Industriestaaten helfen Mali bei Entsorgung gefährlicher Bodenschätze

Timbuktu: Auf diese erlösende Nachricht dürfte die Regierung in Mali wohl schon seit geraumer Zeit sehnlichst gewartet haben. Immerhin ist sie ja auch mit tatkräftiger Hilfe von außen in Amt und Würden gekommen. Wahlbetrug und -fälschung ist es immer nur dann, wenn es der demokratischen Welt nicht gefällt oder diese sich um ihre Pfründe betrogen sieht. Da ist es jetzt nur recht und billig diese Statthalter nun gegen alle widrigen Einflüsse aus dem Landesinneren zu schützen und auch die Ware Demokratie dort einmal richtig hochleben zu lassen. Wie immer geht es jetzt nur mehr um Freiheit, Demokratie und Menschenrechte.

Gut, den letzten Satz müssen wir sogar noch um einige positive Aspekte erweitern, denn wir sollten die Selbstlosigkeit der Industriestaaten bei ihrem militärischen Engagement in Mali einfach nicht unterschätzen. Um nun in der Welt nicht übergebührlich gefeiert werden zu müssen, sind offenbar einige Absprache mit der in Mali amtierenden Regierung nicht so wirklich an die Ohren der Weltöffentlichkeit gelangt. Macht es doch immer ein schlechtes Bild wenn man überall in der Welt zu viel hilft und dabei womöglich die eigene Bevölkerung vernachlässigt.

So haben wir in Erfahrung bringen müssen, dass eines der zentralen Anliegen der ausländischen Interventionsmächte die Entsorgung von gefährlichen Rohstoffen ist. Mithin Unmengen an Gefahrgüter die für die Bevölkerung dieses armen afrikanischen Staates eine große Bedrohung heraufbeschwören können. Ursächlich dies gilt es zu verhindern und in diesem Lichte muss man das humanitäre Eingreifen Frankreichs und der anderen Staaten dort verstehen und richtig bewerten.

Von welchen Gefahrgütern reden wir

Uran, Gold, Erdöl, Phosphate und sicherlich noch einiges mehr was sich dort unter dem Wüstenboden an Gefahrstoffen verbirgt. Gerade das Uran ist brandgefährlich und muss vor Terroristen in Sicherheit gebracht werden. Es könnte sonst auch so bösen Islamisten wie beispielsweise dem Iran in die Finger fallen, dies wäre eine absolute Katastrophe. Frankreich hat sich bereit erklärt dieses Material in seinen Atomkraftanlagen zu entsorgen…

http://qpress.de/2013/02/04/industriestaaten-helfen-mali-bei-entsorgung-gefahrlicher-bodenschatze/

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