The World Transformed and No One in America Noticed

The world transformed and nobody in the West noticed. India and Pakistan have joined the Shanghai Cooperation Organization.

– Martin SIEFF

The 17 year-old body since its founding on June 15, 2001 has quietly established itself as the main alliance and grouping of nations across Eurasia. Now it has expanded from six nations to eight, and the two new members are the giant nuclear-armed regional powers of South Asia, India, with a population of 1.324 billion and Pakistan, with 193.2 million people (both in 2016).

In other words, the combined population of the SCO powers or already well over 1.5 billion has virtually doubled at a single stroke.

The long-term global consequences of this development are enormous. It is likely to prove the single most important factor insuring peace and removing the threat of nuclear war over South Asia and from 20 percent of the human race. It now raises the total population of the world in the eight SCO nations to 40 percent, including one of the two most powerful thermonuclear armed nations (Russia) and three other nuclear powers (China, India and Pakistan).

This development is a diplomatic triumph especially for Moscow. Russia has been seeking for decades to ease its longtime close strategic ally India into the SCO umbrella. This vision was clearly articulated by one of Russia’s greatest strategic minds of the 20th century, former Premier and Foreign Minister Yevgeny Primakov, who died in 2015. In the past China quietly but steadfastly blocked the India’s accession, but with Pakistan, China’s ally joining at the same time, the influence of Beijing and Moscow is harmonized.

The move can only boost Russia’s already leading role in the diplomacy and national security of the Asian continent. For both Beijing and Delhi, the road for good relations with each other and the resolution of issues such as sharing the water resources of the Himalayas and investing in the economic development of Africa now runs through Moscow. President Vladimir Putin is ideally placed to be the regular interlocutor between the two giant nations of Asia.

The move also must be seen as a most significant reaction by India to the increasing volatility and unpredictability of the United States in the global arena. In Washington and Western Europe, it is fashionable and indeed reflexively inevitable that this is entirely blamed on President Donald Trump. …

https://www.strategic-culture.org/news/2018/06/22/world-transformed-and-no-one-america-noticed.html

#Multipolar

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Deutsche Medien zur Ukraine: Angst vor der Wahrheit

Die deutsche Elite hat aus der Ukraine einen heiligen Ort gemacht, wo es zwar Fehler gibt, das neue System aber auf dem richtigen Weg ist und nichts wirklich Demokratie-gefährdendes passiert

– Ulrich Heyden

Immer dann, wenn in der Ukraine ein kritischer Journalist oder Andersdenkender von Rechtsradikalen oder Ultranationalisten überfallen oder getötet wird, wenn die Redaktionsräume kritischer Websites wie Strana.ua oder dem Internet-Portal Timer in Odessa von Geheimdienstbeamten durchsucht werden, wenn ukrainische Journalisten wegen Landesverrat verhaftet werden, wie am 15. Mai Kirill Wischinski, der Büroleiter der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Ria Novosti in Kiew, und vor ihm – im August 2017 – der ukrainische Journalist Wasili Murawizki , schweigen die großen deutschen Medien oder berichteten nur am Rande.

Doch am 30. Mai 2018 brach plötzlich Unruhe in den großen deutschen Medien aus. In großen Schlagzeilen berichteten sie vom Mord-Anschlag auf den Journalisten und scharfen Putin-Kritiker Arkadi Babtschenko. Stunden später stellte sich heraus, dass Babtschenko lebt und der “Mord” eine Inszenierung des ukrainischen Geheimdienstes war, bei welcher der Journalist mitgespielt hatte (Die Schockstrategie).

Was steckte hinter dem plötzlichen Interesse deutscher Medien für tote Journalisten in der Ukraine? War es die Sorge um das Leben kritischer Journalisten? Ich glaube nicht. Der Hauptgrund war, dass man wieder Russland als angeblichen heimlichen Drahtzieher in den Fokus stellen konnte.

Diese Wertung mag einigen gewagt erscheinen. Doch wo waren die Schlagzeilen in den deutschen Medien, als im April 2015 der Russland-freundliche Journalist Oles Busina in Kiew direkt vor seinem Haus – vermutlich von Rechtsradikalen – niedergeschossen wurde? Wo waren die Schlagzeilen in Deutschland als im Juli 2016 der liberale Kiewer Journalist Pawel Scheremet mit einer Autobombe getötet wurde? Beide Morde wurden bis heute nicht aufgeklärt.

Warum berichteten die großen deutschen Medien nicht oder nur am Rande, als die kritischen ukrainischen Fernsehsender NewsOne und Inter 2016 und 2017 von ukrainischen Ultranationalisten tagelang belagert wurden. Beim Russland-freundlichen Kanal Inter fackelten die Ultranationalisten sogar einen kompletten Redaktionsraum ab. Wenn es so etwas in Russland gegeben hätte, dann hätten die deutschen Medien sicher breit berichtet.

Welche große deutsche Zeitung berichtet über den Fall Kotsaba? Keine Einzige. Welches große deutsche Medium berichtete, dass die Massaker auf dem Maidan und in Odessa 2014 immer noch nicht aufgeklärt und immer noch Niemand verurteilt wurde? Welches große deutsche Medium berichtet über meinen Film “Lauffeuer” zu den Brandangriffen auf das Gewerkschaftshaus von Odessa. Kein einziges. Es ist der einzige deutschsprachige Film, der die politischen Hintergründe des Brandanschlages ausleuchtet.

Deutschland hat etwas zu verbergen. Die deutsche Elite ist heimlich verbunden mit der Regierung in Kiew. Man will ihr nicht durch negative Berichte schaden. Anders kann ich mir dieses schon vier Jahren andauernde Schweigen nicht erklären.

Dieses Schweigen hat katastrophale Folgen für die Glaubwürdigkeit der deutschen Demokratie. Und eben dieses Schweigen ist einer Gründe, warum die Volksparteien in Deutschland massiv an Vertrauen verloren haben. …

https://www.heise.de/tp/features/Deutsche-Medien-zur-Ukraine-Angst-vor-der-Wahrheit-4080012.html

#Kriegslügen

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Die gesamte westliche Welt lebt in kognitiver Dissonanz

In dieser Kolumne werde ich drei der aktuellen Top-Nachrichten verwenden, um die Diskrepanz zu veranschaulichen, die überall im westlichen Denken besteht.

– Paul Craig Roberts

Beginnen wir mit der Frage der Familientrennung. Die Trennung von Kindern von Einwanderern/Flüchtlingen/asylsuchenden Eltern hat einen solchen öffentlichen Aufschrei hervorgerufen, dass Präsident Trump sich von seiner Politik verabschiedet und eine Anordnung unterzeichnet hat, die die Trennung der Familien beendet.

