Prohibition – Endlich wird die NPD verboten

Jochen Hoff

Nun ist es schon fast so weit. Die hässliche Nazipartei NPD soll verboten werden. Ist das nicht toll. Endlich mal etwas tun und nicht immer nur reagieren. Stellen sie sich doch nur vor. Morgen oder in zehn Jahren, wenn das Verbot vom Bundesverfassungsgericht bestätigt wurde ist die NPD also verboten. Was werden dann ihre Anhänger die Nazis tun. Sie werden sich fügen. Sie werden mit Achseln zucken und sagen: “Schade wir waren gerne Nazis, aber nun wo es verboten ist Nazi zu sein, hören wir eben damit auf!” Und dann gehen sie auseinander und das wars.

Kennen wir ja schon aus der Bibel. Als Moses damals mit den Steintafeln vom Berg runterkletterte und ständig aufpassen musste nicht über seinen Bart zu stolpern. Da hat er seinem Volk erklärt, dass sie nun nicht mehr stehlen und nicht mehr töten dürfen und es auch nichts mehr damit ist, mit der Frau des Nachbarn in die Kiste zu springen. Was haben die Israelis damals gesagt? Richtig. Sie haben mit den Schultern gezuckt und zugestimmt und danach nie wieder gestohlen, gemordet oder die Nachbarin beglückt.

Oder damals in den USA, als die Prohibition auf Alkohol eingeführt wurde. Seit dem hat dort nie wieder jemand auch nur einen einzigen Tropfen Alkohol getrunken. Oder die Prohibition auf Drogen in Deutschland. Seit dem die Drogen verboten sind, gibt es einfach keine mehr in diesem Land. Prohibition und Verbote sind also eine gute Sache.

Wie? Sie meinen die Israelis wären mit zu den größten Landdieben und Mördern auf dieser Welt geworden, obwohl die Steinplatten vom ollen Moses, das doch verboten haben. Was heißt hier Al Capone. Das war Marktwirtschaft. Zumindest konnten sich die Armen keinen Schnaps leisten, weil er für die zu teuer war. Wie die Prohibition in den USA hat die Kriminalität explodieren lassen und die Prohibition auf Drogen tut in Deutschland das gleiche. Das kann doch nicht sein. Dann wären Verbote ja nutzlos. Warum aber dann dieser ganze Aufriss.

Eine der wesentlichen Maßnahmen zum politischen Machterhalt ist die Schwächung des Gegners. Das wird mit dem Satz “Divide et impera – Teile und herrsche” auf das trefflichste beschrieben:

Divide et impera (lateinisch für teile und herrsche) ist eine Redewendung (im lateinischen Imperativ), welche meint, man solle ein Volk oder andere Gruppierung in Untergruppen aufspalten, damit sie leichter zu beherrschen bzw. zu besiegen sei.

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