Angela Merkels erneuter Besuch bei Erdogan – Gefährliche Weichenstellung für Deutschland und Europa

In einem Gastbeitrag für RT Deutsch analysiert Rainer Rupp die Implikationen des erneuten Treffens von Angela Merkel mit dem türkischen Präsidenten Recep Erdogan. Laut seiner Einschätzung hat die Kanzlerin mit ihrer Politik nach innen wie nach außen eine verheerende politische Sprengkraft entwickelt sowie die Interessen Deutschlands “in einem schäbigen Deal verkauft und die Zukunft Deutschlands und Europas von der Willkür und Unberechenbarkeit des türkischen Autokraten abhängig gemacht”.

– Rainer Rupp

Vor ihrer jüngsten Anbiederungsreise zum Gewaltherrscher Erdogan am Montag dieser Woche, übrigens die fünfte (!) in acht Monaten, war für alle Welt bereits deutlich zu erkennen, mit welchen erpresserischen Mitteln das kriminelle Regime in Ankara, das auch zu den Hauptsponsoren der Kopfabschneider im benachbarten Syrien gehört, bereits ganz offen Europa und Deutschland unter Druck setzt.
Mehr lesen:Angela Merkel besucht erneut die Türkei: Kritik angekündigt

Kurz vor Merkels Treffen mit dem unberechenbaren Sultan vom Bosporus hatte dessen Wirtschaftsberater Yigit Bulut im Fernsehen die EU gewarnt, keine weiteren “Doppelstandards” gegenüber der Türkei anzuwenden. Falls die EU ihre gegenüber türkischen Bürgern gemachten Zusagen nicht einhalte, könnte sein Land „sehr radikale Entscheidungen fällen“. Ein wesentlicher Teil von Merkels Kuhhandel mit Erdogan, den sie anschließend den anderen EU-Regierungen aufgezwungen hat, war, allen 75 Millionen Bürgern der Türkei bis Juni visumfreies Reisen innerhalb der Europäischen Union zu gewähren.

Zwei Wochen zuvor hatte Burhan Kuzu, ein hochrangiges Mitglied der religiösen türkischen Regierungspartei AKP, der deutschen Bundeskanzlerin unmissverständlich gedroht, „falls das Europäische Parlament die falsche Entscheidung trifft, dann werden wir die Flüchtlinge wieder von der Leine lassen!”

Im Europäischen Parlament legte man sich jedoch quer und so sah sich Merkel genötigt, Erdogan am Montag klar zu machen, dass das Abkommen wegen ausgebliebener Gegenleistungen der Türkei – nämlich die Aufhebung der gegen die kurdische Opposition gerichteten, so genannten Terroristengesetze – nicht zustande kommen wird. Das Mitglied des Europäischen Parlaments MEP Alexander Graf Lambsdorff (FDP) erklärte den Widerstand der EU-Parlamentarier im Deutschlandfunk am 24. Mai 2016 mit der Befürchtung, dass solange die Türkei die Kurden mit Hilfe dieser Gesetze kriminalisiert, eine EU-Visafreiheit für alle türkischen Bürger nur die Tore für andere Flüchtlingsströme in die EU öffnen würde, nämlich für Millionen Menschen aus den umkämpften und zerstörten Kurdengebieten, wo der Schlächter Erdogan Krieg gegen sein eigenes Volk führt.

Und vielleicht ist das auch der wahre Grund, weshalb Erdogan so sehr an der Visafreiheit für alle (!) türkischen Bürger interessiert ist, nicht nur für Geschäftsleute oder andere privilegierten Gruppen. Auf diese Weise könnte er sein Kurdenproblem bequem in die EU exportieren und bekäme auch noch sechs Milliarden Euro dafür, ein weiterer Teil des elenden Merkel-Erdogan Deals. …

https://deutsch.rt.com/meinung/38493-gefahrliche-weichenstellung/

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Der Krieg gegen die historische Wahrheit ist eine Langzeitkampagne der Nato

Die Nato ist ein uraltes Bündnis, das Europa vom Nationalsozialismus befreit hat und uns alle vor dem russischen Bären schützt – das ist das, was wir glauben sollen. Die historische Wahrheit ist ganz anders, aber die Nato bemüht sich, sie zu ändern. Eine langfristige Aufgabe mit düsteren Auswirkungen.

– Mateusz Piskorski

Am 8. und 9. Juli ist Warschau Gastgeber für den jüngsten Nato-Gipfel, die Versammlung der Spitzen der verbündeten Mitgliedstaaten im Format des Nordatlantikrats. Das Warschauer Treffen wird der 25. Gipfel in der Geschichte der Nato sein; auf ihm werden Vereinbarungen weiterentwickelt, die bei dem vorangegangenen Gipfel der Stabschefs der Mitgliedsländer in Newport 2014 erreicht wurden. Im Besonderen geht es um die Schaffung einer schnellen Eingreiftruppe auf dem Territorium der Länder Osteuropas, die in der Lage sein soll, Kampfeinsätze an der sogenannten Ostflanke der Allianz auszuführen. Der polnische Außenminister Witold Waszczykowski betonte, dass auf dem Gipfel die Einrichtung ständiger Nato- und insbesondere US-Militärbasen auf polnischem Staatsgebiet bekannt gemacht wird.

2.500 Teilnehmer neben 1.500 ausländischen Journalisten werden erwartet. Für dieses Ereignis wurde das moderne Nationalstadion im Warschauer Zentrum gepachtet. Die Sicherheitsmaßnahmen wurden in Verbindung mit möglichen Terrordrohungen und Protesten öffentlicher Verbände verschärft, die bereits ihre Absicht erklärt haben, in der polnischen Hauptstadt eine Art Gegengipfel abzuhalten.

Mit den Vorbereitungen für das Ereignis geht eine intensive Informationskampagne einher, deren Hauptaufgabe es ist, Ängste vor angeblichen aggressiven Handlungen und Plänen Russlands zu schüren. Der Kampf um das historische Gedächtnis ist Teil dieser langfristigen Kampagne. Hierbei muss erkannt werden, dass die Neubewertung historischer Fakten und die Leugnung der Rolle der Sowjetunion im Großen Sieg von 1945 in den baltischen Staaten und in Rumänien eine gewisse historische und politische Grundlage haben, wo die Autoren der Nato-verordneten Geschichte sich oft direkt auf lokale kollaborierende Bewegungen beziehen und ihre Tätigkeit als Beispiele für den „Kampf um Unabhängigkeit“ von der Sowjetunion darstellen.

In Polen wird die Situation anders beurteilt, dort ist es recht schwierig, Unterstützung für die These zu bekommen, dass die Befreiung nicht die Rettung der polnischen Bevölkerung vor Hitlers Völkermord war. Die Neuformatierung der Geschichte der Neuzeit wurde durch staatliche Stellen wie das polnische Institut für Nationales Gedenken koordiniert. All diese Aktivitäten zielen darauf, kognitive Dissonanzen zu vermeiden, dass also die Bevölkerung Osteuropas nicht auf Denkmäler schauen und der Befreiung von Nazi-Deutschland durch die Rote Armee gedenken kann, wodurch in Frage gestellt würde, dass Russland der historische ewige Feind und Aggressor ist.

Die Wahrnehmung historischer Fakten neu zu formatieren ist Bestandteil dieses langfristigen, recht vielschichtigen Vorhabens. Es ist unmöglich, so etwas im Lauf der zwei Monate bis zum Gipfel zu schaffen. Jedoch können andere Bemühungen parallel vorgenommen werden.

Im Rahmen des Informationskriegs veröffentlichen osteuropäische Medien regelmäßig Material über die Stationierung von Atomsprengköpfen in der Gegend von Kaliningrad. Die bloße Existenz dieser Region als Staatsgebiet der Russischen Föderation wird als Existenzbedrohung für die Nachbarländer herausgestellt. An der Südflanke ist eine solche Rolle im Prozess der Verstärkung des Bedrohungsgefühls an Transnistrien vergeben. So verschreckt Kaliningrad die baltischen Völker und die Polen, während Transnistrien benutzt wird, um die Rumänen und in geringerem Ausmaß die Bulgaren zu verschrecken.

