Sorry – mein WordPress lässt mich gerade nichts mehr posten

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Stefano Mancuso: Die Wurzeln der Pflanzenintelligenz

Pflanzen verhalten sich manchmal auf seltsam intelligente Weise: Sie wehren Feinde ab, maximieren ihre Chancen auf Nahrung… Aber können wir davon ausgehen, dass sie sogar über eine Art Intelligenz verfügen?

Der italienische Botaniker Stefano Mancuso zeigt uns faszinierende Beweise.

(…) Stellen wir uns vor, dass jede einzelne Wurzelspitze in Verbindung mit allen anderen steht. Hier haben wir, links, das Internet, und rechts den Wurzelapparat. Sie funktionieren auf die gleiche Weise. Beide sind ein Netzwerk aus kleinen rechnenden Maschinen, die in Netzwerken arbeiten. Und warum sind sie sich so ähnlich? Weil sie aus dem gleichen Grund entstanden: um Angriffe zu überstehen. Sie funktionieren auf die gleiche Weise. Man kann 90 Prozent des Wurzelapparats entfernen und die Pflanzen funktionieren weiterhin. Man kann 90 Prozent des Internets entfernen und es wird weiterhin funktionieren. Also, ein Vorschlag für die Leute, die mit Netzwerken arbeiten: Pflanzen können Ihnen gute Anregungen geben, wie Netzwerke entwickelt werden können. …

https://www.ted.com/talks/stefano_mancuso_the_roots_of_plant_intelligence/transcript?language=de

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Florianne Koechlin: Von Pflanzen, die kommunizieren, sich vernetzen, sozial agieren

Vortrag von Florianne Koechlin

Symposium “Die Farbe der Forschung II Das Innovationspotenzial von Beziehungsnetzen” am 7. und 8. März 2014 in Berlin


Farbe der Forschung

www.farbe-der-forschung.de
www-color-of-science.eu

https://www.youtube.com/watch?v=FKgHkp8Dq50

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TAGESSCHAU: Wie Sie sehen, hören Sie nichts

Dr. Gniffkes Quantensprung: No News – No Picture in the TV!

– U. Gellermann

Neulich in der Technik-Abteilung des Norddeutschen Rundfunks. Ein Wissenschaftler trägt vor: „Bald wird es HDR-TV, High Dynamic Range, zu Deutsch: hoher Dynamikumfang, geben. Mit den neuen ‚Quantum Dots‘ – winzige Nanokristalle, die dafür sorgen, dass Farben kräftiger erscheinen und schwarz dunkler dargestellt wird – können wir einen Quantensprung in der Betrachtungsqualität erzielen.“ Aufgeregt unterbricht ihn der Chefredakteur der TAGESSCHAU, Dr. Gniffke: „Also meine neue Technik schlägt alles was es auf dem Markt gibt. Sie heiß NNNP-TV, in English No News – No Picture! Wie Sie sehen, hören Sie nichts. Das ist die Dynamik von heute.“

Schamvolle Stille breitet sich aus. Dr. Gniffke redete trotzdem unbekümmert weiter: „Ich gucke in meine Nano-Kristallkugel, spreche zum Beispiel langsam und feierlich den Namen Gerhard Schröder aus- und sehe nichts. Wenn meine Kugel nichts zeigt, dann gibt es auch nichts Neues zu Schröder, No News also. Hihihi.“ Keiner will mitlachen. „Also das ist ein Quantensprung in der Nachrichtensäuberung. Denn wo nichts Neues, da auch no Picture in the TV! Das gibt dem Zuschauer die Möglichkeit sich auf das Wesentliche zu konzentrieren! Zum Beispiel auf die Eurovision Song Contest-Finalisten, die wir an dem Tag gemeldet haben als Schröder vor irgendeiner Kriegsgefahr warnte. Hihihi.“

Programmbeschwerde
Nachrichtenunterdrückung – Ex-Kanzler Gerhard Schröder …

http://www.rationalgalerie.de/schmock/tagesschau-wie-sie-sehen-hoeren-sie-nichts.html

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Daesh und die Homosexuellen

Im Anschluss an das Blutbad von Orlando ruft Thierry Meyssan in Erinnerung, dass der Konflikt zwischen Daesh und der Arabischen Republik Syrien in erster Linie ein Kampf zwischen zwei Gesellschaftsformen ist, die eine, die von Männern dominiert wird, und die andere, die für gleiche Rechte ist. Es ist auch für ihn eine Gelegenheit darauf hinzuweisen, dass die syrische Zivilisation eine lange unbekannte Geschichte der Integration von Homosexuellen hat, welche Daesh versucht zu zerstören.

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Im Jahr 2011, am Anfang des Krieges in Syrien, erscheint ein Blog unter dem Namen “Gay Girl in Damascus” (ein homosexuelles Mädchen in Damaskus). Die Autorin erzählt ihr Leben als freie Frau in der syrischen Hauptstadt und kritisiert das “Regime von Baschar.” Dezember wird von einem ihrer Vetter eine Meldung auf dem Blog gepostet, die besagt, dass das Mädchen von der “Mukhabarat” (innerer Geheimdienst) verhaftet wurde. Die westlichen Homosexuell-Vereinigungen, die nichts von Syrien wissen, mobilisieren sich gegen die “Diktatur”. Später erfährt man, dass das Mädchen nie existiert hat. Der Blog wurde nur für Propagandazwecke von Tom MacMaster von der University of Edinburgh betrieben, wahrscheinlich im Auftrag vom MI6.

Thierry Meyssan

Das Massaker von Orlando hat die Behandlung der Homosexuellen durch Daesh ins Rampenlicht gezerrt. Jedoch der Attentäter, der sich zur terroristischen Gruppe bekannte, war selbst ein Kunde von dem Schwulen-Nachtclub und hatte Geschlechtsverkehr mit mindestens einem anderen Kunden. Es scheint also, dass er eine Diskothek und nicht einen homosexuellen Nachtclub zum Ziel hatte.