Die Horrorszenarien von Kindern, die in Lagerhäusern privater Unternehmen eingesperrt sind, die von US-Steuerzahlern profitieren, während Eltern wegen illegaler Einreise verfolgt werden, weckten sogar selbstgefällige “außergewöhnliche und unverzichtbare” Amerikaner aus ihrer Stumpfsinnigkeit. Es ist ein Mysterium, dass das Trump-Regime beschlossen hat, seine Politik der Grenzsicherung durch die Trennung von Familien zu diskreditieren. Vielleicht sollte die Politik die illegale Einwanderung verhindern, indem sie die Botschaft aussendet, dass Ihnen Ihre Kinder genommen werden, wenn Sie nach Amerika kommen.

Die Frage ist: Wie kann es sein, dass die Amerikaner die unmenschliche Grenzkontrollpolitik sehen und ablehnen können, nicht aber die Unmenschlichkeit der Familienzerstörung, die das überwiegende Ergebnis von Washingtons Zerstörungwerk im Ganzen oder in Teilen in sieben oder acht Ländern im 21. Jahrhundert ist?

Millionen von Menschen wurden durch den von Washington verursachten Tod von ihren Familien getrennt, und seit fast zwei Jahrzehnten gibt es fast keine Proteste mehr. Kein öffentlicher Aufschrei hielt George W. Bush, Obama und Trump von klaren und unbestreitbaren illegalen Handlungen ab, die in dem von den USA selbst mitbegründeten Internationalen Recht als Kriegsverbrechen definiert werden, die gegen die Bewohner von Afghanistan, Irak, Libyen, Pakistan, Syrien, Jemen und Somalia gerichtet sind. Wir können dem ein achtes Beispiel hinzufügen: die militärischen Angriffe des von den Vereinigten Staaten von Amerika bewaffneten und unterstützten neonazistischen Marionettenstaats Ukraine gegen die abtrünnigen russischen Provinzen.

Die massiven Todesfälle, die Zerstörung von Städten und Infrastruktur, die Verstümmelungen, die physischen und mentalen Verwerfungen, die Millionen von Menschen auf der Flucht vor den Kriegen Washingtons nach Europa getrieben haben, wo die Regierungen aus einer Ansammlung von Idioten bestehen, die Washingtons massive Kriegsverbrechen im Mittleren Osten und Nordafrika unterstützt haben, haben keinen Aufschrei hervorgerufen, der mit Trumps Einwanderungspolitik vergleichbar wäre.

Wie kann es sein, dass die Amerikaner Unmenschlichkeit in der Trennung von Familien bei der Durchsetzung der Einwanderungsbestimmungen sehen, aber nicht in den massiven Kriegsverbrechen gegen die Völker in acht Ländern? Erleben wir eine massenpsychologische Form der kognitiven Dissonanz? …

http://www.antikrieg.eu/aktuell/2018_06_21_diegesamte.htm

#Kriegslügen

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Deutschland und Syrien

Die Beziehungen zwischen Deutschland und Syrien waren zur Zeit Kaiser Wilhelm II. ausgezeichnet, heute sind sie katastrophal. Das kommt daher, dass Berlin seit dem Kalten Krieg der Hinterhof der Muslim-Bruderschaft geworden ist, um die Arabische Republik Syrien zu stürzen.

– Thierry Meyssan

Seit 2012 arbeiten das Auswärtige Amt und die Denkfabrik des Bundes SWP (Stiftung Wissenschaft und Politik) direkt im Auftrag des tiefen US-Staates an der Zerstörung des Landes.

Historisch hatte Deutschland ausgezeichnete Beziehungen mit dem Osmanischen Reich im frühen 20. Jahrhundert. Kaiser Wilhelm II., der vom Islam fasziniert war, setzte archäologische Ausgrabungen, vor allem in Baalbeck fort und beteiligte sich am Bau der ersten Eisenbahnen, wie die Strecke Damaskus-Medina. Das Reich und die Hohe Pforte forderten gemeinsam die Briten heraus, als sie die “große arabische Revolte” von 1915 organisierten, verloren dann den ersten Weltkrieg und wurden infolgedessen aus der Region ausgeschlossen (Sykes-Picot-Sazonow-Abkommen).

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Im Jahre 1953 empfängt Präsident Eisenhower eine Delegation der Muslim-Bruderschaft unter der Leitung von Saïd Ramadan. Die Vereinigten Staaten unterstützen von da an den politischen Islam im Ausland.

Während des Kalten Krieges holte sich die CIA einige der besten NS-Offiziere, um ihren Kampf gegen die UdSSR weiterzuführen. Unter ihnen war Gerhard von Mende, der sowjetische Moslems gegen Moskau rekrutiert hatte [1]. Dieser Hohe Beamte installierte 1953 Saïd Ramadan, den Chef der Muslim-Bruderschaft außerhalb von Ägypten in München [2].

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Alois Brunner, der für die Deportation von 130 000 Juden verantwortlich gemacht wurde, wurde 1954 von der CIA in Damaskus eingesetzt, um zu vermeiden, dass das Regime von Präsident Chukri al-Kuatli eine Allianz mit den Sowjets eingeht.

Zur gleichen Zeit entsendet die CIA – verdeckt – Nazi-Offiziere an alle möglichen Orte in der Welt, um gegen pro-sowjetische Kräfte zu kämpfen. Zum Beispiel Otto Skorzeny nach Ägypten, Fazlollah Zahedi in den Iran und Alois Brunner [3] nach Syrien. Alle organisieren die lokalen Geheimdienste nach dem Modell der Gestapo. Brunner wird erst viel später, im Jahr 2000, von Präsident Bachar Al-Assad verdrängt werden. …

http://www.voltairenet.org/article201594.html

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Der Kreislauf des Todes im “Großen Mittelmeer”

Sehr eigenartiger Verkehr überquert das Mittelmeer – in die eine Richtung, Waffen nach Afrika und in den Nahen Osten – in die andere, Flüchtlinge, die Opfer dieser Waffen sind. Wie nicht anders zu erwarten, geben die führenden europäischen Politiker vor, die Hauptursache für diese Migrationen nicht zu kennen.

– Manlio Dinucci

Die politisch-medialen Projektoren konzentrieren sich auf den Migrationsstrom über das Mittelmeer von Süden nach Norden und lassen die anderen Mittelmeerströme im Dunkeln – jene von Norden nach Süden, die Streitkräfte und Waffen beinhalten.