Der Informationskrieg wird systematisch und professionell geführt. Sein Beginn stand im Zusammenhang mit der Notwendigkeit, die öffentliche Meinung auf die Stationierung von Raketenabwehrsystemen in Osteuropa vorzubereiten.

Durch den Prozess der Normalisierung der Beziehungen zwischen dem Westen und dem Iran waren die PR-Manager der Nato gezwungen, endlich zuzugeben: Die Raketensysteme sind ausschließlich gegen die imaginäre russische Gefahr gerichtet.

Polen versucht, eine führende Rolle in den skandinavischen und baltischen Gebieten des Wettrüstens in Osteuropa zu spielen. Rumänien wiederum versucht, in der Schwarzmeer-Region die Initiative zu ergreifen. Aber dort ist alles viel schwieriger geworden, seit die Türkei mittlerweile über ein halbes Jahr lang als Führer der antirussischen Koalition agiert. Dieselbe Türkei hat gewisse geopolitische Ambitionen unter Beweis gestellt.

Gleichwohl versucht Bukarest, Washingtons Mangel an vollständigem Vertrauen zu Erdogan zu nutzen und und das Pentagon mit alternativen Dienstleistungen zu versorgen. Die vom rumänischen Verteidigungsminister Mihnea Motoc vorgeschlagene Initiative für eine kombinierte Schwarzmeer-Nato-Flotte, an der sich auch die Länder beteiligen, die noch nicht Bündnismitglieder sind, die Ukraine und Georgien also, ist ein Beispiel für solch ein Vorgehen.

Die Vorbereitungen des Gipfels wurden sorgfältig vom amerikanischen Außenministerium beobachtet. John Kerrys Vertreter Anthony Blinken besuchte kürzlich eine Reihe von osteuropäischen Staaten. Die Gespräche des amerikanischen Funktionärs mit seinen osteuropäischen Kollegen liefen auf eins hinaus: Die früheren Mitglieder des Ostblocks sollten bei dem Gipfel ohne Vorbehalt Washingtons Haltung unterstützen, insbesondere im Hinblick auf den Militärausbau der Nato an der sogenannten Ostflanke, und sie sollten die Verteidigungskosten in ihren Staatshaushalt übernehmen.

Blinken unterstrich, dass Russland vorhabe, die Nato-Streitkräfte noch vor dem Gipfel zu provozieren. Als Beweis für seine Worte wies er auf die Patrouillen der russischen Streitkräfte über der Ostsee hin. Er vergaß allerdings zu sagen, dass die Ursache für das Interesse der russischen Luftwaffe die Anwesenheit von US-Kriegsschiffen ist. Aber den amerikanischen Amtspersonen zufolge ist dies eine Bagatelle, die es unter den Voraussetzungen des Informationskrieges nicht wert ist, genannt zu werden.

Blinken stellte sicher, dass der amerikanische Präsident sich in der polnischen Hauptstadt sicher fühlen wird. Um den Gipfel unter guten Rahmenbedingungen abzuhalten, hat die Regierung in Warschau mit Bezug auf eine terroristische Bedrohung ein Gesetz verabschiedet, nach dem die Veranstaltung jeder Art von Kundgebungen oder Mahnwachen bei dem äußerst wichtigen internationalen Ereignis dieses Gipfels verboten ist.

All dies wurde aus Besorgnis um das Wohlergehen Barack Obamas, des Chefs dieses neuen, proamerikanischen Europa, vorgenommen. Offiziell betragen die Ausgaben des polnischen Verteidigungsministeriums für dieses Treffen der Bündnis-Staatschefs 40 Millionen Dollar. Allein diese Information kann in der Tat Missverständnisse aufwerfen und die Bürger der polnischen Hauptstadt während der Sommertage des Nato-Gipfels in die Reihen der Demonstranten bringen.

http://www.voltairenet.org/article191865.html

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Die NATO wächst

Die von Berlin befürwortete engere Anbindung Schwedens an die NATO stößt zunehmend auf Protest. Tausende sind am Wochenende in Stockholm auf die Straße gegangen, um gegen ein “Host Nation Support”-Abkommen mit dem Kriegsbündnis zu demonstrieren, das der schwedische Reichstag am heutigen Mittwoch endgültig ratifizieren will.

– german-foreign-policy.com

Möglicherweise wird die Verabschiedung im Parlament sogar verzögert. Das Abkommen ermöglicht es NATO-Einheiten, darunter auch deutschen, im Rahmen von Manövern oder Militäreinsätzen schwedisches Territorium umfassender als bisher zu nutzen. Ein identisches Abkommen mit Finnland öffnet den Weg für NATO-Operationen unmittelbar an der Grenze zu Russland. Die Vereinbarungen, die bereits vor der Eskalation des Machtkampfs gegen Moskau initiiert wurden, setzen die schwedisch-finnische Annäherung an die NATO fort, die bereits in den 1990er Jahren eingeleitet wurde. Die NATO-Aktivitäten des offiziell neutralen Schweden beinhalteten Berichten zufolge auch die Beteiligung an Entscheidungen über illegale Exekutionen von Aufständischen in Afghanistan – an der Seite der Bundeswehr. Zusätzlich zur Annäherung Schwedens und Finnlands hat die NATO in der vergangenen Woche beschlossen, Montenegro aufzunehmen – gegen massive Proteste in der montenegrinischen Bevölkerung.

Einkreisung im Norden

Für den heutigen Mittwoch kündigt der schwedische Reichstag eine Beschlussfassung über die Ratifizierung des “Host Nation Support”-Abkommens mit der NATO an. Das Abkommen, das Schweden am 4. September 2014 am Rande des damaligen NATO-Gipfels im britischen Newport unterzeichnet hat – es hat damals auch die Zustimmung der Bundesregierung gefunden -, sichert dem Kriegsbündnis neue Rechte zur Nutzung schwedischen Territoriums bei Manövern und bei Truppenbewegungen im Rahmen von Militäreinsätzen zu. Stockholm verspricht sich seinerseits von der Übereinkunft deutlich intensivere Beziehungen zur NATO. Eine identische Vereinbarung hat am 4. September 2014 auch Finnland unterzeichnet. Helsinki ermöglicht der NATO damit faktisch den Ausbau ihrer Präsenz unmittelbar an der Grenze zu Russland und treibt so dessen Einkreisung im Norden voran.

Seit den 1990ern

Während es offiziell heißt, mit dem “Host Nation Support”-Abkommen reagierten Schweden und Finnland auf eine angebliche russische Aggression, folgt die Vereinbarung tatsächlich einer bereits in den 1990er Jahren eingeschlagenen Strategie der kontinuierlichen Annäherung beider Länder an die NATO. Diese Strategie führte im Jahr 1994 zunächst zur Aufnahme Stockholms und Helsinkis in die NATO-“Partnership for Peace” (PfP), 1995 dann darüber hinaus zur Einbindung in den “PfP Planning and Review Process” (PARP), der die militärischen Fähigkeiten der teilnehmenden Staaten stärken sowie ihre Interoperabilität mit der NATO verbessern soll. Seit 1996 nehmen Schweden und Finnland ungeachtet ihrer offiziellen Neutralität an NATO-geführten Militäreinsätzen teil, zunächst in Bosnien-Herzegowina, ab 1999 im Kosovo, dann ab 2002 (Finnland) respektive 2003 (Schweden) in Afghanistan. Schweden hat sich 2011 sogar mit acht Gripen-Kampfflugzeugen am Libyen-Krieg der NATO beteiligt. 2012 (Finnland) beziehungsweise 2013 (Schweden) haben die beiden Länder ihre Truppen zudem in die NATO Response Force (NRF) integriert. Öffentlich bekannt wurde die Absicht ihrer Regierungen, ein “Host Nation Support”-Abkommen mit dem westlichen Kriegsbündnis zu schließen, bereits am 20. November 2013, also noch vor dem Beginn der Majdan-Proteste und der auf diese folgenden Eskalation des westlichen Machtkampfs gegen Moskau. Die Bestrebungen, Russland auch im Norden einzukreisen, gehen also auf ältere Strategieplanungen zurück.[1] …

http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/59373

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Wie die Elite der Zentralbanker mit Niedrig-, Null- und Negativzinsen die Welt verändert und neu gestaltet – Teil 5

– Bondaffe

Die eigene finanzielle Freiheit geht verloren

Wenn der Bargeldumlauf beschränkt oder aufgelöst wird bedeutet das enorme Auswirkungen auf die persönliche finanzielle Freiheit. Das letzte Stückchen pekuniäre Freiheit wird genommen, gleichzeitig wird die totale Überwachung aller Bankkonten eingefordert. Alles Elektrogeld steht unter Kontrolle und Überwachung, gleichzeitig wird der Kunde durch maßvolles Schröpfen in Form von Negativzinsen enteignet. All das im Namen der Sicherheit, denn schließlich ist das Geld auf der Bank sicher. Sicher zumindest vor Bankräubern (die es nicht mehr gibt), aber nicht sicher vor der Bank selbst.