Wie auch immer, das Töten von Homosexuellen ist nicht das Vorrecht von Daesh, es ist eine Praxis von vielen sektiererischen Gruppen, von verschiedenen Religionen, und insbesondere islamistischen Gruppen. Dies war zum Beispiel der Fall bei der Widerstandsarmee des Herrn in Uganda in den 90er Jahren -, die sich auf Jesus beriefen – oder jetzt bei den Dschihadisten – die sich auf Mohammed berufen. Ganz allgemein, ein Großteil der Juden, Christen und Muslime betrachten die Sexualität zwischen Personen des gleichen Geschlechts als “Sünde”, auch wenn man zugibt, dass man nicht bestimmt, in wen man sich verliebt.

Aus ethnologischer Sicht ist die Verurteilung der Homosexualität im Namen dieser Religionen gleichgestellt mit einer Gesellschaft, in der Männer Frauen dominieren. Sie existiert nicht in Gesellschaften, in der die Menschen gleichberechtigt sind. …

http://www.voltairenet.org/article192422.html

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Steinmeiers NATO-Kritik löst Welle der Entrüstung aus

Kehrtwende vom neuen kalten Krieg erstes Signal den USA zu trotzen?

– Lotar Martin Kamm

Um es gleich vorwegzunehmen, man sollte keineswegs voller Optimismus in Richtung der festgefahrenen politischen Spannungen zwischen US-gesteuerten Hardlinern und Russland blicken, die bevorstehend geplante Entscheidung über die Fortsetzung der Sanktionen jetzt am Dienstag kann auch Außenminister Steinmeier nicht verhindern.

Steinmeiers Verständnis für Moskau sei „unverantwortlich“, wie T-Online betitelt, sowohl die Grünen als auch der Koalitonspartner CDU beharren auf den Kurs der US-europäischen Politik, die Russland im Gegenzug weiterhin vorwirft, dessen Waffen nicht aus der Ost-Ukraine zurückzuziehen. Er würde gar einen Koalitionskrach provozieren mit seiner Kritik am NATO-Manöver.

Es rollt der Ball gen Tor, Waffen folgen ihrer Logik

Während bei der Fußball-EM den Gruppenspielen ein baldiges Ende bevorsteht, die heiße Phase jener Brot-und-Spiele-Show beginnt, eine unsinnige Debatte über fahnenschwenkende Fans für noch mehr Ablenkung sorgt, unterstreicht die NATO mit dem jüngsten Einsatz ihre einflußreiche Drohgebärde gen Russland. Es rollt der Ball gen Tor, doch Waffen folgen ihrer Logik und die lautet, daß sie irgendwann zum Einsatz kommen.

Wer will und kann das besonders im dichtbesiedelten Europa tatsächlich verantworten? Eine Bundeskanzlerin, die sich nach wie vor lieber in Schweigen hüllt, statt endlich ihren Job zu machen, der da lauten sollte: zum Wohle des Volkes? Dann lieber einem Friedensnobelpreisträger folgen, der jenes Säbelrasseln vor russischer Grenze zu verantworten hat, welches jederzeit einen dritten Weltkrieg lostreten mag.

Taktisches Geschachere im Hinblick zur BT-Wahl oder eine gezogene Notbremse?

Manche Stimmen unterstellen Frank-Walter Steinmeier, er möchte schon mal im Hinblick zur bevorstehenden Bundestagswahl den Linken gefallen mit dieser NATO-Kritik, sie auf diese Weise ins Boot eines rot-rot-grünen Bündnisses holen. Selbst wenn, schwenken dann die Grünen ihr Fähnchen in eine andere Richtung, wo sie doch derzeit lieber der US-amerikanischen Hetze gegen Putin verfallen? Wohl kaum, aber nicht unmöglich in der Politik, denken wir zurück an eine FDP, die über Nacht der SPD in den Rücken fiel, so daß der „Dicke“ aufs Siegertreppchen durfte, der zerknirschte Hanseate das Nachsehen hatte.

Allerdings belasten uns ganz andere Probleme, die schnell eine Bundestagswahl in den Schatten stellt angesichts bevorstehend anhaltender Spannungen im Osten Europas, im Nahen und Mittleren Osten sowie einer weltweit daraus resultierenden Kettenreaktion, die in Folge einen dritten Weltkrieg loslösen kann. Betritt in sofern unser bundesdeutscher Außenminister den Boden der Vernunft mit seiner Kritik und zieht die Notbremse?

Wann wird endlich das ganze Ausmaß einer kontinuierlichen Hochrüstung begriffen? Wenn es zu spät ist, weil trotz jahrzehntelangem Kalten Krieg eine Fortsetzung erneut greift, der Hegemon in seinem Rausch ewiglicher Expansion ungebremst den Krieg gegen Russland provoziert?

https://querdenkende.com/2016/06/20/steinmeiers-nato-kritik-loest-welle-der-entruestung-aus/

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Rückgang der Ölpreise verändert die geopolitische Lage

Der Rückgang der Ölpreise hat die Theorie des “Hubbert Peak” zunichte gemacht. Es dürfte im nächsten Jahrhundert keine Energieknappheit geben.

– Thierry Meyssan

Der Rückgang der Preise hat wahrscheinlich auch begonnen, die Theorie “der globalen anthropogenen Erwärmung“ ins Wackeln zu bringen. Er hat auch die Rentabilität der alternativen Energiequellen, der Investitionen in Schieferöl und der Bohrungen in tiefen Gewässern ruiniert. Der Einbruch der Preise, der die geopolitische Lage völlig verändert, wird wahrscheinlich auch die US-Armee wieder in den Nahen Osten zurückbringen und das Pentagon zwingen, die Theorie des „Konstruktiven Chaos“ endgültig aufzugeben.

In zwei Jahren kam der Weltmarkt der Energiequellen vollkommen durcheinander. Zuerst haben sich Angebot und Nachfrage dramatisch verändert, dann die Handelsflüsse, und schließlich sind die Preise eingestürzt. Diese grundlegenden Veränderungen stellen alle Grundsätze der Geopolitik des Öls in Frage.