Vielleicht sollten wir besser vom “Großen Mittelmeer” sprechen, einem Gebiet im Rahmen der USA/NATO-Strategie, das sich vom Atlantik zum Schwarzen Meer und im Süden vom Persischen Golf bis zum Indischen Ozean erstreckt.

Während seinem Treffen mit NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg in Rom, betonte Premierminister Giuseppe Conte die „zentrale Bedeutung des großräumigen Mittelmeeres für die europäische Sicherheit“, die jetzt durch den „Bogen der Instabilität vom Mittelmeer bis zum Nahen Osten“ bedroht ist. Deshalb ist ein Bündnis unter US-Kommando wichtig für die NATO, welches Conte als „Pfeiler der nationalen und internationalen Sicherheit“ bezeichnet. Das ist eine vollständige Verdrehung der Realität.

Es ist die Grundlage der US/NATO-Strategie, die in Wahrheit den „Bogen der Instabilität“ hervorgerufen hat, durch zwei Kriege gegen den Irak, den beiden weiteren Kriegen, die Jugoslawien und Lybien zerstört haben und den Krieg, der die Zerstörung Syriens zum Ziel hat. Laut Conte spielt Italien, das an all diesen Kriegen teilnahm, “eine Schlüsselrolle für die Sicherheit und die Stabilität der Südflanke des Bündnisses”.

Inwiefern? Wir können die Wahrheit durch das, was die Medien verbergen, herausfinden. Das US-Marineschiff Trenton, das 42 Flüchtlinge aufnahm (die im Gegensatz zu denen der Aquarius in Sizilien an Land gehen durften), ist nicht in Sizilien stationiert, um humanitäre Zwecke im Mittelmeer zu erfüllen – es ist in Wahrheit eine schnelle Eingreiftruppe (bis zu 80 km/h), die innerhalb weniger Stunden die nordafrikanische Küste erreichen kann, eine Expeditionstruppe mit 400 Soldaten und ihren Fahrzeugen. US-Spezialeinheiten operieren in Lybien, um alliierte Armeeformationen auszubilden und zu führen, während bewaffnete US-Drohnen, die von Sigonella (Sizilien) aus starten, ihre Ziele in Lybien treffen. In Kürze, gab Stoltenberg an, werden auch NATO-Drohnen von Sigonella aus operieren. …

http://www.voltairenet.org/article201591.html

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„Der Nahostkonflikt ist hier“

Interview Hildegard Greif-Groß ist seit fast 4o Jahren Lehrerin in Berlin-Neukölln. Die türkische Community entfremde sich und religiöses Mobbing nehme dramatisch zu, sagt sie

– Maxi Leinkauf

Die Peter-Petersen-Grundschule in Berlin-Neukölln, ein Gemäuer aus roten Ziegelsteinen. Schulleiterin Hildegard Greif-Groß führt durch den langen Flur, an den Wänden hängen Zeichnungen mit Gesichtern aller Hautfarben. Im Gespräch kann sie energisch werden.

der Freitag: Frau Greif-Groß, Lehrer schreiben Brandbriefe, schlagen Alarm, sie seien überfordert. Religiöses Mobbing würde zunehmen. Was beobachten Sie?

Hildegard Greif-Groß: Schüler werden wegen eines Brotes mit Schweineschinken von streng muslimischen Mitschülern zur Rede gestellt, weil der Koran das verbietet.

Mobbing gab es immer. „Ey, du schwule Sau“, hieß es früher auf dem Schulhof. Ist es heute nur anders verpackt?

Ja, das gab es überall, auch in Dorfschulen. Neu ist wirklich, dass es so häufig religiös motiviert ist. Ich habe 1980 als Lehrerin an der Schule angefangen, war damals aus Hessen nach Westberlin eingewandert. In den ersten muslimischen Familien, die in den 1980er Jahren hierher kamen, da haben die Mütter in Fabriken gearbeitet: bei Bahlsen, in der Zigarettenfabrik, in der Brauerei – das war hier mal alles um die Ecke. Die Kinder sind in den Hort gegangen. Diese Kinder waren besser integriert, es gab mehr Zusammensein und eine größere Offenheit füreinander. Die türkischen Frauen haben für uns gekocht und ihre türkischen Spezialitäten mitgebracht. Und sie haben gefragt: Wie lebt ihr? Ich habe überhaupt kein Kopftuch in Erinnerung. Sie konnten nicht gut Deutsch, aber sie waren neugierig, wollten uns kennenlernen. Und wir sie. Das ist nicht mehr da.

Warum nicht?

Es gibt hier Väter, die waren schon meine Schüler. Die sind aus einfachen Verhältnissen gekommen, haben sich aber hochgearbeitet. Dann wurde die Community immer größer. Man kann hier zum Bäcker, zum Arzt, zum Friseur gehen und überall nur Türkisch sprechen.

Darauf ziehen sich viele zurück?

Ja, aber diese ganze Religiosität ist erst nach und nach gekommen. Man hat früher mal über den Islam geredet, aber das stand nicht so im Vordergrund. Jetzt kann man das Religiöse und die Politik der Türkei kaum noch trennen. Ich habe manchmal das Gefühl, die extremsten Anhänger Erdogans leben hier in Deutschland. …

https://www.freitag.de/autoren/maxi-leinkauf/schule-der-angst

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TRNN Documentary: The Real Story of How Bannon and Trump Got to The White House

Steve Bannon was fired from the White House on Friday, August 18th, 2017, but most of the media is missing the story of Robert Mercer, the billionaire that brought Bannon to the White House

 

TRNN Documentary: The Real Story of How Bannon and Trump Got to The White House from The Real News Network on Vimeo.

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Der Anfang vom Ende

Am 11. September 2001 begann der Niedergang der Medienwelt.

– Wolf Reiser

Menschen, die in meinem Schwabinger Kaffeehaus nach wenigen Minuten eines Leseversuchs mit Kopfschütteln ihre einst geliebte Süddeutsche Zeitung zu Seite legen, fragen mich immer häufiger, da sie wissen, dass ich viele Jahrzehnte für fast alle nennenswerten Printorgane gearbeitet habe, was eigentlich aus uns Journalisten geworden ist, wann das alles begann mit dem sittlichen Zerfall und ob sich die Branche irgendwann einmal von dieser Implosion erholen wird, ein Fakt, womit sie sich nicht auf den Einbruch an den Kiosken beziehen.