Will man das alte Geldsystem retten oder gleich ein neues Geldsystem einführen?

Der Zweck dieses Manövers ist klar. Das Geldsystem muß gerettet werden. Die angehäuften Schulden müssen reduziert werden, allen voran geht es um die Sanierung der Bankbilanzen. Von den Bankkunden wird zwangsweise Opferbereitschaft verlangt und diese werden diese Opferbereitschaft angesichts der ausweglosen Lage aufbringen müssen. Es könnte, ich betone „könnte“, noch einen anderen Hintergrund haben. Man möchte ein neues Geldsystem installieren, möglicherweise eine neue Währung, die in großen Teilen der Welt angenommen und akzeptiert wird.

Da es kein Bargeld mehr geben wird (außer physisches Gold und Silber als fast-verbotenen, geduldeten Ersatz) kann das vorhandene Elektrogeld abgewertet und in eine neue Währung übergeführt werden. Die Bankkunden und Geldeinleger könnten sich gegen diesen Zwangsumtausch kaum wehren und während die Guthaben beispielsweise 1:20 abgewertet werden, macht man das bei den Krediten mit 1:15. Der moderne Geldsklave wäre geboren, der Bankkunde wäre der Knecht der Zentralbank. Oder, wie bei Harry Potter, ein „moderner Gefangener von Askaban“. Nebenbei können Immobilienbesitzer mit einer Art Lastenausgleichszahlung zur Kasse gebeten werden. Alle Vermögensgegenstände, die “elektronisch erfasst” sind, könnten besteuert oder abgabenpflichtig gemacht werden. Beispielsweise auch Aktien.

Alte Zinspolitik vs. Neue Zinspolitik

Zu Zeiten der Deutschen Bundesbank war deren wichtigste Aufgabe die Währung zu sichern. Das war eine Art „Geldpflege“ ohne strategisches Ziel, nur mit der Aufgabe den Wert der Währung zu erhalten. Mit den negativen Seiten der Inflation hatte man bereits genug Erfahrungen gemacht. Ein “zweites 1923” war ein Horrorszenario. Das nahm man der Deutschen Bundesbank ab, die Deutsche Bundesbank war glaubwürdig. schließlich hatte diese die Geld- und Zinspolitik der vorangegangenen Jahrzehnte seit dem WKII bestimmt. Die Deutschen waren damit sehr gut gefahren und zurechtgekommen. Dann folgte die EZB.

Wie glaub- und vertrauenswürdig ist die EZB? Wer sagt, daß diese nicht ganz andere Ziele verfolgt? Strategische Ziele, die über Jahrzehnte ausgelegt sind und ein bestimmtes Ziel verfolgen?  Nämlich wie ein schwarzes Loch im Weltraum die restlichen Länder und Währungen Europas unter ihre Fittiche (Knechtschaft) zu bringen mit dem Ziel, zuerst eine europaweite „Einheitswährung“ einzuführen, die man dann mit anderen großen globalen Währungen verschmelzen kann?

Diese „neue Weltwährung“ unter einer „neuen Weltregierung“ käme möglichst ohne Bargeld aus. Alles wäre elektronisch, alles wäre Buchgeld, alles wäre steuer- und kontrollierbar, der Bankkunde vollkommen durchschaubar und den Mensch total gläsern. Das könnte ein Plan sein. Manch Verschwörungstheorie wäre keine mehr, wäre es nie gewesen. Um aber die Voraussetzungen zu schaffen und die nächsten Ziele des Plans anzusteuern braucht es Niedrigzinsen –> Niedrigstzinsen –> Nullzinsen –> Negativzinsen –> Enteignungszinsen –> usw usw. Das Geld wird mittels neuer Geldflüsse umverteilt und ein neues Geldsystem geschaffen. …

http://der-bondaffe.com/2016/05/25/wie-die-elite-der-zentralbanker-mit-niedrig-null-und-negativzinsen-die-welt-veraendert-und-neu-gestaltet-teil-5/

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Merkel auf Weltpolitiktournee mit Erdoğan

Die Zustimmung für Merkel und ihre Politik sinkt in Deutschland und Europa und wird wohl bald auch in Washington angekommen sein, wenn Merkel nicht liefern kann, was ihr dort aufgetragen wurde. Nach der letzten Umfrage von Insa sind zwei Drittel der befragten Wähler der Auffassung Merkel nach der Bundestagswahl 2017 nicht mehr als Kanzlerin haben zu wollen. Genug ist genug.

– Mowitz

Merkel kann trotz Unterstützung von Staats- und Konzernmedien, die sich verzweifelt bemühen ihr das von der rechten “Mitte” verliehene Attribut Lügenpresse loszuwerden, warum ihre Unterstützung Merkels auch nicht mehr den Stellenwert hat den ihre Unterstützung einmal hatte, sondern kontraproduktiv geworden ist. Das schlägt sich auch in den stetig sinkenden, verkauften Auflagen der Lei(d)medien nieder. Ein Vorgang den die Staatsmedien nur durch das allein sie begünstigende Zwangsgebührensystem umgehen können.

Sultan Erdoğan ist zum häufigsten und bevorzugten Gesprächspartner Merkels aufgestiegen. Wenn sie auf Tournee ist, geht kein Weg an ihm vorbei. Aber außer schelmischen Drohungen mit ihrem Zeigefinger übersieht sie geflissentlich das Wesentliche und befragt den Sultan nicht nach seiner aktiven Unterstützung der Kopfabschneider des Islamischen Staates, der zusammen mit seinen westlichen Erfindern, die Hauptursache der Flüchtlingstsunamis nach Europa ist.

Merkel nimmt das alles hin, obwohl sie ihren Wählern vorgaukelt, das Terrornetzwerk Islamischer Staat in Syrien zu bekämpfen. Wen wundert es da noch, wenn die AfD-Rechtsaußen der Berliner Republik beim Wähler hoffähig geworden sind? Sie werden sogar von den Etablierten umgarnt; sollen aber von den etablierten Parteien nicht dämonisiert werden, obwohl gerade die Dämonisierung ein Spezialgebiet der Etablierten ist, wenn sie ihnen unliebsame Regierungen ausländischer Staaten destabilisieren und diese Staaten zu gescheiterten Staaten machen, die sich ihnen dann durch eingesetzte Regimes als mehr oder weniger willfährige Compañeros anschließen. (siehe z. Z. Brasilien)

Cartoon: Carlos Latuff, Wikimedia, copyright free
Wir sind hier, um Demokratie zu bringen!
Sprechen Sie mir nach
DE-MO-KRA-TIE!

Der kanadische Professor Michel Chossudovsky schreibt, dass der Islamische Staat ein Geschöpf der USA und der NATO ist:

“Der von den USA angeführte Krieg gegen den Islamischen Staat ist eine große Lüge.