Der Mythos der Knappheit

Der Rückgang der Wirtschaft der westlichen Länder und einiger Schwellenländer führte zu einem Rückgang der Nachfrage, während das anhaltende Wachstum in Asien sie, im Gegenteil, erhöhte. Letztlich entwickelt sich die Gesamtnachfrage langsam weiter. Auf der Angebot Seite hat kein einziger fördernder Staat abnehmende Kapazitäten bemerkt, sondern einige waren selbst in der Lage sie zu erhöhen, wie China, das jetzt erhebliche strategische Reserven aufstockt. Also insgesamt, ist der Markt sehr überschüssig.

Diese erste Feststellung widerspricht dem, was die Doxa der wissenschaftlichen und beruflichen Kreise während der 2000er Jahre war: die globale Produktion nähere sich ihrem Höhepunkt, die Welt würde eine Zeit der Knappheit erleben, in der manche Staaten zusammenbrechen und Ressourcen-Kriege ausbrechen würden. Sofort nach seiner Rückkehr ins Weiße Haus im Januar 2001 hatte Vizepräsident Dick Cheney eine Arbeitsgruppe (National Energy Policy Development — NEPD) für die Entwicklung der nationalen Energiepolitik gebildet, die vom Washington Post als „geheime Gesellschaft“ bezeichnet wurde [1]. In einer ultra-abgesicherten Umgebung befragten die Berater der Präsidentschaft die Chefs der großen Unternehmen der Branche, die anerkanntesten Wissenschaftler und die Chefs der Geheimdienste. Sie kamen zu dem Schluss, dass die Zeit drängte und dass das Pentagon das Überleben der US-Wirtschaft durch die unverzügliche Beschlagnahme der Ressourcen des ‚Erweiterten Nahen Ostens‘ sicherstellen sollte. Es ist unklar, wer genau an dieser Arbeitsgruppe teilnahm, mit welchen Daten sie arbeiteten, und welche Etappen ihre Überlegungen durchliefen. Alle zugehörigen internen Dokumente wurden zerstört, damit niemand die Statistiken, zu denen sie Zugang hatte, kenne.

Es ist diese Gruppe, die den Rat gab, Kriege gegen Afghanistan, Iran, Irak, Syrien, Libanon, Libyen, Somalia und Sudan zu führen; ein Programm, das von Präsident Bush in einem Treffen am 15. September 2001, in Camp David, offiziell verabschiedet wurde. …

http://www.voltairenet.org/article192268.html

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Seit wann bestimmt das Militär den politischen Kurs?

NATO unterstreicht einflussreiche Drohgebärden gen Russland

– Lotar Martin Kamm

Seit wann bestimmt das Militär den politischen Kurs?

Um die Frage direkt unverblümt zu beantworten: Kurt Tucholsky hatte recht mit seinem bekannten Zitat, daß Krieg eine viel zu gefährliche Sache sei, um ihn den Militärs anzuvertrauen. Was vor 88 Jahren gedacht, niedergeschrieben und ausgesprochen wurde, gilt leider bis heute.

Dem knapp vier Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg gegründetem Bündnis, der NATO, fällt nichts besseres ein, als im Sinne der USA ihre einflußreichen Dohgebärden gen Russland zu unterstreichen. Ihr Generalsekretär Jens Stoltenberg warnt vor russischen Expansionsplänen, wo doch real die US-Allianz seit dem Mauerfall unerschrocken im Osten Europas Russland auf die Pelle rückt.

Kalter Krieg oder einen heißen heraufbeschwören?

Jahrzehntelang verschaffte der Kalte Krieg so manch unruhige Nacht all derer, die ein wenig genauer das politische Treiben in der Welt betrachtet hatten. Einige Male wäre beinahe der Ernstfall geschehen, im letzten Moment wurde der Start atomar bestückter Raketen verhindert.

Mit der Auflösung des Warschauer Pakts fühlte sich aber die NATO und allen voran die USA beflügelt, ihre aggressiv ausgerichtete Politik in Szene zu setzen, von langer Hand geplant gilt es wohl, entweder Russland als Partner über kurz oder lang zu überrumpeln, um sich deren Bodenschätze einzuverleiben, was bekanntlich dank Wladimir Putin mißlang, oder wie jetzt erkennbar, millitärisch Druck auszuüben. Das Schlängeln der Anakonda in Polen war eher ein kleines Intermezzo, tatsächlich spukt in manchen Köpfen der US-Allianz der Gedanke, einen heißen Krieg heraufzubeschwören.

Ukraine-Krieg von Beginn an Mittel zum Zweck – Russlands Reaktionen

Das hatten viele Zeitgeister vehement bestritten, schenkten einem angeblich aufgebrachten Volk in Kiew Glauben, der Maidan-Putsch wurde als Befreiung inszeniert, der rechtmäßig gewählte Präsident Wiktor Janukowytsch davongejagt, Russland verhinderte rechtmäßig die Vereinnahmung der Krim aufgrund dieses Staatsstreichs, wobei obendrein ukrainische Nazis vom West-Bündnis unterstützt worden waren.

Nicht weiter verwunderlich, daß die in der Ukraine lebenden Russen sich bedroht fühlen und dementsprechend verteidigen. Noch vor dem NATO-Gipfel anfang Juli entsendet Stoltenberg keinesfalls Liebesgrüße nach Moskau, sondern beharrt darauf, Russland solle die Ukraine in Ruhe lassen, die Krim-Annexion, die eindeutig eben nicht stattfand, sei nicht anzukennen. In anderen Worten: Eine weitere Provokation gen Russland wird fortgesetzt, ein daraus resultierender Krieg billigend in Kauf genommen. Nur so kann und sollte man die arrogante Haltung der NATO und ihrer Verbündeten werten.

Selbstverständlich verfolgt Moskau den Dialog zwischen der Ukraine und der NATO, die verstärkte Präsenz im Schwarzen Meer kann Russland keinesfalls einfach so hinnehmen. Direkt vor südwestlicher Haustür der Russischen Föderation bleibt Putin nichts anderes übrig, als entsprechende Gegenmaßnahmen zu ergreifen, aber anstatt den altbekannten Kurs der USA und deren Aufstellung von weltweiten Militärbasen zu folgen, ersinnt Russland lieber eine „asymetrisch und billigere“ Alternative. Und die lautet unter anderem, sich auf kein weiteres Wettrüsten einzulassen.