Wenn ich in Erzählstimmung bin, dann plaudere ich ein wenig oder empfehle dem einen oder anderen mal nachzulesen, wie Sebastian Haffner sich über Goebbels und dessen Umgang mit den Medien äußerte: „Dieser versuchte nämlich nicht, das gesamte deutsche Volk zu national-sozialistischen Ideen zu bekehren, sondern er verlegte seine Anstrengungen darauf den Bürgern durch die Medien eine heile Welt vorzuspiegeln. Er verbot die bürgerlichen Zeitungen nicht und man kann nicht einmal sagen, dass er sie nazifizierte. Die meisten alten Redaktionen der großen bürgerlichen Zeitungen schrieben, wie sie immer geschrieben hatten und genau so sollten sie auch schreiben. Es gab im Dritten Reich durchaus eine Art Pressevielfalt. Der Zeitungsleser hatte die Wahl, die Dinge so dargestellt zu sehen, wie er es sich wünschte und gemäß seiner Stimmungslage weiter bedient zu werden.“

Donnerwetter, sagen meine Gäste, das hätten sie sich ganz anders vorgestellt, mit Stürmer und Völkischem Beobachter und die ganzen Edelfedern der inneren Emigration draußen in Dachau beim Steineklopfen oder dem Auswendiglernen von „Mein Kampf“.

Was aber haben Haffners kühle Einlassungen mit der Gegenwart zu tun, mit dem neuen Deutschland 2018 und seiner neoliberal-zentral-populistischen Breitbandfront aus Zeit, Welt, SZ, Spiegel, taz, FAZ, Tagesspiegel und den kläglichen Sendemast-Trümmern von ARD, ZDF und dem Deutschlandradio zu tun? …

https://www.rubikon.news/artikel/der-anfang-vom-ende

#Kriegslügen

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Die Macht um Acht (3)

In seiner jüngsten Folge der MACHT um ACHT erklärt der Autor Uli Gellermann, warum die ARD ihren Namen konkretisieren sollte: Statt Rundfunk-Anstalt sollte sie sich doch lieber „Rüstungs-Anstalt“ nennen.


KenFM

 

Denn die NATO-Aufrüstung verkauft die „Tagesschau“ als Fitnessprogramm: „Schneller fit für den Einsatz“; und die Militarisierung von Schulhöfen wird von der „Tagesschau” als „Charmeoffensive“ präsentiert. Der öffentlich-rechtliche Präsenter dieser Sorte von Offensive ist ein Mann, der auch für den Bundeswehrverband tätig ist: Sein privates Foto zeigt ihn in Afghanistan.

Eine Rundfunk-Anstalt, die so eng mit der Wehr verbunden ist, die muss am Feindbild arbeiten. Deshalb hat sie natürlich immer die „Russische Bedrohung im Hinterkopf“. Ohne prima Feindbild keine teure Aufrüstung. Da macht man doch gerne Propaganda statt Nachrichten.

Der Journalist und Filmemacher Uli Gellermann beschäftigt sich seit Jahren mit der Dauermanipulation der Tagesschau. Gemeinsam mit den Co-Autoren, Volker Bräutigam und Friedhelm Klinkhammer, schrieb er das Buch „Die Macht um acht: der Faktor Tagesschau“. Ein Standardwerk über die tägliche Nachrichtensendung der ARD.

Bei KenFM nimmt er mit dem gleichnamigen Format die subtile Gehirnwäsche der Tagesschau alle zwei Wochen unter die Lupe.

https://www.youtube.com/watch?v=7ipdw_vP0NI

#Kriegslügen

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Real Takeaway: The FBI Influenced the Election of a President

The good news is the Deep State seems less competent than we originally feared.

– Peter Van Buren

It will be easy to miss the most important point amid the partisan bleating over what the Department of Justice Office of Inspector General report on the FBI’s Clinton email investigation really means.

While each side will find the evidence they want to find proving the FBI, with James Comey as director, helped/hurt Hillary Clinton and/or maybe Donald Trump, the real takeaway is this: the FBI influenced the election of a president.

In January 2017 the Inspector General for the Department of Justice, Michael Horowitz (who previously worked on the 2012 study of “Fast and Furious”), opened his probe into the FBI’s Clinton email investigation, including public statements Comey made at critical moments in the presidential campaign. Horowitz’s focus was always to be on how the FBI did its work, not to re-litigate the case against Clinton. Nor did the IG plan to look into anything regarding Russiagate.

In a damning passage, the 568 page report found it “extraordinary and insubordinate for Comey to conceal his intentions from his superiors… for the admitted purpose of preventing them from telling him not to make the statement, and to instruct his subordinates in the FBI to do the same. By departing so clearly and dramatically from FBI and department norms, the decisions negatively impacted the perception of the FBI and the department as fair administrators of justice.” Comey’s drafting of a press release announcing no prosecution for Clinton, written before the full investigation was even completed, is given a light touch though in the report, along the lines of roughly preparing for the conclusion based on early indications. …

http://www.theamericanconservative.com/articles/real-takeaway-the-fbi-influenced-the-election-of-a-president/

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„Krieg ist heilbar!“

Der Rubikon interviewte Franz Ruppert und Daniele Ganser. Das Treffen zweier Forscher auf ganz unterschiedlichen Gebieten förderte erstaunliche Gemeinsamkeiten und echte Lösungsansätze zu Tage.


Rubikon

– Florian Ernst Kirner

Mein eigener Weg zu Franz Ruppert führte über den hervorragenden YouTube-Kanal der Arbeiterkammer Vorarlberg.
Dort gibt es eine Veranstaltungsreihe namens „Wissen fürs Leben“, die in der Regel exzellente Vorträge über psychologische und therapeutische Themen bringt.

Ich hatte mich auf die Suche nach derlei Inhalten begeben, weil es mir schlecht ging. Mein Vater lag im Sterben und meine nunmehr elfte Beziehung auch. Beides, mein Vater und meine Beziehungsprobleme, hatten miteinander zu tun, soviel hatte ich inzwischen begriffen. Aber ich kam einer Auflösung der dahinterliegenden Muster einfach nicht näher.

Der Vortrag von Franz Ruppert, auf den ich stieß, war sein Referat über „Trauma, Angst und Liebe“. …

https://www.rubikon.news/artikel/krieg-ist-heilbar

#Kriegslügen

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„Es wird zu Recht von einem neuen Kalten Krieg gesprochen“

Es gab eine Zeit, da sprachen Politiker immer wieder von einem „gemeinsamen Haus Europa“. Alle Völker dieses Kontinents sollten gemeinsam in dem Haus zusammenfinden. Das ist viele Jahre her.