Mit der Behauptung, der präemptive weltweite Krieg gegen “islamische Terroristen” sei notwendig, um “das Territorium der USA” selbst zu schützen, soll nur ein umfassender militärischer Plan gerechtfertigt werden.

Der Islamische Staat im Irak und in der Levante / ISIL ist ein Geschöpf der US-Geheimdienste. Die “Terrorbekämpfung” Washingtons im Irak und in Syrien dient eigentlich nur der Unterstützung der Terroristen.

Der Einfall der Brigaden des Islamischen Staates / IS in den Irak, der im Juni 2014 begann, war Teil einer sorgfältig geplanten Operation der Militärgeheimdienste der USA, der NATO und Israels.

Die Behauptung der USA, den Terror bekämpfen zu wollen, ist eine Fiktion, denn sie sind selbst “der größte staatliche Sponsor des Terrorismus”.

Der Islamische Staat wird von den USA und ihren Verbündeten geschützt. Wenn sie die Brigaden des Islamischen Staates hätten ausschalten wollen, hätten sie deren Toyota-Pickup-Konvois mit Bombenteppichen stoppen können, als die im Juni durch die Wüste von Syrien aus in den Irak eindrangen.

Die syrisch-arabische Wüste ist ein offenes Gelände. Mit modernsten Kampfjets vom Typ F-15, F-22 Raptor und CF-18 Hornet wäre – aus militärischer Sicht – eine schnelle und erfolgreiche chirurgische Operation (gegen die IS-Konvois) möglich gewesen.”

Der ISIL ist die Infanterie der westlichen Militärallianz. Seine natürlich nicht offen ausgesprochene Aufgabe ist die Verwüstung und Zerstörung Syriens und des Iraks im Auftrag seiner US-Sponsoren. Die Miliz des Islamischen Staates / IS, die angeblich gegenwärtig von den USA und der NATO aus Gründen der Terrorbekämpfung bombardiert wird, erhält auch weiterhin verdeckte Unterstützung aus den USA. Washington und seine Verbündeten gewähren dem Islamischen Staat heimlich immer noch Militärhilfe. …

http://principiis-obsta.blogspot.de/2016/05/merkel-auf-weltpolitiktournee-mit.html

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Nächstes Jahr werdet ihr euch über die Terrorismus-Richtlinie der EU beschweren

Die geplante Terrorismus-Richtlinie der EU könnte einen nachhaltigen Effekt auf das offene Internet haben. Der Beitrag zeigt auf, warum es wichtig ist sich schon heute über die Richtlinie zu informieren und den Gesetzgebungsprozess zu beeinflussen. Und damit Netzsperren und noch mehr Überwachung zu verhindern.

– Joe McNamee

Die Europäische Union arbeitet momentan an einer Richtlinie zur Terrorismusbekämpfung. Die endgültige Version soll im Laufe des Jahres vom Rat der EU-Mitgliedsstaaten und dem EU-Parlament beschlossen werden. Da es sich um eine Richtlinie handelt, muss diese von den Regierungen der Mitgliedsstaaten anschließend in nationales Recht umgesetzt werden. Diese haben dabei auch zu entscheiden, wie die Inhalte der Richtlinie auszulegen sind.

In den zwei Wochen nach den Anschlägen in Paris im November 2015 hat die Europäische Kommission einen ersten Entwurf der Richtlinie verfasst und dabei größtenteils auf existierende europäische und internationale Instrumente zurückgegriffen. Dieser Entwurf wurde anschließend ohne ein „Impact Assessment“ (Folgenabschätzung) in den Gesetzgebungsprozess gebracht. Ein solches Impact Assessment gleicht den Gesetzesentwurf mit empirischen Befunden ab und zeigt mögliche Alternativwege auf. Dies ist üblicherweise für alle Gesetzesvorschläge notwendig. Es scheint jedoch, dass es hierfür Ausnahmen gibt, wenn es um Menschenleben und Grundrechte geht. „Warum?“ fragt man sich. Weil es wichtig ist, den Menschen das Gefühl zu geben (selbst wenn dieses Gefühl unberechtigt ist), dass die EU etwas zu ihrem „Schutz“ unternimmt.

Der politische Prozess hat erst begonnen, deshalb sind die Medien nicht interessiert

Drei Monate später veröffentlichten die EU-Mitgliedsstaaten im Rat ihre nicht-formelle Position zum Gesetzesentwurf der Kommission – sie nennen diese auch ihre „Allgemeine Ausrichtung“. Auch sie haben sich ohne ein „Impact Assessment“ am Gesetzgebungsprozess beteiligt, also ohne eine Analyse, was bzw. was nicht am vorliegenden Entwurf rechtmäßig, angebracht, nützlich, notwendig oder verhältnismäßig ist.

Der Rat fügte außerdem neue Absätze in den Entwurf ein, welche die Blockade von Webseiten erlauben, die „öffentlich zur Begehung terroristischer Straftaten auffordern“, ohne Hinweise darauf, ob der Inhalt legal oder illegal ist oder warum solche Websperren ihrer Ansicht nach eine gute Idee sind. Die Vorschläge der Mitgliedsstaaten sehen zudem die „Erfassung, Registrierung und Aufnahme von Äußerungen und Gesprächen in privaten oder öffentlichen Fahrzeugen oder an privaten oder öffentlichen Orten sowie von Bildmaterial von Personen in öffentlichen Fahrzeugen und an öffentlichen Orten (…)“ vor. …

https://netzpolitik.org/2016/naechstes-jahr-werdet-ihr-euch-ueber-die-terrorismus-richtlinie-der-eu-beschweren/

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Die USA und das Erdöl

Ressourcenkrieg. Der Verteilungskampf hat weltweit begonnen. Er wird von den USA auch mit militärischen Mitteln und ohne pardon geführt.

– Angelika Gutsche

Erdöl ist ein endlicher, nur beschränkt zur Verfügung stehender Stoff, egal ob es sich um konventionell oder unkonventionell gefördertes Erdöl handelt. Unter konventionellem Erdöl versteht man Erdöl, das leicht und zu einem günstigen Kosten-Nutzen-Verhältnis aus der Erde geholt werden kann. Die Förderung und Verarbeitung von unkonventionellem Erdöl dagegen ist teuer und schwierig, da es zum Beispiel in mehr als 500 Meter Meerestiefe angebohrt werden muss oder am sogenannten Ölsand haftet, von dem es erst aufwendig zu lösen ist.

Der Leiter des ‚Swiss Instituts for Peace and Energy Research‘ SIPER in Basel, Dr. Daniele Ganser, weist darauf hin, dass der ‚Peak Oil‘, das heißt der Scheitelpunkt für die Höchstfördermenge, bei konventionellem Erdöl bereits 2006 erreicht war. Seitdem nimmt die jährliche Fördermenge aufgrund der Erschöpfung der Ressourcen beständig ab.[1] Ganser ist der Meinung, dass unkonventionelles Erdöl das konventionelle beim anhaltenden Ölhunger der Industriestaaten nur für eine gewisse Zeit ersetzten kann, bevor die konventionellen Fördermöglichkeiten schneller einbrechen, als dies die unkonventionelle Förderung auffangen kann.Man kann sich vorstellen, welche Auswirkungen dies auf unsere Industrienationen haben wird, deren ganzes Erfolgsrezept auf dem immer umfassenderen Einsatz von Energie und auf unbeschränktes Wirtschaftswachstum ausgerichtet ist. „Dramatische Verteilungskämpfe zeichnen sich ab, getrieben von der Begrenztheit der Ressourcen“, so Alexander Jung vom ‚Spiegel‘.[2]

Der breiten Öffentlichkeit ist diese Problematik allerdings nicht bewusst und sie wird von Politik und Medien auch nicht thematisiert. Der Umbau der Energiewirtschaft in Richtung weg von fossilen Energieträgern und hin zu immer mehr erneuerbaren Energie wie Sonne, Wind, Wasserkraft und Biomasse wird allein mit dem Klimawandel begründet. Würde das mögliche Ende des Erdölzeitalters offen diskutiert, wären die neuen Kolonialkriege, die sich vor allem gegen die erdölfördernden OPEC-Staaten richten, wohl nicht mehr als Einsatz für Demokratie und Menschenrechte zu rechtfertigen, sondern die Menschen würden sie als das begreifen, was sie sind: moderne Raubzüge zur Beschaffung von Ressourcen.