Der längst neu entflammte kalte Krieg zwischen dem NATO-Westbündnis und Russland veranschaulicht auf erschreckende Weise, wie gleichgültig und menschenverachtend der Hegemon seine Ziele durchsetzen will. Freiheit um jeden Preis widerspricht jedweder friedlicher Koexistenz!

https://querdenkende.com/2016/06/16/nato-unterstreicht-einflussreiche-drohgebaerden-gen-russland/

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Peter Lemar – Wahrheit & Verschwörung

Peter Lemar spricht zum Thema Wahrheit & Verschwörungstheorie
als Comedian (Teil2)


Peter Lemar

(1 Dollar-Note, #City of London und Geheimdienste)

https://www.youtube.com/watch?v=bEBvmGQ4Gk8

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Julian Assange: So wird Frankreich auf US-Kurs gebracht! Geheimdienste außer Kontrolle!

Julian Assange über den Geheimdienst und wie Frankreich auf US-Kurs gebracht wird.


Uncut-News Schweiz

#usa #frankreich #nsa #cia #geheimdienst #kontrolle #macht #assange #snowden #terror #terrormanagement #sarkozy #hollande #obama

https://www.youtube.com/watch?v=EKWYKh1hmNM

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NATO als Spaltpilz

Ein Blick auf das umstrittene geopolitische Kalkül hinter der Eskalationsstrategie des westlichen Militärbündnisses

– Tomasz Konicz

“Keine Atempause, Geschichte wird gemacht.” Diesmal soll dies am 8. und 9. Juli in der polnischen Hauptstadt Warschau der Fall sein. Der für diese Tage angesetzte NATO-Gipfel habe das Potenzial, “in die Geschichte einzugehen”, erklärte Polens umstrittener Verteidigungsminister Antoni Macierewicz bei einer Pressekonferenz Anfang Juni.

Das Gipfeltreffen könne über “die Sicherheit der Länder Mittel- und Osteuropas entscheiden”, womit die “Sicherheit der gesamten NATO” tangiert sei. In Warschau werden 28 staatliche Delegationen und drei Abordnungen von Internationalen Organisationen (UNO, EU, Weltbank) zu Gast sein. Wie wichtig der Gipfel sei, illustriere allein der Umstand, dass US-Präsident Obama an dem Treffen teilnehmen werde, erklärte Macierewicz.

Der wegen seiner absurden Verschwörungstheorien umstrittene Verteidigungsminister vergaß allerdings zu erwähnen, dass Obama bei seiner Polen-Visite auch das Thema der rasch erodierenden bürgerlich-demokratischen Standards in Polen diskutieren will, die von der Rechtsregierung in Warschau im atemberaubenden Tempo abgebaut werden.

Der NATO-Gipfel soll ein klares “Signal” der Abschreckung gegenüber Russland senden, das “riskante militärische Manöver” an der östlichen Flanke der NATO vollführe, erklärten polnische Regierungsmitglieder gegenüber Defence News. Es gehe um einen Wandel der “fundamentalen Philosophie” des westlichen Militärbündnisses im Osten, bei dem eine permanente “rotierende militärische Präsenz” in Mittelosteuropa etabliert werden müsse. Der britische The Guardian präzisierte den “historischen” Gehalt des kommenden NATO-Gipfels: Bei dem Treffen soll die NATO die dauerhafte Stationierung einer “signifikanten Anzahl von Truppen und Material” in Polen und den baltischen Ländern – also direkt vor Russlands Haustür – beschließen.

Somit droht dieser Gipfel tatsächlich zu dem Gipfelpunkt einer Eskalationsstrategie der NATO gegenüber Moskau zu werden, die schon seit Jahren “riskante militärische Manöver” an der westlichen Flanke Russlands vollführt. Hierzu gehört eindeutig die Inbetriebnahme einer US-Raketenabwehreinrichtung in Rumänien im vergangenen Mai, die der Kreml als einen westlichen Versuch interpretiert, die nukleare Abschreckungsfähigkeit Russlands zu unterminieren. Eine ähnliche amerikanische Raketenbasis wird nun in Nordpolen errichtet; die Bauarbeiten sollen 2018 abgeschlossen werden. …

http://www.heise.de/tp/artikel/48/48528/1.html

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Nato verlegt vier weitere Bataillone an russische Grenze

Das Nato-Bündnis wird 4000 zusätzliche Soldaten nach Osteuropa schicken. Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg begründete die Entscheidung am Montag damit, das Sicherheitsgefühl Polens und der baltischen Staaten müsse erhöht werden.

– Thomas Gaist

„Wir wollen vier rotierende, robuste multinationale Bataillone in die baltischen Staaten und nach Polen verlegen“, erklärte Stoltenberg vor Nato-Vertretern.

Die USA, Deutschland und Großbritannien werden jeweils eintausend Soldaten beisteuern, und auch Kanada wird voraussichtlich sein Kontingent von tausend Mann bestätigen. Die Stationierung ist ein besonders provokativer Schritt im Rahmen der Aufrüstung, die das Nato-Oberkommando seit zwei Jahren gegen Russland betreibt. Die herrschenden Eliten der USA und Europas legen so bedenkenlos eine Saat des Krieges, und dies gleich an mehreren Stellen der eurasischen Landmasse.

Die Bekanntgabe neuer Truppenstationierungen fällt mit der Operation „Anakonda 2016“ zusammen, an der mehr als 30.000 Nato-Soldaten teilnehmen. Es ist das größte Militärmanöver in Polen seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Etwa 12.000 der 30.000 Teilnehmer sind amerikanische Soldaten.

