Staatsgeheimnis Bankenrettung – Wem nützt die Bankenrettung?

arte-Film zur Eurokrise (1)

Atila Altun

Die Euro-Staaten pumpen mehr als 150 Milliarden Euro in marode Banken. Wohin fließt all das Geld? Tagesspiegel-Autor Harald Schumann und der Filmemacher Árpád Bondy sind der Frage nachgegangen. Ihr Film zeigt, was die Regierungen ihren Wählern verschweigen.

Irlands Regierung machte 70 Milliarden Euro zusätzliche Staatsschulden, um damit die Pleitebanken des Landes zahlungsfähig zu halten. Spaniens Finanzminister hat schon 60 Milliarden Euro an die überschuldeten Banken des Landes überwiesen, zu zwei Dritteln finanziert mit Krediten aus dem Rettungsfonds ESM.

In Griechenland fließen 27 Milliarden Euro aus den Rettungskrediten direkt den Banken zu, und in Zypern sollen die Euro-Staaten demnächst noch einmal zehn Milliarden Euro Kredit geben, um die dortigen Banken zu stützen.

All das, so rechtfertigen es die Euroretter, geschieht, um die gemeinsame Währung stabil zu halten.

Doch merkwürdig, weder die Regierungen noch die Banker sagen den Bürgern, was zu erfahren doch eigentlich ihr gutes Recht ist: Wer bekommt das ganze Geld? Und warum werden die Gläubiger der Pleitebanken bedingungslos ausgezahlt, obwohl sie doch einfach nur in schlecht geführte Unternehmen investiert haben?…

http://www.arte.tv/de/7291880.html

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