Anders als weite Bevölkerungsteile ist die Politik, insbesondere die amerikanische, bestens über den Peak Oil informiert. Als Mitglied eines amerikanischen Think-Tanks namens ‚Project for the New American Century‘ (PNAC) verfasste Dick Cheney schon 1998 gemeinsam mit Donald Rumsfeld und Paul Wolfowitz einen Brief an den damaligen amerikanischen Präsidenten Clinton, in dem ein Regimewechsel im Irak und eine offensivere Politik der USA in den Erdölländern des Nahen Ostens gefordert wurde. Angestrebt wurde nichts weniger, als dass die USA die Welt dominieren sollten, auch mittels der Kontrolle über die Erdölfelder.[3] …

https://www.freitag.de/autoren/gela/die-usa-und-das-erdoel

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DER FEHLENDE PART: Die Atlantik-Brücke und andere dubiose Netzwerke


RT Deutsch

Vereine haben eine lange Tradition in Deutschland. Die ältesten Belege für Vereine reichen bis ins 17. Jahrhundert zurück. Doch nicht immer geht es um Sport und Freizeitvergnügen.

Auch die transatlantische Lobbyorganisation Atlantik-Brücke e.V. ist als Verein organisiert. Gegründet wurde die Organisation 1952, um die Eliten von Deutschland und den USA zu vernetzen. Heute zählt die Atlantik-Brücke rund 500 Mitglieder aus Politik, Wirtschaft und Medien. In der Kritik steht der Verein, weil die Grenzen zwischen Politik und Medien häufig verschwimmen. Durch die Elitenvernetzung ist immer wieder zu beobachten, dass die mediale Berichterstattung an die Interessen der Politik angeglichen wird, um so die Bevölkerung für eigene Zwecke zu beeinflussen.

Ohne das sogenannte „Networking“ geht heutzutage gar nichts mehr. Hermann Ploppa, Politologe, Publizist und Autor des Buches „Die Macher hinter den Kulissen: Wie transatlantische Netzwerke heimlich die Demokratie unterwandern“ hat sich tief in die Materie einflussreicher Lobbyorganisationen eingearbeitet. Gegenüber RT Deutsch äußert sich Ploppa zu der Thematik.

Auch kriminelle Strukturen wie die italienische Mafia sind häufig als Netzwerke organisiert. RT-Reporter Stefan Dyck traf die in Italien lebende Mafia-Expertin und Buchautorin Petra Reski in einem Berliner Hotel zum Interview. Im Gespräch berichtet Reski wie die italienische Mafia auch in Deutschland immer mehr an Einfluss gewinnt.

https://deutsch.rt.com/programme/der-fehlende-part/38443-fehlende-part-atlantik-brucke-und/

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Merkel zum Kotau nach Ankara

Da flog sie hin die Kanzler-Darstellerin: Nach Ankara. Gerade erst hatte sich das türkische Parlament – unter dem Druck von Feme, Gefängnis und auch eigener Dummheit – selbst kastriert und die Immunität von Abgeordneten aufgehoben. Doch Angela Merkel belohnt diesen weiteren Schritt in die Erdoğan-Diktatur mit einem Kotau vor Ankara.

– U. Gellermann

Die Aufhebung der Immunität von 138 Abgeordneten, die den Weg zur Liquidierung der türkischen Verfassung ebnen soll, hat eine grausige Ähnlichkeit mit dem am 23. März 1933 von den Nazis dem Reichstag abgepressten „Ermächtigungsgesetz“, das die Weimarer Verfassung beerdigte.

Und die Reise der Merkel in die Türkei in dieser Situation, ist durchaus vergleichbar mit der Münchener Appeasement-Konferenz von 1938, mit der die Westmächte dem „Führer“ freie Hand gegen die Tschechoslowakei gaben. Der britische Premierminister Neville Chamberlain sagte damals nach seiner Rückkehr: „Nun gehen Sie nach Hause und schlafen Sie ruhig und gut.“ Von Merkel werden wir ähnlich dumme Beschwichtigungs-Floskeln hören.

Mit dem Merkel-Türkei-Besuch in dieser Situation bekommt Erdoğan freie Hand gegen die Kurden und jene Türken, die sich noch nicht seinem Diktat untergeordnet haben. Und wie weit diese freie Hand des neuen Sultans gegenüber Syrien reichen wird – wenn ihm niemand Einhalt gebietet – ist zu ahnen. Schon heute ist dem Erdoğan-Regime die syrische Grenze bedeutungslos. Seit Jahren will man die kurdischen Gebiete in Syrien heim ins osmanische Reich holen. Und da die aktuellen türkischen Interessen kaum mit denen der USA und des offiziellen Deutschland kollidieren, sind die Folgen für die syrische Souveränität noch gar nicht abzusehen.

Appeasement auch in Deutschland selbst. Hier wird mit der „Türkisch-Islamischen Union“, der Anstalt für Religion e. V., ein verlängerter Arm des Erdoğan-Systems geduldet. Auf den ersten Blick fällt der Verein unter die grundgesetzlich garantierte Religionsfreiheit. Doch der zweite Blick auf den Diyanet İşleri Türk İslam Birliği, (DİTİB), den Dachverband für die Koordinierung der religiösen, sozialen und kulturellen Tätigkeiten der angeschlossenen türkisch-islamischen Moscheegemeinden, enthüllt das Bild einer türkischen Organisation, die immer schon unter Kontrolle und Aufsicht des türkischen Staates stand. Der Vorsitzende der DİTİB ist in Personalunion auch türkischer Botschaftsrat für religiöse und soziale Angelegenheiten. Als in der Bundesrepublik Deutschland tätiges Organ der türkischen Regierung vertritt die DİTİB einen Islam im Sinne der in der Türkei vorherrschenden sunnitischen Richtung. Wer sich auch nur für einen Augenblick ein solches Konstrukt auf schiitisch, sprich iranisch vorstellen mag, dem fällt die Absurdität wie Klappen von den Augen. …

http://www.rationalgalerie.de/home/merkel-zum-kotau-nach-ankara.html

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Politik ist Gestaltung der Zukunft

Wenn die deutsche Lügenpresse ihr Unwesen treibt, dann fällt das im südlichen Nachbarland gar nicht auf, weil die österreichischen Medien unter Führung des staatlichen Kultursenders die gleiche Lügenpropaganda im Dienst der terroristischen Supermacht und ihrer Helfershelfer vorort betreiben.

– Klaus Madersbacher

Wenn sich die deutschen Medien über uns Österreicher aufregen / über uns „herfallen,“ dann fällt das in eine ganz andere Kategorie. Es spielt dann keine Rolle, ob sie lügen oder nicht – sie haben natürlich zumindest teilweise recht, wie wir ganz genau wissen – sondern es wird reflexartig in den Abwehrmodus geschaltet. Das berühmt-berüchtigte „Wir-Gefühl“ – „mir san mir und lassen uns von die Deitschen nix dreinreden“ wird von denen hochgefahren und eingepeitscht, die selbst den meisten Dreck am Stecken und somit die größte Angst haben, nach Einsetzen der allgemeinen Ernüchterung nackert dazustehen.