– Marcus Klöckner

Andreas Wehr, der sich seit langem mit der Europäischen Union und mit ihrer Entwicklung auseinandersetzt, wirft im NachDenkSeiten-Interview einen kritischen Blick auf die EU unserer Zeit. Der Jurist warnt vor einer Institution, die sich hin zu einer Militärmacht entwickeln möchte und zugleich Russland als „traditionelles westliches Feindbild“ wiederbelebt. Ein Interview über eine EU, deren verantwortliche Köpfe viele Weichen falsch gestellt und scheinbar nichts dazugelernt haben.

Über viele Jahre haben Politiker gerne von einem „gemeinsamen Haus Europa“ gesprochen. Da war die Rede von Friede unter den Völkern Europas, von Wohlstand, von einer engen Gemeinschaft. In welchem Zustand befindet sich heute dieses „gemeinsame“ Haus?

Die Redewendung vom „gemeinsamen Haus Europa“ wurde vor allem von Michael Gorbatschow gebraucht und beschrieb die Ende der 80-er Jahre weitverbreitete Hoffnung, dass anstelle des Kalten Krieges eine europäische Friedensordnung treten könnte, in der das Haus Europa für alle auf diesem Kontinent lebenden Völker eine gemeinsame Heimstatt ist. Dies hätte aber die Auflösung der NATO und die Schaffung eines kollektiven Sicherheitssystems unter Einbeziehung Russlands bedeutet. Dazu ist es nicht gekommen.

Was ist passiert?

Nach der Auflösung der sozialistischen Staatengemeinschaft in Osteuropa und dem Ende der Sowjetunion fiel der Westen bald wieder in das alte Schema der Konfrontation mit Russland zurück, spätestens mit Beginn der Präsidentschaft Wladimir Putins im Jahr 2000. Entgegen den anfänglichen Zusicherungen, die NATO nicht nach Osten auszuweiten, nahm man ein osteuropäisches Land nach dem anderen in das westliche Bündnis auf.

Viele westliche Politiker würden die Entwicklung anders beschreiben.

Im Westen nimmt man leider die historisch berechtigten russischen Ängste vor Einkreisung und Invasionen nicht zur Kenntnis. Es ist ja nicht so, dass allein die Erinnerung an den heimtückischen deutschen Überfall 1941 dort im Alltagsbewusstsein überaus präsent ist. Tatsächlich war Russland in seiner Geschichte immer wieder das Opfer von Invasionen. Nach dem Knebelungsfrieden von Brest-Litowsk marschierten 1918 deutsche Soldaten bis vor die Tore von Petrograd. Wenig später fielen dann die Armeen nahezu aller imperialistischen Staaten in das Land ein, um die junge Sowjetunion zu erwürgen. Die Erinnerung an den Feldzug Napoleons, bei dem sogar Moskau von feindlichen Truppen erobert wurde, ist in dem großen Roman Krieg und Frieden von Leo Tolstoi aufbewahrt. Aber auch die verheerenden Invasionen der Tataren, Schweden und Polen in den Jahrhunderten zuvor haben im nationalen Bewusstsein tiefe Spuren hinterlassen.

Und heute stehen Truppen von NATO-Staaten an der russischen Westgrenze. Es wird daher zu Recht von einem neuen Kalten Krieg gesprochen. Wir erleben eine gefährliche Zuspitzung der Spannungen mit Russland. Die Europäische Union zeigt keine Bereitschaft, eine eigenständige, unabhängige Haltung einzunehmen. Die EU-Mitgliedsländer folgen vielmehr wie Vasallen der von Washington ausgegebenen Linie. …

https://www.nachdenkseiten.de/?p=44483

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‘As crimes pile up, they become invisible’: Western complicity in Saudi Arabia’s dirty war in Yemen

The complicity of Western governments in the ocean of suffering being wrought in Yemen exposes them as agents of Saudi brutality.

– John Wight

After three years of relentless conflict, it has been estimated that out of a population of 27.4 million, 22.2 million people in Yemen are in need of humanitarian assistance, 17 million are food insecure, 14.8 million lack basic healthcare, 4.5 million children are suffering malnourishment, while 2.9 million people are internally displaced. As for dead and injured, the toll stands at almost 10,000 and 50,000 respectively.

As a result of the conflict, the country is also facing the “largest documented cholera epidemic of modern times.” And this epidemic can only have been intensified by the Saudi bombing of a cholera treatment center in the west of the country, causing the French NGO Médecins Sans Frontières to halt their work at the facility.

Yet despite this mammoth scale in human suffering, the Saudi-led Sunni coalition‘s war not only continues, it has intensified with the unleashing of a massive air, land and sea offensive against the Houthi-controlled Red Sea port city of Hodeidah, one of the last remaining points of entry of food, medicines, and other essential humanitarian aid into the beleaguered country.

According to Amnesty International, “Hodeidah’s port is crucial to a country that is 80% dependent on imports to meet basic necessities. Cutting off this crucial supply line would further exacerbate what is already the world’s worst humanitarian crisis.” Thus the “assault on Hodeidah could have a devastating impact for hundreds of thousands of civilians – not just in the city but throughout Yemen.”

Yemen, on the southern tip of the Arabian Peninsula, is the poorest country in the Middle East, with a per capita GDP prior to the conflict of just $1,400. …

https://www.rt.com/op-ed/429962-saudi-arabia-yemen-west/

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Die Macht im Schatten

Geheimdienste untergraben jene Demokratie, die sie zu schützen vorgeben.

Wir gedenken heute der Opfer eines der schwersten Verbrechen in der Geschichte der Republik: des Solinger Brand- und Mordanschlags vom 29. Mai 1993, bei dem fünf junge Angehörige der Familie Genç ums Leben kamen. Nur drei Tage vor dem rassistisch motivierten Anschlag hatte – nach einer verantwortungslosen Debatte um „Asylantenflut“ und „Überfremdung“ – eine große Koalition aus CDU, FDP und SPD das Grundrecht auf Asyl demontiert. „Erst stirbt das Recht – dann sterben Menschen“. Klarer kann man den Zusammenhang dieser beiden Ereignisse kaum formulieren, wie er seinerzeit auf einer Mauer entlang der Unteren Wernerstraße nahe des Anschlagsorts zu lesen war.

