Der Staatsstreich der Konzerne: Die USA auf dem Weg in eine neofeudale Gesellschaft

„Der amerikanische Traum ist eine Lüge“: „Geopferte Zonen“ in den USA und die Desaster des Neoliberalismus

In seinem Buch „Days of Destruction, Days of Revolt“ beschreibt Chris Hedges „geopferte Zonen“ in den USA, die einer schrankenlosen ökonomischen Ausbeutung unterworfen werden: ehemalige Industriestädte wie Camden in New Jersey, das heute zu den ärmsten und gewalttätigsten Städten des Landes gehört, oder die Kohleminen von West Virginia, wo Landschaft und Gemeinden gleichermaßen verwüstet werden. Die liberalen Institutionen, darunter die Demokratische Partei, hätten die Interessen der Bevölkerung verraten und an Unternehmensinteressen verkauft. Die Clinton-Regierung sei besonders für die Deregulierung der Finanzmärkte, den Verkauf von öffentlichen Fernsehfrequenzen an private Konzerne und die nordamerikanische Freihandelszone (NAFTA) verantwortlich – „den größten Angriff auf Arbeiterinteressen seit 1948“. Weitere Revolten wie die Occupy-Bewegung seien zu erwarten.

„Wir exportieren eine Kultur der Gewalt“: Vom Genozid an den Native Americans zu den Kriegen im Mittleren Osten

Vom Völkermord an den amerikanischen Ersteinwohnern (Native Americans) über die Sklaverei bis zu den imperialen Kriegen in Irak und Afghanistan ziehe sich eine Spur der Gewalt durch die amerikanische Geschichte. Doch im nationalen Mythos der USA hätten diese dunklen Seiten der Geschichte keinen Platz. Die Native Americans seien heute noch immer marginalisiert, mit Lebenserwartungen von zum Teil nur 48 Jahren – die niedgriste Lebenserwartung in Industrieländern. Das Gefängnissystem der USA, das mit 2,2 Millionen Inhaftierten – die meisten davon Afroamerikaner und Menschen lateinamerikanischer Herkunft – neben Russland die höchste Inhaftierungsrate der Welt aufweist, diene dazu, die potentiell rebellische Klasse der Schwarzen, die Jahrhunderte von weißer Vorherrrschaft erlebt hatten, zu brechen…

http://weltnetz.tv/video/453

weitere Einträge zu Chris Hedges auf Heinrichplatz TV

siehe auch…

“Die Schock-Strategie”: Naomi Klein-Interview bei Kulturzeit

Naomi Klein spricht über “Die Schock-Strategie”

http://www.youtube.com/watch?v=qO_rPOKECfs

Die Schulden-Schockdoktrin: Amerikas Rathäuser werden zum Epizentrum eines Coups gegen die Demokratie

Am Freitag rief der Gouverneur des Bundesstaates Michigan den Finanznotstand für Detroit aus. Jetzt wird ein Schulden-Sheriff die Kassenführung der ehemals führenden Autostadt auf dem Planeten übernehmen. Er wurde noch nicht berufen.

Doch er wird weitreichende Vollmachten haben, zu denen die Auflösung ganzer Abteilungen im Rathaus gehört, überdies die einseitige Änderung von Verträgen mit den Gewerkschaften, der Verkauf von Beteiligungen und Anlagen der Stadt sowie die Änderung von lokalen Gesetzen ohne Beteiligung und Konsultierung der Öffentlichkeit.

http://www.heinrichplatz.tv/?p=9788

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