Das hängt nicht zuletzt mit unserer besonders verdrängten Geschichte zusammen. Während die sogenannte nationalsozialistische Wiederbetätigung wie auch im ehemaligen Kernland dieses historischen GAU strengstens verboten ist und strafrechtlich verfolgt wird, haben wir hier einen Führer, einen faschistischen Diktator, sozusagen einen katholischen Erdogan, dessen Konterfei den Parlamentsklub der christlichen Österreichischen Volkspartei ziert. Unter dem „Millimetternich“ – er war auch physisch ein Kleinformat – wurden straflos Arbeiter ermordet, ihre Organisationen und sogar die sozialistische Partei verboten, obwohl diese schon damals vor der Reaktion auf den Knien lag. Weil er von Nazis im Lauf eines Putschversuchs erschossen wurde, wird er von besagter Partei als Märtyrer verehrt und im Parlament aufgehängt. Die christlich-reaktionären Schwarzen haben es bis heute nicht geschafft, sich von einem Arbeitermörder zu distanzieren, der zudem die parlamentarische Demokratie abgeschafft hat, der sie sich angeblich verpflichtet fühlen. …

http://antikrieg.com/aktuell/2016_05_23_politik.htm

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Wer hat in unserem Staat das Sagen?

Vortrag und Gespräch: Ralph Boes/Diana Aman
 
KIEKE MA FILM BERLIN 2.0
 

Diesmal geht es NICHT um Grundeinkommen oder um Hartz IV, sondern um die Frage, ob ÜBERHAUPT so etwas wie eine Selbstbestimmung der Bürger noch möglich ist.

Unter diesem Gesichtspunkt möchte der Referent einen Gedanken von Heinz Kruse vortragen und ihn mit den Anwesenden besprechen.

Heinz Kruse war Ministerialrat, Wirtschaftsdezernent und Chef mehrerer staatlicher Unternehmen und hat darüber nachgedacht, wie man trotz der herrschenden Mächte in der derzeitigen politischen Situation wieder handlungsfähig werden kann.

Er schlägt vor, auf Grundlage des Artikels 146 GG

https://dejure.org/gesetze/GG/146.html

eine Volksabstimmung mit folgenden Punkten in Gang zu bringen:

1.) das derzeit gültige Grundgesetz zur Verfassung zu erheben

2.) bei diesem Schritt gleich auch die Volksabstimmung ins Grundgesetz zu schreiben,

weiter festzulegen,
dass

3.) jede wesentliche Richtungsänderung in der Politik mit dem Volk abgestimmt werden muss –
und
4.) jede Änderungen der Verfassung eine Angelegenheit des Volkes ist.

Diese Volksabstimmung soll rein als “Volksabstimmung” – d.h.: unabhängig von der Genehmigung durch unsere Politik verlaufen. Sie soll das Ungleichgewicht der Machtverhältnisse beheben und wieder dazu führen, dass der Staat nicht fremdgesteuert wie heute, sondern tatsächlich das Vollzugsorgan des Bürgerwillens ist.

Eine genauere Darlegung des Gedankens findet man unter

http://verfassung-vom-volk.org/index….

Zu einer ersten fundamentalen Kritik des Gedankens hat der Referent unter

http://artikel20gg.de/Texte/brief-an-…

Stellung bezogen.

https://www.youtube.com/watch?v=d73kperVQKk

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4 thousand cruise missiles that are aimed at Russia

The weak spots of American “global strike” concept.

– Svpressa

In the last few years in the media there is an active discussion about American Global Strike concept. To summarise, we have a very dangerous idea that endangers global security and threatens pretty much every country in the world. At the base of this idea is the statement, that high precision weaponry, in its destructive power, is as effective as nuclear weaponry, and, consequently, its usage can make any US enemy kneel.

But, is this really so? What is this Global Strike concept, and can one really bomb the enemy out of existance today? What kind of threat does the realisation of this strategy pose to Russia and her allies?

The concept calls for creation of an independent combat system that includes, apart from its own combat capabilities, intelligence gathering systems, HQ and communication posts, and electronic warfare systems.

The main component of strike systems is made of ground and sea based ballistic missiles in non-nuclear variation, and long range hypersonic missiles that will be carried by aircraft. In a long term perspective, usage of satellites is also considered.

Non-nuclear ballistic missiles are currently most suitable for Global Strike concept. They are highly accurate, don’t take long to be “delivered” and the warhead can travel at high speeds that can allow it to reach underground targets. The warheads’ carrying capacity can also allow it to carry various armaments including special drones.

But, there are certain conditions, that render the use of balistic missiles in non-nuclear variation quite problematic. …

https://southfront.org/4-thousand-cruise-missiles-that-are-aimed-at-russia/

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Microsoft führt neuen Trick zur Zustimmung auf das Windows-10-Update ein

Normalerweise schließt das “X” in einem Fenster von Windows dieses und man glaubt, damit die Sache erledigt zu haben. Nicht so, wenn es sich um das Update auf Windows 10 handelt. Denn hier bedeutet das “X” die Zustimmung zum Upgrade.

– Gulli.com

Das Upgrade auf Windows 10 ist seit einiger Zeit ein “empfohlenes” Update und ist entsprechend auch als “wichtig” gekennzeichnet. Auch den Update-Termin legt Microsoft selbst fest.

Microsoft führt neuen Trick zur Zustimmung auf das Windows-10-Update ein

Das Update ablehnen kann man nur, wenn man sich das Fenster gut durchliest und dort die entsprechende Funktion entdeckt. Einen “Abbrechen”- oder “Ablehnen”-Button gibt es nicht. Nun denken sicher viele, dass sie durch einen Mausklick auf das “X” im Fenster das Update abbrechen oder umgehen können – falsch gedacht.

Denn wer auf das “X” klickt, der stimmt damit dem Upgrade zu, das dann zur im Fenster angegebenen Zeit automatisch ausgeführt wird. Es ist übrigens nirgends gekennzeichnet, dass der Mausklick eine Zustimmung bedeutet und vielen wird dies nicht klar sein. Dann wundert man sich, wenn plötzlich das Update auf Windows 10 startet, obwohl man eigentlich davon ausging, dass man es ablehnte. So will Microsoft noch vor Ende Juli so viele Windows-10-Versionen unters Volk bringen, wie es nur geht. Denn nach dem 29. Juli wird das Upgrade auf das neue OS nur noch kostenpflichtig angeboten und dann werden wohl sowieso nur noch wenige umsteigen wollen.

Will man das Upgrade komplett unterbinden, dann sollte man sich entsprechende Tools wie Never10 aus dem Internet herunterladen und ausführen. Damit wird man nicht mehr belästigt, was das Upgrade auf Windows 10 angeht – zumindest so lange, bis Microsoft mit einem Update wieder irgendwelche Tricks einführt.

Microsoft sollte sich vielleicht besser überlegen, wie man User dazu bringen könnte, auf Windows 10 umzusteigen. Indem man ihnen aber im Prinzip die Wahlmöglichkeit wegnimmt und so dazu “zwingt”, das Update auszuführen oder es einfach ohne Zustimmung automatisch ausführt, ist sicher kein guter Weg, um die Kunden bei Laune zu halten. /ab

http://www.gulli.com/news/27477-user-stimmen-windows-10-upgrade-mit-klick-auf-x-zu-2016-05-23

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Die Methoden der modernen militärischen Propaganda

Propaganda ist so alt wie die menschliche Gesellschaft. Aber sie hat sich im Zeitalter der Massen beträchtlich entwickelt und folgt fortan bestimmten Regeln. Thierry Meyssan kommt auf die Geschichte und die Grundsätze dieser Wissenschaft der Lüge zurück.

– Thierry Meyssan

Propaganda ist eine militärische Technik, die sich von der List unterscheidet. Die erste soll ihr eigenes Lager täuschen, im Allgemeinen um seine Unterstützung zu bekommen. Die zweite, deren Archetypus das Trojanische Pferd ist, soll den Gegner täuschen. Wie so oft, hat diese militärische Methode viele zivile Anwendungen gefunden, sowohl im Handel als auch in der Politik.

Während die monarchischen und oligarchischen Regime in einem ersten Schritt sich begnügten, ihre Macht zur Schau zu stellen, vor allem durch öffentliche Zeremonien und Architektur, schufen die demokratischen Regime von Anfang an Propaganda. So feierte die athenische Demokratie den Sophismus, d. h. eine Schule des Denkens, die versuchte jegliche Voraussetzung als logisch darzustellen.