Auf diesen Zusammenhang hatte ich bereits in meiner Rede anlässlich des Gedenkens zum 20. Jahrestag vor fünf Jahren hier in Solingen aufmerksam gemacht. Derzeit befinden wir uns wieder in einer äußerst prekären Phase, in der eine rechtspopulistische Debatte bis hinein in die Mitte der Gesellschaft stattfindet – eine Debatte um Überfremdung, Asylmissbrauch und kriminelle Ausländer, um Asyl- und Abschiebezentren und beschleunigte Abschiebungen. Es ist eine unheilvolle Angstdebatte, die von Seiten der Politik, insbesondere von CSU-„Heimatschutzminister“ Horst Seehofer und anderen, befeuert wird und die geeignet ist, die Situation hierzulande gefährlich aufzuheizen.

Seit 2015 ist angesichts der zu Hunderttausenden in die Bundesrepublik geflüchteten Menschen zwar viel von „Wir schaffen das“ und von „Willkommenskultur“ die Rede, die in der Tat auch in weiten Teilen der Republik anzutreffen ist und die die allermeisten Betroffenen zu schätzen wissen. Doch diese weitgehend zivilgesellschaftliche Unterstützungsarbeit wird zunehmend begleitet und konterkariert – zum einen von einem weiter verschärften Ausländer- und Asylrecht nach dem Motto: „Grenzen dicht, sichere Herkunftsländer küren, massenhaft schneller abschieben“, zum anderen von alltäglicher rassistischer Hetze, Ausgrenzung und Gewalt. Dies ist eine besorgniserregende Entwicklung, die trotz ihrer blutigen Bilanz gegenüber der so medienwirksamen und angstbesetzten islamistischen Terrorgefahr mehr und mehr aus dem öffentlichen Blick gerät. …

https://www.rubikon.news/artikel/die-macht-im-schatten

#Kriegslügen

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Die Schlacht um Al Hudaydah

In der Schlacht um die jemenitische Hafenstadt Al Hudaydah können die Aggressoren – Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate – auf eine Vielzahl an Waffen aus deutscher Produktion zurückgreifen. Beide Länder gehören seit 2008 zu den größten Empfängern deutschen Kriegsgeräts.

– German Foreign Policy

Noch im vergangenen Jahr hat die Bundesregierung die Lieferung von Rüstungsgütern an die zwei Staaten im Wert von beinahe einer halben Milliarde Euro genehmigt. Trotz eines angeblichen Exportstopps werden bis heute ausgewählte Rüstungslieferungen durchgeführt, obwohl die saudisch-emiratische Kriegsallianz den Jemen laut Einschätzung der Vereinten Nationen in die größte humanitäre Krise der Gegenwart gestürzt hat. Der Angriff der Kriegskoalition auf Al Hudaydah droht die Lage noch zu verschlimmern: Über die Stadt wurden zuletzt beinahe 70 Prozent der Nahrungsmittel für die jemenitische Bevölkerung importiert. Die Lieferungen drohen komplett zum Erliegen zu kommen. Bereits jetzt vegetieren 8,4 Millionen Jemeniten am Rande einer Hungersnot dahin.

Der wichtigste Hafen des Jemen

Der Hafen von Al Hudaydah im Nordwesten des Jemen am Roten Meer, um dessen Kontrolle seit Mitte dieser Woche offen Krieg geführt wird, ist der größte des Landes. Seine Bedeutung zeigt sich daran, dass er bis ins Jahr 2014 hinein laut Angaben der International Crisis Group 40 Prozent der gesamten jemenitischen Zolleinnahmen generierte.[1] Die Huthi-Rebellen konnten Al Hudaydah kurz nach der Einnahme der Hauptstadt Sanaa, die ihnen im September 2014 gelang, unter ihre Kontrolle bringen; dabei stießen sie nur auf geringe Gegenwehr. Die von Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten geführte Kriegskoalition, die die Huthi niederwerfen und die alte, von Riad weitgehend abhängige Regierung von Abed Rabbo Mansur Hadi wieder ins Amt bringen will, hat den Nutzwert des Hafens deutlich reduziert. Zuerst bombardierte sie im August 2015 die dortigen Ladekräne, was den Warenumschlag beträchtlich einschränkte; neue, von den Vereinten Nationen gestellte Kräne hat sie erst im Januar 2018 nach einem langen, erbitterten Tauziehen antransportieren lassen. Zudem hat sie den Hafen mit einer Blockade belegt, was die Zahl der dort eintreffenden Containerschiffe von 129 von Januar bis August 2014 – vor Beginn des Krieges – auf 54 von Januar bis August 2016 und 21 im gleichen Zeitraum 2017 reduzierte. Im November 2017 stoppte sie die Einfahrt von Schiffen nach Al Hudaydah für mehr als zwei Wochen sogar komplett. …

https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/7639/

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America Created Al-Qaeda and the ISIS Terror Group

Incisive article originally published by GR in September 2014.  

Much like Al Qaeda, the Islamic State (ISIS) is made-in-the-USA, an instrument of terror designed to divide and conquer the oil-rich Middle East and to counter Iran’s growing influence in the region.

– Garikai Chengu

The fact that the United States has a long and torrid history of backing terrorist groups will surprise only those who watch the news and ignore history.

The CIA first aligned itself with extremist Islam during the Cold War era. Back then, America saw the world in rather simple terms: on one side, the Soviet Union and Third World nationalism, which America regarded as a Soviet tool; on the other side, Western nations and militant political Islam, which America considered an ally in the struggle against the Soviet Union.

The director of the National Security Agency under Ronald Reagan, General William Odom recently remarked, “by any measure the U.S. has long used terrorism. In 1978-79 the Senate was trying to pass a law against international terrorism – in every version they produced, the lawyers said the U.S. would be in violation.”

During the 1970’s the CIA used the Muslim Brotherhood in Egypt as a barrier, both to thwart Soviet expansion and prevent the spread of Marxist ideology among the Arab masses. The United States also openly supported Sarekat Islam against Sukarno in Indonesia, and supported the Jamaat-e-Islami terror group against Zulfiqar Ali Bhutto in Pakistan. Last but certainly not least, there is Al Qaeda.

Lest we forget, the CIA gave birth to Osama Bin Laden and breastfed his organization during the 1980’s. Former British Foreign Secretary, Robin Cook, told the House of Commons that Al Qaeda was unquestionably a product of Western intelligence agencies. Mr. Cook explained that Al Qaeda, which literally means an abbreviation of “the database” in Arabic, was originally the computer database of the thousands of Islamist extremists, who were trained by the CIA and funded by the Saudis, in order to defeat the Russians in Afghanistan.