Unter dem Deckmantel „rotierender Einsätze” etabliert die Nato somit in Osteuropa eine permanente Streitmacht. In der Öffentlichkeit wird sie als Reaktion auf die russische Einmischung in der Ukraine begründet. Als Vorwand dienen auch angebliche russische Provokationen an den Grenzen der östlichen Nato-Mitgliedsstaaten. In Wirklichkeit betreibt die Nato mit dieser neuen „Speerspitze“ die Vorbereitung einer Bodeninvasion entlang der gesamten russischen Westgrenze. …

http://www.wsws.org/de/articles/2016/06/15/nato-j15.html

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Albrecht Müllers Warnung vor der akuten Kriegsgefahr

“Wir sind nach 1989 um die Früchte der Friedenspolitik betrogen worden”

 

Albrecht Müller war Planungschef im Bundeskanzleramt unter Willy Brandt und Helmut Schmidt, und gibt heute die NachDenkSeiten heraus, die sich als Sprachrohr für kritische und pazifistische Stimmen verstehen.

Auf der Auftaktkundgebung zu den diesjährigen Stopp-Ramstein-Protesten warnte er in der bis auf den letzten Platz gefüllten Versöhnungskirche in Kaiserslautern vor der akuten Kriegsgefahr, die von der Politik der führenden Nationen dieser Tage ausgeht.


KenFM

https://kenfm.de/albrecht-muellers-warnung-kriegsgefahr/

 

 

„Wir wollen keine Konfrontation mit Russland und laden die USA herzlich ein, gemeinsam in Europa den Frieden zu sichern“

„Wenn Ihnen das nicht möglich ist, dann müssen wir uns in Europa aus der Vormundschaft der USA befreien.“

 

So Albrecht Müller in seiner Rede in Kaiserslautern am Vorabend der Demonstrationen Stopp Ramstein. Die schriftliche Fassung des Entwurfs folgt.

http://www.nachdenkseiten.de/?p=33803

Willy Wimmers Brandrede gegen die US-Air Base Ramstein

Willy Wimmer spricht zur Auftaktkundgebung des Protestwochenendes gegen die US Air Base Ramstein in der Versöhnungskirche in Kaiserslautern vor etwa 600 Zuhörern über Drohnenmorde und die Komplizenschaft der deutschen Bundesregierung, die permanent die eigene Verfassung und das Völkerrecht mit Füßen tritt, indem sie bei Mord, der von deutschem Boden koordiniert wird, bewusst wegschaut. Wimmer nimmt dabei kein Blatt vor den Mund.


KenFM

https://www.youtube.com/watch?v=JZZM15lPhLE

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Orlando-Massaker: Warum das FBI keine echten islamistischen Terroristen fängt

Gerade erst in der vergangenen Woche diskutierten Medien in den USA kritisch die Methoden des FBI in der Terrorismus-Ermittlung. Ehemalige FBI-Agenten werfen der Behörde vor, die Fälle selbst zu fingieren.

Demnach wurden die meisten Terrordelikte von verdeckten Agenten selbst veranlasst. Gerne suchen sich die Beamten des FBI auch Personen mit psychischen Erkrankungen aus. Auch der Täter von Orlando, Omar Matten, wurde bereits vom FBI überwacht, berichtet The Daily Beast heute.

Wie die New York Times in der vergangenen Woche berichtete, beruhen 67 Prozent der Ermittlungsverfahren gegen angebliche Sympathisanten des Islamischen Staates auf verdeckten Operationen durch die Bundespolizei FBI. In zahlreichen Fällen wurden die Gesetzesverstöße von islamistischen Extremisten erst durch Undercover-Beamte veranlasst.

Die Agenten hätten dazu beigetragen, dass die Verdächtigen überhaupt Waffen bekommen, sie schlugen Ziele für Bombenanschläge vor und spähten sie aus. In anderen Fällen „fanden sie die besten Routen nach Syrien zum Islamischen Staat“.

Zwar sind derartig zweifelhafte Ermittlungsmethoden lange bekannt. Allerdings verwendet das FBI solche „fabrizierten Vorwürfe“ in einem größeren Maßstab als jemals zuvor. In vielen Fällen suchen verdeckte Ermittler gezielt nach Menschen, die mit radikalen Ansichten aufgefallen sind, und überreden sie dann, eine terroristische Aktion zu planen. Dafür stellt das FBI oft Waffen und Geld bereit.

„Wir werden nicht darauf warten, dass diese Personen nach ihrem eigenen Zeitplan aktiv werden“, rechtfertigt etwa Michael Steinbach, der Chef der Abteilung für Nationale Sicherheit, dieses Vorgehen. Das FBI behauptet, es würde die Pläne der radikalisierten Personen nur „beschleunigen“. Das ist auch möglich, weil die verdeckten Operationen nicht von einem Richter kontrolliert werden, sondern bestenfalls von einem Staatsanwalt.

Aber Rechtsanwälte, Sprecher der muslimischen Gemeinden und Bürgerrechtler werfen der Bundespolizei vor, sie würde die Delikte selbst fabrizieren und die Verdächtigen erst motivieren, Dinge zu sagen oder zu tun, die sie sonst nicht machen würden. Diesen Vorwurf bestätigt gegenüber der NYT auch ein ehemaliger verdeckter Ermittler. In vielen der jüngsten Ermittlungen, so Michael German, sind „diese Leute weit davon entfernt, eine Gefahr für die Vereinigten Staaten darzustellen.“ …

https://deutsch.rt.com/nordamerika/38891-orlando-warum-fbi-keine-echten/

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Wages Started Losing When The Dollar Delinked From Gold In 1971

– Ralph Benko

About a year ago, Stan Sorscher, Labor Representative, Society for Professional Engineering Employees in Aerospace, published a frighteningly important blog at The Huffington Post (where I also blog on a regular basis) headlined “Inequality — “X” Marks the Spot — Dig Here.”

It was as important for what it gets right as for what it misses.

Sorscher writes:

In 2002, I heard an economist characterizing this figure as containing a valuable economic insight. He wasn’t sure what the insight was. I have my own answer.

 

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Figure 1. Something happened in the mid-70’s

The economist talked of the figure as a sort of treasure map, which would lead us to the insight. “X” marks the spot. Dig here.

 

This figure tells three stories.

First, we see two distinct historic periods since World War II. In the first period, workers shared the gains from productivity. In the later period, a generation of workers gained little, even as productivity continued to rise.