Im 16. Jahrhundert erfand eine Familie von Händlern, die Medici, ein Mittel, um ihre Geschichte umzuschreiben und sich eine patrizische Herkunft zu erfinden. Dafür benutzte sie die “künstlerische Schirmherrschaft”, sie engagierte die größten Künstler des Landes, damit sie die Lüge in ihren Werken umsetzen.

Anschließend erstellte Papst Grégoire XV, obwohl die Religionskriege sich in Europa verbreiteten, einen Dienst (“dicaster”), um den katholischen Glauben gegen den Durchbruch des Protestantismus zu verteidigen und zu erweitern: die Kongregation für die Verbreitung des Glaubens (“Congregatio de Propaganda Fide”), woher das Wort “Propaganda” stammt.

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Im Januar 2015, als die Zeichner von Charlie-Hebdo ermordet wurden, startete ein Direktor von „Reporter ohne Grenzen“, Joachim Roncin, den Slogan “Ich bin Charlie.” Er wird sofort als ein Mittel aufgegriffen, um sich als Individuum mit der Masse zu vereinen, und wird dann auch jedem neuen Attentat (z. B. als „Ich bin Brüssel’ im März 2016) neu angepasst. Einzelpersonen, die sich weigern, diesem Motto zu folgen, werden der Abweichung und ’Verschwörung’ beschuldigt.

Die Propaganda im industriellen Zeitalter

Das industrielle Zeitalter verursachte eine massive Landflucht, die Schaffung von großen städtischen Vereinigungen und von der Arbeiterklasse. Während die “Massen” in die Politik eintraten, studierte der französische Soziologe Gustave Le Bon die Psychologie der “Massen”, d. h. die Infantilisierung des Individuums innerhalb einer großen Gruppe. Dabei identifizierte er das Grundprinzip der modernen Propaganda: um manipulierbar zu werden, muss der Einzelne zunächst in der Masse ertrunken sein.

Zu Beginn des ersten Weltkrieges, im September 1914, erstellten die Briten heimlich das Büro der Propaganda für den Krieg (“Wellington House“) innerhalb des Ministeriums für auswärtige Angelegenheiten. Ganz nach dem Modell der Medici rekrutierten sie die großen Schriftsteller der Zeit — wie Arthur Conan Doyle, H.G. Wells und Rudyard Kipling — um dem deutschen Feind angebliche Verbrechen zu unterstellen, sowie auch Maler, damit sie sie in Bilder umsetzen. Anschließend gewannen sie auch die Inhaber der großen Zeitungen — The Times, Daily Mail, Daily Express, Daily Chronicle — damit ihre Zeitungen diese Fälschungen fortsetzten.

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Dieses Modell wurde von Präsident Woodrow Wilson im April 1917 wieder übernommen, der das Öffentliche Informations-Komitee (“Committee on Public Information“) erstellte. Dieses Organ ist berühmt dafür, Tausende lokale Führer verwendet zu haben, damit sie das gute Wort (die “Four Minute Men“) verbreiteten. Er entwickelte die Bild-Propaganda durch die Schaffung einer Abteilung von Plakaten, die vor allem das berühmte “I want you!” produzierte, und einer anderen, die versuchte, Filme zu produzieren. Vor allem ersetzte er die großen Schriftsteller durch eine Gruppe von Psychologen und Journalisten rund um Edward Bernays (Neffe von Sigmund Freud) und Walter Lippmann, die jeden Tag außergewöhnliche, schreckliche und erbauliche Geschichten erfinden sollten, die sie von den Pressemagnaten veröffentlichen ließen. So kam man allmählich von der den Künstlern anvertrauten Orientierungspolitik der Behörden, zur routinemäßigen, nach wissenschaftlichen Regeln gefertigten Geschichteschreibung (“Storytelling“).

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Nachdem er die US-Propaganda während des ersten Weltkriegs geleitet hatte, war Walter Lippmann überzeugt, dass die Menschen leicht manipuliert werden können. Für ihn war die Demokratie daher unmöglich, und man sollte sie nur als einen Köder betrachten, um die Zustimmung der Regierten zu erhalten.

Während die Angelsachsen nur die Vorstellungen treffen wollten und aus der Zustimmung zum Krieg eine Mode machen wollten, experimentierten die Deutschen Methoden, damit die Leute, denen man imaginäre Geschichten erzählte, selbst mitmachen. Sie machten eine weit verbreitete Nutzung von Uniformen, die dem Einzelnen gestattete eine Rolle zu spielen, und von grandiosen Szenen – politische und sportliche – die die Meinung der Mehrheit demonstrierten. Es steht außer Zweifel, dass die ’moderne Propaganda’ in dieser Zeit entstanden ist, d.h. die Verbreitung von Überzeugungen, die man nicht kritisieren kann und die man nicht in Frage stellen darf. Der Mensch, der an einem schwarz uniformierten Fackelzug teilgenommen hat, kann seine nationalsozialistischen Überzeugungen nicht mehr hinterfragen, ohne sich selbst in Frage zu stellen und seine Weltanschauung der Vergangenheit und der Zukunft zu überdenken. Darüber hinaus errichtete Joseph Goebbels ein tägliches Briefing am Informationsministerium, in dem er die “Sprachelemente” vorgab, die die Journalisten benutzen sollten. Es ging nicht mehr darum, die Leute zu überzeugen, sondern um die Bezugswerte der Massen zu ändern. Darüber hinaus waren die Deutschen die ersten, die die neuen Kommunikationsmittel, das Radio und Kino beherrschten. Sie luden sich selbst in das Heim der Leute ein, indem sie das Fernsehen installierten.

Goebbels betrachtete die Kunst der Propaganda als einen Kampf gegen die einzelne Person. Er betonte die Bedeutung der Wiederholung, des “Paukens”, um den geistigen Widerstand zu brechen. Das Problem war umso wichtiger, als die Verwendung des Fernsehens von der Masse wieder auf das Individuum zurückwirkte.

Am Ende des zweiten Weltkrieges verabschiedete die Generalversammlung der Vereinten Nationen unter der Führung der UdSSR und Frankreichs eine Reihe von Entschließungen (Nr. 110, [1] 381 [2] und 819 [3]), die Propaganda verboten und den Zugriff auf widersprüchliche Informationen gewährleisten sollten. Jeder Mitgliedstaat transkribierte diese Grundsätze in sein staatliches Recht. Aber die Anklage wegen Propaganda kann generell nur von der Obrigkeit, d. h. durch den Staat ausgelöst werden, obwohl die Propaganda ja in erster Linie eine Praxis der Staaten selbst ist. So änderte sich also nichts.

Während des Kalten Krieges rivalisierten Amerikaner und Sowjets in Sachen Propaganda. Entgegen einer weitverbreiteten Meinung machten letztere hier kaum Fortschritte, mit Ausnahme der Revision der Vergangenheit. Sie beseitigten diese oder jene politische Strömung durch Retuschieren von offiziellen Fotos und durch verschwinden lassen von Führern, die sie verkörperten. Die US-Amerikaner ihrerseits entwickelten das Radio (Radio Free Europe) für die Sowjets und den Film für die Alliierten (Hollywood). Gleichzeitig schufen sie neue, permanente – angeblich private und wissenschaftliche Organisationen – Denkfabriken (“Think Tanks“), welche öffentliche politische Ideen nachträglich rechtfertigen sollten. Wie der Name schon sagt, ist ihre Funktion nicht das Studium und der Vorschlag, wie es Akademiker tun könnten, sondern um Argumente im sophistischen Sinne zu testen.

Interessanter ist, wie die mit nationalistischen Aufständen in der dritten Welt konfrontierte US-Armee Propaganda-Techniken verwendet, um kommunistische Aufständische einzuschüchtern und neo-koloniale Regime beizubehalten. Bis dahin bestand der psychologische Krieg darin, den Feinden weiszumachen, dass sie ihren Führern nicht vertrauen könnten und sie die unvermeidliche Niederlage akzeptieren müssten. Auf den Philippinen, zum Beispiel, erfand General Edward Lansdale und inszenierte ein mythologisches Monster, das im Wald spukt und Menschen frisst. Auf diese Weise hat er verhindert, dass die Bevölkerung den Widerstandskämpfern, die sich im Wald versteckten, zu Hilfe kam.