America’s relationship with Al Qaeda has always been a love-hate affair. Depending on whether a particular Al Qaeda terrorist group in a given region furthers American interests or not, the U.S. State Department either funds or aggressively targets that terrorist group. Even as American foreign policy makers claim to oppose Muslim extremism, they knowingly foment it as a weapon of foreign policy. …

https://www.globalresearch.ca/america-created-al-qaeda-and-the-isis-terror-group/5402881

#Kriegslügen#USandISIS#USandAlQaida

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Militants preparing provocation in Syria to initiate US attack — Russian Defense Ministry

Russian Defense Ministry Spokesman Igor Konashenkov warns that the use of such provocations for destabilization of the environment on the Syrian territory is unacceptable

– Tass

Militants of the Free Syrian Army (FSA) with the participation of the US special ops units are preparing a provocation involving chloride in the Syrian Deir ez-Zor province to provide an opportunity for the US-led coalition of a new attack on the country’s state facilities, Russian Defense Ministry Spokesman Igor Konashenkov said on Monday.

“According to the information confirmed through three independent channels in Syria, the command of the so-called ‘Free Syrian Army’ aided by the forces of the US special ops units are preparing a serious provocation involving chemical warfare agents in the Deir ez-Zor province,” he said.

According to Konashenkov, FSA militants have delivered chlorine cylinders to the Syrian Deir ez-Zor province to simulate another “chemical attack against civilians.” “After being published in western media a staged video is set to initiate a missile strike on Syria’s state facilities by the US-led coalition and justify an offensive operation by militants against Syrian governmental forces on the eastern bank of the Euphrates River,” he said, adding that Russia’s Defense Ministry warns that the use of such provocations for destabilization of the environment on the Syrian territory is unacceptable.

http://tass.com/defense/1009105

#Kriegslügen

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Die Zeichen stehen auf Sturm – wird die Ukraine die Fußball-WM für eine Großoffensive nutzen?

Der Bürgerkrieg in der Ostukraine ist das, was man heutzutage mit dem Euphemismus “eingefrorener Konflikt” bezeichnet. Es vergeht kein Tag, an dem das löchrige Waffenstillstandsabkommen Minsk II nicht mehrfach gebrochen wird und fast täglich vermelden beide Seiten militärische und zivile Opfer.

– Jens Berger

Von einem Krieg unterscheidet sich der Konflikt nur dadurch, dass beide Seiten nicht im großen Stil schwere Waffen einsetzen und keine sogenannten Großoffensiven stattfinden. Genau dies könnte sich jedoch schon bald ändern. Vor wenigen Wochen kündigte der ukrainische Präsident Poroschenko eine militärische Großoffensive im Osten des Landes an. Zynisch betrachtet, böte die Fußball-WM dafür einen optimalen Rahmen. Es wäre nicht das erste Mal, dass Russland während eines sportlichen Großereignisses ins Visier gerät. 2008 überfielen die Georgier am Tag der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele die russische Enklave Südossetien und starteten damit den “Georgienkrieg”. 2014 nutzten die jetzigen Machthaber in Kiew die Olympischen Winterspiele von Sotchi, um die Ukraine von der russischen in die westliche Einflusssphäre zu putschen.

10.000 Todesopfer, 25.000 Verwundete und fast 2,5 Millionen Vertriebene – das ist die bittere Bilanz des Bürgerkrieges in der Ostukraine, der im April 2014 kurz nach der Abschlussfeier in Sotchi begann. Die Großoffensive der ukrainischen Armee, die Seit´ an Seit´ mit rechtsradikalen Freikorps kämpft, kam im Spätsommer des ersten Kriegsjahres zum Stillstand, die folgende Gegenoffensive der Separatisten, die ihrerseits massiv durch ultranationalistische russische Freikorps und wohl auch indirekt durch staatliche russische Stellen unterstützt werden, verlief im kommenden Winter im ostukrainischen Schnee. Seitdem gilt das sogenannte „Waffenstillstandsabkommen“ Minsk II, das jedoch von beiden Seiten geflissentlich ignoriert wird. Alleine im “ruhigen” Jahr 2017 registrierten die eingesetzten Beobachter der OSZE mehr als 400.000 Verstöße gegen das Abkommen, mehr als 4.000 davon betrafen schwere Waffen, also Panzer oder Artilleriehaubitzen, die laut Abkommen hinter eine festgelegte Pufferzone abgezogen werden sollten.

Das Jahr 2018 begann mit einer angekündigten Eskalation. Am 18. Januar verabschiedete die Kiewer Rada mit knapper Mehrheit ein umstrittenes Gesetzespaket, das es dem Präsidenten erlaubt, das Militär ohne parlamentarische Zustimmung im eigenen Lande einzusetzen. Die Rada entmachtete sich also in Bezug auf den Bürgerkrieg selbst und stellte Präsident Poroschenko einen Blankoscheck aus. Den nutzte er bereits zwei Monate später und verkündete martialisch, dass der Bürgerkrieg nun bald in eine “neue Phase” übergehen würde. Was bislang offiziell als “Anti-Terror-Maßnahme” paramilitärisch gehandhabt wurde, soll nun durch eine Operation der vereinten Streitkräfte der Ukraine abgelöst werden. Was darunter auch zu verstehen ist, zeigten die USA, die der Ukraine am 30. April die erste Charge Panzerabwehrwaffen vom Typ Javelin lieferten. Dies sollte erst der Beginn eines umfassenden Aufrüstungsprogramms sein. Poroschenko verkündete darauf, dass die „alte Phase“ Ende Mai zu Ende geht und die “neue Phase” schon bald danach eintreten soll.  Die Fußball-WM beginnt übrigens am nächsten Donnerstag. …

https://www.nachdenkseiten.de/?p=44327

#Maidan#Kriegslügen#Ukraine

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Die Mär von der transatlantischen Entfremdung und die Aufrüstung Deutschlands zur Kriegsmacht

Die Regierung Trump ärgert Deutsche und Europäer wo sie nur kann. Wenn man unsere Politiker und Kommentatoren so hört, könnte man meinen, wir hätten eine Phase der Entfremdung im transatlantischen Verhältnis; Deutschland und Europa könnten sich womöglich freischwimmen vom übermächtigen Einfluss der Schutzmacht.

– Norbert Häring

Dabei folgt das alles einem raffinierten Kalkül um durchzusetzen, was Trump schon vor Amtsantritt mit markigen Worten gefordert hat: dass die Deutschen (und Europäer) einen größeren Teil der Kriegsaufgaben übernehmen.