The second message is the very abrupt transition from the post-war historic period to the current one. Something happened in the mid-70’s to de-couple wages from productivity gains.

The third message is that workers’ wages – accounting for inflation and all the lower prices from cheap imported goods – would be double what they are now, if workers still took their share of gains in productivity.

[…]

This de-coupling of wages from productivity has drawn a trillion dollars out of the labor share of GDP.

Economics does not explain what happened in the mid-70s.

It was not the oil shock. Not interest rates. Not the Fed, or monetary policy. Not robots, or the decline of the Soviet Union, or globalization, or the internet.

The sharp break in the mid-70’s marks a shift in our country’s values. Our moral, social, political and economic values changed in the mid-70’s.

 

The author is exactly right regarding “X” and exactly wrong in getting cause and effect backwards. At “X” Marks the Spot, he notes “[s]omething happened,” and the wages of goods-producing workers flatlined, never to recover. He is right and perceptive in this too little appreciated fact.

Yet he attributes this to some kind of mystical “shift in our country’s values. Our moral, social, political and economic values changed in the mid-70’s.”

As it happens, “X” correlates with Nixon shutting down the Bretton Woods gold standard in 1971 and the epic failure to get it fixed and restored in 1973. The drag, after a modest lag, filtered into the working economy. The rest is persistent stagnation for median families.

It was the destruction of the (dilute) gold standard which precipitated the death, or at least long coma, of the American Dream. That, in turn, caused the ensuing degradation “in our moral, social, political and economic values” as America turned Hobbesian.

Keynes, the great economic icon of the left, understood how subtle and insidious the processes at work during an earlier instance of monetary disorder. In his 1919 classic The Economic Consequences of the Peace, Keynes wrote:

Lenin is said to have declared that the best way to destroy the capitalist system was to debauch the currency. By a continuing process of inflation, governments can confiscate, secretly and unobserved, an important part of the wealth of their citizens. By this method they not only confiscate, but they confiscate arbitrarily; and, while the process impoverishes many, it actually enriches some. …

http://www.zerohedge.com/news/2016-06-13/x-marks-spot-wages-started-losing-when-dollar-delinked-gold-1971

We All Do Better When We All Do Better

– Stan Sorscher

A few days ago, economist Joseph Stiglitz said something quite provocative: “We’ve been shaping our society to create people who are more selfish.”

The eye is drawn to the last part, “… create people who are more selfish.” My takeaway message is at the beginning, “We’ve been shaping our society … .”

In the same speech, he repeats a line from one of his books: “The reason the invisible hand was often invisible was that it wasn’t there.” He reminds us that, generally, markets do not solve our problems. “Nobody ever said that they were fair, that they would lead to a distribution of income that was socially acceptable.” Markets fail, more often than we suppose.

I first saw this remarkable figure in 2002: …

http://www.huffingtonpost.com/stan-sorscher/we-all-do-better-when-we-all-do-better_b_1469635.html

How Rich Countries Got Rich … and Why Poor Countries Stay Poor

– Erik Reinert

In this refreshingly revisionist history, Erik Reinert shows how rich countries developed through a combination of government intervention, protectionism, and strategic investment, rather than through free trade. Reinert suggests that this set of policies in various combinations has driven successful development from Renaissance Italy to the modern Far East. Yet despite its demonstrable success, orthodox developemt economists have largely ignored this approach and insisted instead on the importance of free trade.

Reinart shows how the history of economics has long been torn between the continental Renaissance tradition on one hand and the free market theories of English and later American economies on the other. Our economies were founded on protectionism and state activism — look at China today — and could only later afford the luxury of free trade. When our leaders come to lecture poor countries on the right road to riches they do so in almost perfect ignorance of the real history of national affluence.

https://www.amazon.com/How-Rich-Countries-Poor-Stay

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Unglaublich! Deutscher Sachverständigenrat über TTIP! – Lobbyismus auf einem neuem Höhepunkt!?

 


Uncut-News Schweiz

Das Schreiben hier: http://x2t.com/453128

#ttip #konzerne #macht #geld #system #Sachverständigenrat #Gutachten #lobbyismus #korruption #usa #eu

https://www.youtube.com/watch?v=MsxUGfK7B04

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“Der Schlüssel liegt darin, als erster zu lügen”

Interview mit dem vormaligen CIA-Analysten und Friedensaktivisten Ray McGovern

– Markus Kompa

Raymond McGovern, Jahrgang 1939, verbrachte 27 Jahre in der CIA. Er war für die Beobachtung der Sowjetunion zuständig und berichtete in den 1980er Jahren persönlich dem Präsidenten im Weißen Haus. Heute ist der Ex-Geheimdienstler ein erbitterter Gegner verlogener Kriegstreiberei und legte sich mit Bush junior, Donald Rumsfeld und Hillary Clinton an. Sein Komitee “Veteran Intelligence Professionals for Sanity (VIPS)” liefert regelmäßig ungebetene Kommentare zur Sicherheitspolitik und organisiert die jährliche Verleihung des Sam Adams Awards. Heute spricht er auf der Veranstaltung Kein Drohnenkrieg in der Pfalz. Im Telepolis-Interview bedauert McGovern sein Schweigen während des Vietnamkriegs.

Sie sind 1963 in die CIA in einer Zeit eingetreten, als die CIA einen schweren Stand hatte. Warum haben Sie sich für die CIA entschieden?

Ray McGovern: Die Fordham University, an der ich 1961 einen B.A. und 1962 einen M.A.-Degree in Russlandstudien gemacht hatte, bot ein exzellentes Programm in Russlandstudien an. Während meines Grundstudiums habe ich auch beim Reserve Officers Training Corps (R.O.T.C.) studiert, war im Juni 1961 als 2nd Lt. anerkannt und diente für zwei Jahre als Army Infantry/Intelligence Officer. Es war eine sehr angespannte Zeit in den Beziehungen zwischen den USA und der UdSSR. Als John F. Kennedy 1961 Präsident wurde, hatte er berühmtermaßen aufgefordert: “Frag nicht, was dein Land für dich tun kann, frag, was du für dein Land tun kannst.”

