#allesaufdentisch … und die Schädlingsbekämpfung

Auf die Ende April 2021 öffentlich gemachte Video-Intervention von SchauspielerInnen #allesdichtmachen und das sofort einsetzende Denunziationsgewitter aus der taffen Mitte folgt nun eine neue Video-Intervention: #allesaufdentisch.

  • Wolf Wetzel

Unter diesem Titel interviewen Kulturschaffende in über 50 Videos WissenschaftlerInnen, Ärzte, Fachleute zum Thema Corona. Es geht unter anderem um eine mögliche Impfpflicht, gekaufte Forschung, die Infektionszahlen und die Rolle der Medien.

Bisher sorgt die neue Aktion vor allem im Netz für Aufsehen“, bemerkt der Deutschlandfunk süffisant und offensichtlich zufrieden. Denn was in den Mainstreammedien kaum ausführlich zu Wort kommt, findet im Netz großen Anklang:

Die Website von #allesaufdentisch ging nach einem Bericht von meedia.de schon kurz nach Veröffentlichung am Donnerstag-Vormittag offline. Vermutlich wegen einer Server-Überlastung. Mittlerweile ist sie wieder zugänglich.“

Dieses Mal ist es nicht die Ironie, die zur Weißglut treibt, sondern die unverschämte Sachlichkeit. Sie stellen einfach Fragen, bringen das angeblich Unstrittige mit dem angeblich Umstrittenen zusammen.

Was gleichgeblieben ist, ist die überwiegende Ablehnung gegenüber dieser Intervention – vor allem aus dem ‚links-liberalen‘ Spektrum.

Dass die Ironie auf ihr taffes Mitmachen in den Clips #allesdichtmachen gerade sie auf die Palme getrieben hat, spricht dafür, dass man die Clips verstanden hat.

Man hielt sie für undankbar, für verwöhnt, für sozialdarwinistisch, für herzlos. Man drohte ihnen mit Liebesentzug, man drohte ihnen mit beruflichen Konsequenzen.

Man denunzierte sie als rechtes Netzwerk, erfand Drahtzieher und Hintermänner, musste alles zurücknehmen, um im Innersten daran festzuhalten.

Mit #allesaufdentisch antworten die beteiligten KünstlerInnen auf ihre Weise: Sie bringen das zur Sprache, was weitestgehend unterschlagen wird, indem man dem Widerspruch das Wort abschneidet, dazwischenredet oder das Unpassende erst gar nicht zu Wort kommen lässt, indem man – und das war die dominante Art der „Auseinandersetzung“ – die Beteiligten denunziert.

Genau das, was eigentlich die banalste und basalste Art der Auseinandersetzung wäre, sich streiten, das angeblich Unbestrittene mit dem angeblich Umstrittenen zu konfrontieren, machen diese KünsterInnen und klappern alle Themenfelder ab, die in der Corona-Zeit unter den Tisch gefallen sind, also auf den Tisch kommen müssen.

Aber das schützt sie nicht vor ähnlichen Reaktionen. Im Gegenteil: Indem sie die strittigen Fragen angehen, sich aussprechen lassen, der „Sache“ nachgehen, machen sie das Schlimmste: Sie zerstören ganz sachlich den Nimbus derer, die behaupten, sie machen alles nur der Evidenz, der Wissenschaftlichkeit … und ganz besonders der Solidarität zuliebe. …

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#CoronaCoup#CoronaDiktatur

#GreatReset

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