Strafzölle für europäische Waren, ein neuer US-Botschafter, der vom ersten Tag an provoziert, Europa aufgezwungene, völkerrechtswidrig durchgesetzte, einseitige Sanktionen gegen Iran: Trump spielt Hardball. Das hat zwei Funktionen:

Es gibt denen, die in Europa die Aufrüstung und „Übernahme von Verantwortung“, also Beteiligung an Kriegen zur Durchsetzung wirtschaftlicher Interessen, bewerben und durchsetzen sollen, ein neues schlagkräftiges Argument an die Hand. Es lautet: „Wir können uns nicht mehr auf den Schutz Amerikas verlassen, also müssen wir selber aufrüsten und ‘unsere’ Interessen verteidigen.“ Dabei wird nur noch am Rande so getan, als ob es um Landesverteidigung ginge. Seit der damalige Bundespräsident Köhler das Tabu gebrochen und von der Verteidigung von Deutschlands Rohstoffzufuhr am Hindukusch geredet hat, ist es salonfähig geworden, Verteidigung als Verteidigung von Wirtschaftsinteressen zu propagieren.

Die zweite Funktion der Zumutungen aus den USA besteht darin, eine Währung für die Belohnung von Rüstungsanstrengungen und Verantwortungsübernahme zu schaffen, die nichts kostet. Den Europäern wird signalisiert, dass man auch wieder etwas weniger ruppig mit ihnen umgehen könnte, wenn sie aufrüsten und beim Krieg führen helfen, sodass die USA ihre erklärte Absicht verfolgen können, das eigene Militär stärker für Einsätze in Asien zu reservieren.

Und so trommeln sie alle, Merkel, der BDI, Ischinger und viele mehr, dass wir das tun sollen, was Trump von uns verlangt, angeblich weil man sich auf Trump nicht verlassen könne. Nebenher werden die Medien mit jeder Menge saftiger Geschichten über nicht funktionierendes Gerät unserer Friedensarmee bespielt, sodass jedem stolzen Deutschen klar wird: Die Bundeswehr braucht mehr Geld.

Es ist eine äußerst raffinierte Strategie, die gut funktioniert. So zu tun, als tue man das, was die USA von uns verlangen, gegen die US-Regierung, verwirrt das Lager der Aufrüstungs- und Kriegsgegner und nimmt ihnen die gewohnten einfachen und populären Argumentationsmuster.

Man kann den Provokationskurs der Trump-Regierung als die Intensivierung einer Strategie betrachten, mit deren Umsetzung schon 2013 begonnen wurde. Henrik Paulitz von der Akademie Bergstraße hat das in seiner aktuellen Broschüre Kriegsmacht Deutschland prägnant beschrieben: …

http://antikrieg.com/aktuell/2018_06_07_diemaer.htm

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Elitezirkel: Bilderberg-Konferenz in Turin

Vom 7. bis 10. Juni kommen Eliten und Machteliten der westlichen Welt zu einem exklusiven Treffen zusammen, um über die großen politischen Themen zu reden – unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

– Markus Klöckner

Die Bilderberg-Konferenz, so der Name des Zirkels, gehört zu den hochkarätigsten Treffen der Mächtigen auf diesem Planeten. Dieses Mal treffen sich die „Bilderberger“, wie man die gut 130 Teilnehmer der Konferenzen nennt, im italienischen Turin. Das geht aus einer knappen Veröffentlichung auf der seit 2010 existierenden Internetseite der Gruppe hervor. Mit dabei: Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU), EU-Politiker Günther Oettinger (CDU) und NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg.

Die „Zukunft der Arbeit“, „Populismus in Europa“, „Russland“ und „künstliche Intelligenz“ sind vier von 12 Themen, die in diesem Jahr auf der Agenda der diskreten Bilderberg-Konferenz stehen. Die Themen und die aktuelle Teilnehmerliste finden sich auf der Internetseite des Elitezirkels, der seit 1954 existiert und seinen Namen von dem niederländischen Hotel de Bilderberg hat, wo die erste Zusammenkunft stattgefunden hat.

Seit dieser Zeit treffen sich die Bilderberger zu ihrer abgeschotteten Konferenz an jährlich wechselnden Orten jeweils in einem komplett gemieteten Hotel – mit eigenem und staatlichem Sicherheitspersonal.

Über viele Jahrzehnte war die Gruppe der Öffentlichkeit nahezu unbekannt. Laut Selbstbeschreibung des Elitezirkels ging es Bilderberg zunächst darum, in der Nachkriegszeit ein Forum zu schaffen, das Vertretern der Länder Europas und Nord-Amerikas die Gelegenheit zu einem ungezwungenen Austausch ermöglichen sollte. An Öffentlichkeit, an Berichterstattung, bestand kein Interesse. Die Bilderberger – auch das geht aus der Selbstbeschreibung der Gruppe hervor – halten sich bei dem Treffen an die so genannten Chatham House Rules, das heißt: Was bei dem Treffen von den Teilnehmern gesagt wird, darf zwar von ihnen auch verwendet werden. Allerdings: Die Identität der Sprecher darf nicht offenbart werden. An der Bilderberg-Konferenz 2018 nehmen in diesem Jahr unter anderem teil: Ursula von der Leyen (Bundesverteidigungsministerin), Günther Oettinger (EU-Kommissar für Haushalt und Personal), Jens Stoltenberg (NATO-Generalsekretär), Mathias Döpfner (Vorstandsvorsitzender Axel Springer AG), Charles Michel (Premierminister Belgien), Kyriakos Mitsotakis (Vorsitzender der griechischen Partei Nea Demokratia, Oppositionsführer im griechischen Parlament), William Alexander (König der Niederlande), Jüri Ratas (Ministerpräsident von Estland), Mark Rutte (Ministerpräsident der Niederlande), Mehmet Simsek (stellvertretender Ministerpräsident der Türkei), Hartmut Neven (Leiter der Entwicklung von Quantencomputer bei Google), Salvatore Rossi (stellvertretender Chef der Bank Italiens) sowie zahlreiche Wirtschaftskapitäne, hochrangige Universitätsvertreter und Medienvertreter wie zum Beispiel Bruno Patino, verantwortlich für den Inhalt bei Arte France TV.

Dieser Einblick in die Teilnehmerliste, die die Gruppe seit einigen Jahren kurz vor Beginn der Konferenz auf ihrer Internetseite veröffentlicht, zeigt: Hier kommen Akteure zusammen, von denen jeder für sich sehr gut vernetzt ist und über weitreichende Kontakte verfügt. Welche Auswirkungen hat es, wenn diese Akteure, die allesamt über große Ressourcen verfügen, vier Tage lang ohne Öffentlichkeit die große Weltpolitik besprechen? …

https://www.nachdenkseiten.de/?p=44286

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