Mit der Expertise, die ich in russischer Sprache, Literatur, Geschichte und Politik hatte, schien es mir, dass ich meinem Land etwas Ungewöhnliches anbieten konnte, nachdem ich meinen Militärdienst abgeleistet hatte. Die substantiierte Gelegenheit zur Analyse, die mir das Central Intelligence Agency’s Intelligence Directorate anbot, war eine aussichtsreiche Gelegenheit, um mit meinen Kenntnissen über Russland und russische Angelegenheiten mitzuwirken.

Man sagte mir, diese Arbeit sei einzigartig in zweierlei Hinsicht. Erstens hätte ich Zugriff auf alle Informationen, die die US-Regierung über sowjetische Auslandspolitik gesammelt hatte, inklusive Geheimdienstwissen von unseren eigenen Agenten und der technischen Aufklärung; und zweitens wäre ich verantwortlich für die Analyse des gesamten Materials und den Analyse-Bericht ohne Furcht oder Bevorzugung an den Präsidenten der Vereinigten Staaten. Mit anderen Worten: Wir Analysten hatten keine keine andere Agenda, als die Wahrheit direkt dem Präsidenten zu berichten. Wir mussten nicht dem Militär zustimmen, dass die Russen zehn Fuß hoch seien. Und wir mussten nicht unsere Ergebnisse maßschneidern, dass die Politik des Außenministeriums gut aussah. …

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“Es gibt seit Jahrtausenden keine ursprüngliche Natur mehr”

Die Ausrufung des Anthropozäns führt in die Irre, schon seit dem Pleistozän haben die Menschen die globale Biosphäre verändert

– Florian Rötzer

Mittlerweile hat sich die These herumgesprochen, dass wir in ein geologisches Zeitalter eingetreten seien. Die Menschheit habe seit einiger Zeit, konkreter: seit der Industrialisierung, die Erde durch ihre Lebensweise entscheidend und unabhängig von anderen natürlichen Prozessen verändert, vor allem sichtbar durch die Klimaveränderung, aber auch durch Massenaussterben, Artenmigration und landwirtschaftlicher Kultivierung. Zur Hervorhebung dieser Gestaltung des Raumschiffs Erde durch den Menschen wurde das neue Zeitalter Anthropozän ausgerufen, in das wir eingetreten seien.

Wissenschaftler unter der Leitung von Nicole Boivin, Direktorin am Max-Planck-Institut für Menschheitsgeschichte und Wissenschaftlerin an der Universität Oxford, sagen jetzt in einem Beitrag für die Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS), dass die Menschheit nicht erst seit der Industrialisierung, sondern bereits seit dem Pleistozän tiefgreifend in die globale Biosphäre eingegriffen hat. Damit wird die nächste Stufe des Bilds vom guten Wilden untergraben, nach dem die Menschen früher – vor der Wissenschaft, der Aufklärung, der Industrialisierung, der Vernunft oder was auch immer – eher im Einklang mit der Natur gelebt hätten. Das erweist sich mehr und mehr als romantische, zivilisationskritische Verklärung.

Die Menschen haben Veränderungen von fast allen biologischen Arten bewirkt, sie ausgelöscht, vertrieben, die Zusammensetzung der Arten nachhaltig verändert, was bedeutet, dass die Biosphäre von Menschen gestaltet wurde, wenn auch keineswegs bewusst, vor allem, was die Konsequenzen betrifft. Ursprüngliche Landschaften gäbe es daher schon lange nicht mehr. Die Erde ist schon seit Tausenden von Jahren eine Art des Gartens, in der nur lebt, was die Selektion überlebt hat. Welche Pflanzen, Tiere und Bäume es heute gibt, sind bereits Resultate der Vorlieben unserer Vorfahren. Massenaussterben von Arten gibt es nicht erst in neuerer Zeit, so die These, sondern seit der Zeit, in der sich der moderne Mensch ausgebreitet hat, man muss sagen: als invasive Art. …

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Machteliten: Sie wollen doch nur das Beste für den Planeten

Ein Kommentar zur Debatte um die Bewertung der Bilderberg-Konferenz

– Marcus Klöckner

Was ist schon dabei, wenn sich 130 führende Persönlichkeiten für drei Tage zu einer Konferenz hinter verschlossenen Türen treffen? Wo liegt das Problem, wenn sich fernab der Öffentlichkeit der Vorstandsvorsitzende der Airbus Group, die Bundesverteidigungsministerin oder der ehemalige Oberkommandierende der NATO über Themen wie das Prekariat, die Mittelklasse oder Geopolitik unterhalten?

Darf es den Mächtigen nicht gestattet sein, gemeinsam über die Probleme dieser Welt zu diskutieren, ohne dass die Presse jedes gesagte Wort auf die Goldwaage legt? Haben nicht auch die Weltenlenker und Wirtschaftskapitäne ein Recht darauf, sich in einem privaten Rahmen untereinander auszutauschen und in Ruhe zu diskutieren?

So berechtigt diese Fragen auch vordergründig sein mögen, so gefährlich für die Demokratie ist die Naivität, die in ihnen wurzelt.

Zum Vorschein kommt darin eine Haltung, die mit einer nur schwer zu ertragenden Portion Realitätsverweigerung das Bild einer Elite zeichnet, das in seiner Eindimensionalität allenfalls etwas für den Sachkundeunterricht in der Grundschule sein könnte. Doch wer die Tage die Berichterstattung verfolgt, muss feststellten: Oft genug bahnt sich in Sachen Bilderberg (Bilderberg-Konferenz: Prekariat soll Thema sein) eine naive demokratietheoretische Betrachtung ihren Weg, die an Einfalt kaum zu überbieten ist.

Die eingeladenen Eliten und Machteliten, so der Tenor, geben dem erlauchten Gremium die Ehre, um sich im Rahmen eines netten Kaffekränzchens gegenseitig den Nacken zu kraulen und nebenbei bereichern sie die Zusammenkunft bei politischen Debatten durch ihr großes Wissen und ihre exponierte Stellung innerhalb der Gesellschaft. Zwischendurch genießt man ein gutes Essen oder geht gemeinsam in die Sauna. Bilderberg: ein Debattierclub mit Wohlfühlcharakter.

