Da war der Minister Steinbrück doch gar nicht involviert

Jochen Hoff

Also ehrlich die Vorwürfe gegen den guten Herrn Steinbrück werden auch immer abstruser. Da hat er doch von den bekannten Bankenlobbyisten der Kanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer 15.000 Euro für einen Vortrag bekommen und nun finden es einige Leute komisch, das sein Ministerium genau von dieser Kanzlei das Gesetz zur Bankenrettung ( und andere ) schreiben ließ und für diese Lobbyistentätigkeit auch noch mehr 1,8 Millionen Euro bezahlte. Dabei ist das doch normal. Der Steuerzahler wird beschissen, die Reichen subventioniert und dafür muss der Steuerzahler auch noch Honorare bezahlen. Er wird gezwungen, von dem Kakao durch den er gezogen wird, auch noch zu trinken.

Daran ist aber doch nichts ungewöhnliches. Schäuble macht es doch genau so. Nur kriegt der seine Vortragshonorare auch erst wenn er offiziell nicht mehr an der Macht ist. Nein, das sind ganz normale Honorare und keine nachgelagerte Bestechung. Das ist alles völlig in Ordnung. Huhu Herr Riester, wann hatten sie denn ihren letzten Werbeauftritt vor der Versicherungswirtschaft? Ein Schuft wer arges dabei denkt. Die wollen doch alle nur unser Bestes, unser Geld.

Selbstverständlich durfte der Steinbrück die Bestech, äh verdammt die Vortragshonorare annehmen. Warum auch nicht. Niemand der bei klarem Verstand war, hätte ihm noch eine weitere politische Karriere zugebilligt. Es konnte doch niemand ahnen, dass die SPD so heruntergekommen ist, dass niemand Kanzlerkandidat für diesen Haufen werden will. Steinbrück wäre doch normalerweise nach Europa, der Müllablage für nicht mehr verwendungsfähige Politiker verschickt worden und gut wäre es gewesen. So aber fällt der Minister Steinbrück dem Vizekanzlerkandidaten Steinbrück immer wieder vor die Füße, als wenn der so nicht schon genug rumstolpern würde…

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