“Kinder als Pandemie-Treiber”? – Ein seit Monaten in den deutschen Medien kultiviertes Narrativ

Wie schafft man Akzeptanz für ein heikles Thema wie verpflichtende Corona-Impfungen für Kinder? Man braucht eine Medienkampagne und ein Narrativ, das besagt, diese Maßnahme sei unumgänglich. In der Publikationsflut verschwinden widersprechende wissenschaftliche Studien.

"Kinder als Pandemie-Treiber"? – Ein seit Monaten in den deutschen Medien kultiviertes Narrativ
  • Mark Hadyniak

In den letzten Maitagen fielen gleich mehrere Ereignisse zusammen: Am 27. Mai verkündete Bundeskanzlerin Angela Merkel, dass die Corona-Impfungen für Kinder ab zwölf Jahren in Deutschland ab dem 7. Juni beginnen sollen. Nur einen Tag später gab die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) die Zulassung des Corona-Impfstoffs von BioNTech/Pfizer für Kinder der Altersgruppe von zwölf bis 15 Jahren bekannt. In den USA ist der BioNTech/Pfizer-Impfstoff bereits seit Mitte Mai für diese Altersgruppe zugelassen.

Mit der Verkündung der EMA-Zulassung startete in den deutschen Medien eine Werbekampagne für die Anwendung der Corona-Impfungen bei Kindern – natürlich nur zum Schutz dieser und für eine sichere Öffnung der Schulen im Präsenzunterricht. Eine mögliche Impfpflicht für den Schulbesuch wird bereits diskutiert. Selbstverständlich sprechen sich noch alle führenden Politiker wie etwa Bundesgesundheitsminister Jens Spahn oder Bundesjustizministerin Christine Lambrecht gegen eine solche Impfpflicht aus. Aber je länger der Diskurs dauert und je mehr sich die Öffentlichkeit daran gewöhnt hat – wer weiß?

Wie ich bereits im Fall der sogenannten “Dritten Welle” oder bei der Akzeptanz für die verschärften Corona-Einschränkungen im Rahmen der sogenannten “Bundesnotbremse” gezeigt habe, wird die Durchsetzung von in der Bevölkerung eher unpopulären Maßnahmen – wie jetzt auch im Fall der Kinder-Impfungen – durch eine breite Kampagne in den Mainstream-Medien begleitet und somit vorbereitet.

Es wird dabei ein Narrativ aufgebaut, das selbstreferentiell von den Medienanbietern immer weiter transportiert wird. Auch wenn es zahlreiche wissenschaftliche Studien gibt, die diesem Narrativ widersprechen und die im Mainstream durchaus wiedergegeben werden, werden diese durch die Masse an Publikationen verdrängt. Das Narrativ setzt sich durch beständige Wiederholung und die Masse an zielgleichen Artikeln verschiedener Medienanbieter schließlich durch.

Dieser Prozess vollzieht sich nun auch beim Corona-Impfungen für Kinder bzw. einer möglichen Impfpflicht für den Schulbesuch. Interessanterweise lässt sich dabei beobachten, dass sich die mediale Kampagne nicht linear und mit gleichbleibendem Druck vollzieht, sondern in einer Kurvenbewegung – mit Höhepunkten und Phasen der relativen Ruhe.

Narrativ wird aufgebaut: “Kinder als Pandemie-Treiber”?

Im Januar wird von den Mainstream-Medien das Thema “Kinder als Pandemie-Treiber” zum ersten Mal in Stellung gebracht, obwohl es zu diesem Zeitpunkt bereits Studien gab wie die der Medizinische Fakultät der TU Dresden und des Dresdner Universitätsklinikums, die etwa darlegt, dass Bildungseinrichtungen keine Infektionshotspots in der Pandemie sind, und obwohl längst bekannt war, dass Kinder nicht zu den schwerpunktmäßig vom Coronavirus Betroffenen gehören. Bereits im November 2020 hatten laut dem Ärzteblatt zahlreiche Kinderärzte bekundet: “Infektionsrisiko auf SARS-CoV-2 in Kitas und Schulen gering”. …

https://de.rt.com/meinung/118399-kinder-als-pandemie-treiber-ein-seit-monaten-kultiviertes-narrativ/

#CoronaCoup#CoronaDiktatur#Impf

#GreatReset

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