Nahrungsmittelspekulation: Die Leidtragenden sind die Kinder

[presseportal.ch] Eine neue Studie der Kinderrechtsorganisation Save the Children zeigt: Familien sind bei der Ernährung zu massiven Abstrichen gezwungen und Kinder müssen vermehrt arbeiten, um das Familieneinkommen zu sichern.

Nach einem Jahr mit rasant steigenden Nahrungsmittelpreisen fördert eine global durchgeführte Untersuchung von Save the Children alarmierende Fakten zu Tage: knapp die Hälfte aller befragten Familien gaben an, zu Abstrichen bei den Nahrungsmittelausgaben gezwungen zu sein. Ein Drittel der befragten Eltern sagten aus, dass ihre Kinder sich darüber beklagten, nicht genug zu Essen zu haben.

Die Studie wurde in Indien, Nigeria, Pakistan, Peru und Bangladesch durchgeführt – Länder, in welchen mehr als die Hälfte aller mangelernährten Kinder leben. Die Untersuchungsergebnisse sind eine Momentaufnahme des Elends, mit welchem Familien in den von Nahrungsmittelknappheit betroffenen Ländern konfrontiert sind. Eine von sechs der befragten Familien gab an, ihre Kinder aufgefordert zu haben die Schule zu verlassen, um mit ihren Einkünften das Familieneinkommen aufzubessern. In ihrem neuen Bericht “A Life Free from Hunger. Tackling Child Malnutrition” (Ein Leben ohne Hunger. Unterernährung bei Kindern bekämpfen) spricht die Kinderrechtsorganisation Save the Children von den grossen Risiken der steigenden Lebensmittelpreise und der Mangelernährung für die globale Entwicklung der Kindersterblichkeit.

http://www.presseportal.ch/de/pm/100016257/100713079/nahrungsmittelspekulation-die-leidtragenden-sind-die-kinder

siehe auch…

“Hände weg vom Acker, Mann!”
http://www.heinrichplatz.tv/?p=2341

This entry was posted in Bürgerbewegung, Energie, Ernährung, Geldsystem, Gerechtigkeit, Kinder, Politik, Propaganda, Wissenschaft and tagged . Bookmark the permalink.

Leave a Reply