Machtstrukturen im Windschatten der Demokratien

Wer so die Bilderberg-Konferenzen wahrnimmt und beschönigt, ignoriert das Phänomen einer Elite, die sich aus den demokratischen Strukturen (aber auch aus der Gesellschaft) ausdifferenziert. Wer Bilderberg das Etikett der legitimen privaten Diskussionsrunde anhaftet, verharmlost die diskreten Formen von Macht, Herrschaft und Beeinflussung, wie sie in Demokratien existieren. Wer Bilderberg zum bloßen Plauderründchen der gesellschaftlichen Eliten verklärt, bemäntelt die Machtstrukturen, die sich im Windschatten der Demokratien befinden und aus deren Innern heraus massiver Einfluss auf politische Prozesse genommen wird.

Die Gefahren für die Demokratie, die sich aus einer machtelitären Beeinflussung der Weltpolitik ergeben, scheinen für die Verharmloser der Bilderberg-Konferenzen nicht existent. Wenn Machteliten zusammenkommen, um gemeinsam in einem vorgelagerten politischen Formierungsprozess die Marschrichtung der Weltpolitik zu kartographieren – und sei dies auch erst einmal nur gedanklich -, dabei aber Vertreter von weiten Teilen der Gesellschaft ausklammern, dann ist die Wahrscheinlichkeit einer Politik, die in erster Linie die Interessen ihrer Impuls- und Ideengeber berücksichtigt, groß.

Nein, Bilderberg ist keine geheime Weltregierung. Ja, politische Gestaltungsprozesse sind komplex. Sie unterliegen einer Vielzahl von inneren und äußeren Einflüssen. Nein, die Machteliten, die bei Bilderberg zusammen kommen, sind nicht allmächtig. Auch sie mögen oft, trotz all ihres Einflusses, den Eigendynamiken politischer und gesellschaftlicher Entwicklungen nichts entgegenzusetzen.

Aber mindestens so falsch, wie Bilderberg Allmächtigkeit zu unterstellen, wäre es, die Reichweitenmacht der Konferenzteilnehmer zu unterschätzen. Der US-amerikanische Soziologe Charles Wright Mills, dessen Theorie der Machtelite sich in diesem Jahr zum 60. Mal jährt, hat in seinem längst zu einem Standardwerk der kritischen politischen Soziologie gehörenden Buch “The Power Elite” überzeugend aufgezeigt, dass Machteliten weder allmächtig, noch ohnmächtig sind. Ihre Macht liegt irgendwo dazwischen – und damit übersteigt sie bei Weitem die Handlungsmacht der “einfachen” Menschen. …

http://www.heise.de/tp/artikel/48/48501/2.html

Die peinlichen Pressestimmen aus den Massenmedien zu Bilderberg 2016

Da der Veranstaltungsort zwei Monate im Voraus und die Teilnehmerliste Tage vor Beginn der elitären Bilderberg-Konferenz veröffentlicht wurden, können sich die Massenmedien kaum dumm stellen und ein Schweige-Gelöbnis einhalten. Stattdessen versucht man es mit einer Schein-Öffentlichkeit:

Die dpa interviewte gleich den Chef-Organisator der Konferenz

Der adelige Axa-Boss Henri de Castries, dessen Familie hunterte Jahre zurückreicht und schon in den Kreuzzügen kämpfte, faselte von Privatsphäre und der „Überzeugung, dass die individuelle Freiheit wichtig ist, und dass jedes Individuum die anderen respektieren muss.“ Seine Vorfahren kämpften auch in den französischen Kolonien und veröffentlichten Bücher über Rosenkreuzer und andere Kulte. Die deutsche Presseagentur (dpa) ging aus den Pressediensten der Besatzungsmächte hervor.

Die Huffington Post berichtet über die „7 irrsten Verschwörungstheorien über die Bilderberg-Konferenz“

Gemeint ist beispielsweise die „Fortsetzung der Nazi-Herrschaft“, die „Weltdiktatur“ oder die Involviertheit der Medien. Die Huffington Post Deutschland kooperiert mit dem Focus-Magazin, das wiederum von Huber Burda Media herausgegeben wird, die bei Bilderberg vertreten waren. Die eigentliche Huffington Post gehört AOL, einer Tochtergesellschaft von Verizon.

Juni 2013 begannen die Enthüllungen Edward Snowdens über die weltweite Totalüberwachung durch den US-amerikanischen Geheimdienst National Security Agency (NSA) und seine Partner mit der Meldung, dass die US-Regierung routinemäßig die Herausgabe aller Verbindungsdaten vom Provider Verizon verlangt. Es wurde bekannt, dass Verizon – und andere Telecoms – auch sonst bei der Überwachung helfen und beim britischen Geheimdienst GCHQ intern als die „Kronjuwelen“ gehandelt werden. Zu dieser Kooperation sind die Unternehmen einerseits gesetzlich verpflichtet, aber es gibt auch finanzielle Entschädigungen. So sollte Verizon – intern als „Stormbrew“ geführt – im Jahr 2013 von der NSA mehr als 46 Millionen US-Dollar erhalten. Am 24. Juni 2014 wurde bekannt, dass Verizon als Internetprovider für den Deutschen Bundestag agiert. …

http://recentr.com/2016/06/09/die-peinlichen-pressestimmen-aus-den-massenmedien-zu-bilderberg-2016/

 

 

http://www.zerohedge.com/news/2016-06-10/does-bilderberg-really-run-world-one-chart-help-you-decide

mehr zu BILDERBERG auf Heinrichplatz.TV

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Die Konsumgesellschaft: Systematischer Irrsinn

Dieser Beitrag eröffnet Einblicke auf Perspektiven der Konsumgesellschaft, die immer realer werden. Ein Paradebeispiel für Zeichen der Zeit und der Ignoranzen von Regierungen.

Bedingungsloses Grundeinkommen


geigin2oo1

https://www.youtube.com/watch?v=tJ0YkjXwLoc

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