Propaganda im digitalen Zeitalter und der Satelliten

Drei Phänomene haben sich in den letzten fünfundzwanzig Jahren kombiniert: die ‚Gesellschaft des Spektakels‘ [4], die Satelliten und die Ankunft der Datenverarbeitung.

1 – die Gesellschaft des Spektakels

Da das Fernsehen ein Spektakel ist, setzt die Propaganda zunächst die Organisation von spektakulären Ereignissen voraus.

Beispielsweise, um die Wiedervereinigung von Kuwait und dem Irak als Aggressionskrieg (1990) darzustellen, beschäftigte das US-Verteidigungsministerium eine Public-Relation Firma, Hill & Knowlton, welche die Anhörung einer angeblichen Krankenschwester inszenierte. Sie bezeugte, dass sie irakische Soldaten gesehen habe, die Inkubatoren von einem kuwaitischen Entbindungsheim gestohlen hätten und 312 dort befindliche Säuglinge sterben ließen.

1999 rang man sich zu einem Entschluss durch: die NATO organisierte eine riesige Veranstaltung, damit die News Agenturen davon einen Film machten und sofort ihre Interpretation vorlegten. Innerhalb von drei Tagen migrierten 290 000 Albaner nach Mazedonien. Die so gemachten Bilder erlaubten, aus der Bekämpfung des Terrorismus der UCK durch Jugoslawien, einen Vernichtungsplan der Muslime zu machen (der “Hufeisen“- Plan, eine Erfindung des deutschen Verteidigungsministers Rudolf Scharping), und damit den Kosovo-Krieg zu rechtfertigen.

Noch größer: im Jahr 2001 schlugen zwei Flugzeuge in die Zwillings-Türme des World Trade Center in New York ein, welche zusammenbrachen. Andere unerklärliche Ereignisse umgeben diese Ereignisse: ein Feuer vernichtete die Büros des Vizepräsidenten, zwei Explosionen ereigneten sich im Pentagon und ein drittes Gebäude stürzte in New York ein. Die Inkonsistenz der Erzählung wurde verwendet, um jegliche Befragung zu verhindern, die Behörden versteckten sich hinter den Widersprüchen der Direktübertragung. Während mehrerer Tage sendeten die Fernsehen ununterbrochen nur Bilder der beiden Flugzeuge, die auf die Türme prallten, bis zur kompletten Ermüdung des kritischen Geistes der Zuschauer. Entsetzt, verabschiedete der Kongress den permanenten Ausnahmezustand (Patriot Act) und eine Reihe von Kriegen konnte beginnen.

Die Manipulation wird vollkommen, wenn sie die Nachricht lange zu sehen gibt, die Zuschauer auffordert ihr zuzustimmen, und ihnen dann offenbart, dass man sie täuscht und sie zwingt, weiter zu verfolgen, was sie jetzt schon als Lüge erkennen.

So sah 2003 die Welt, wie die Iraker eine Statue von Saddam Hussein zerstörten. Präsident George W. Bush kommentierte live, dass ein Demonstrant, der die Füße der Statue mit einem Hammer schlug, ihn an ähnliche Bilder über den Fall der Berliner Mauer erinnert. Die Botschaft war, dass der Sturz des Präsidenten Saddam Hussein eine Befreiung war. Man sah dann kurz auf dem Bildschirm, mit einer breiten Sicht des Platzes, dass dieser von der US-Armee abgeschlossen war und dass die Demonstranten in der Tat nur eine kleine Gruppe von Akteuren waren. Darauf taten die Kommentatoren so, als ob nichts wäre [5].

2 – Satelliten

Mit neuen Kommunikationssatelliten hat die US-Armee 1989 einen lokalen Fernsehsender in Atlanta zum ersten internationalen Sender von Informationen verwandelt. Es handelte sich um direkt-Sendungen, die die Echtheit der Bilder garantieren sollten, die ja bei dem Zeitmangel nicht gefälscht werden können. In Wirklichkeit gestattet die direkte-Sendung nicht, sie zu studieren und zu überprüfen [6].

CNN ließ den Versuch des Staatsstreichs vom ehemaligen Premierminister Zhao Ziyang in China als einen auf dem Tiananmen-Platz [7] im Blut erstickten Volksaufstand erscheinen. CNN verherrlichte die “Samtene Revolution” in Tschechien, indem sie vorgab, dass die Polizei einen Demonstranten getötet habe. Sie billigte auch die Entdeckung des Massengrabes von Timisoara, Leichen aus einer Leichenhalle, die sie vorstellte, als wären sie von der Polizei während einer Demonstration getötet oder Opfer von Folter geworden, um den Putsch von Ion Iliescu gegen Ceaucescu zu rechtfertigen. Und so weiter.

Nach dem gleichen Prinzip nahm das Emirat Katar 2005 den Sender Al-Dschasira wieder in die Hand, um aus ihm die Stimme der Muslimbruderschaft zu machen [8]. 2011 spielte er eine zentrale Rolle in der Organisation des arabischen Frühlings. Aber sein Publikum folgte der gleichen Kurve wie bei CNN: nachdem er mit seinen imaginären Aktionen großen Erfolg hatte, verlor der Sender die meisten seiner Benützer, als seine Lügen entdeckt wurden.

Das Prinzip der fürs Ausland bestimmten Radios ist mit Radio Martí verbessert worden, das die CIA von einem vor der Küste von Kuba fliegenden AWACS ausstrahlte. Im Jahr 2012 wurde ein riesiges Projekt organisiert, um die syrischen Satelliten-Fernsehsender abzuschalten und sie durch gefälschte Programme zu ersetzen, die den Sturz des Regimes und die Flucht ihrer Führer ankündigen sollten. Hierzu wurden Synthese-Bilder produziert, die die Flucht des Präsidenten Bachar Al-Assad zeigten [9]. Aber angesichts der Reaktionen von Syrien und der Russischen Föderation wurde das Unternehmen abgebrochen, obwohl ein Signal von einer Basis der NSA in Australien bereits das syrische Fernsehen von ArabSat abgekoppelt hatte.

3- Die Informatik

Im gleichen Zeitraum ließ der Fortschritt der digitalen Technologie, insbesondere die Verbreitung von Informationstechnologie und Internet, die Rolle der Einzelpersonen wiedererwachen, ohne aber die Massen aufzulösen.

Im Jahr 2007 sendete die CIA anonyme SMS in die von den Luos in Kenia bevölkerten Regionen, welche die Kikuyus beschuldigten, die Präsidentschaftswahlen manipuliert zu haben. Die Luos verbreiteten die Nachricht, Ausschreitungen fanden statt, mehr als tausend Menschen wurden getötet und 300 000 vertrieben. Schließlich haben die “NGO‘s” ihre Vermittlung angeboten und Raila Odinga an die Macht gebracht [10].

Im selben Jahr hat die CIA die Glaubwürdigkeit der mit Handys gedrehten anonymen Videos getestet. Diese mit Weitwinkel gefilmten Passagen erlauben nicht den Kontext zu erkennen und ihre unsichere Herkunft erlaubt nicht zu bestimmen, wo sie gedreht wurden. Jedoch Videos, die Mönche zeigen, die sich selbst in Brand stecken oder Szenen militärischer Unterdrückung während der sogenannten Safran-Revolution in Myanmar, galten als authentisch. Sie wurden von Fernsehsendern übernommen und auf der ganzen Welt gezeigt.

Die Koalition der Lüge

Die Propaganda-Methoden haben sich in den letzten Jahren nicht weiter entwickelt. Aber sie wurden durch die Schaffung einer Koalition der Lüge ausgebaut. Bisher leitete jeder Staat seine eigene Kampagne, aber während des Irakkrieges im Jahr 2002 entstand die Koordinierung zwischen den Verteidigungs-Ministerien der Vereinigten Staaten, Großbritannien und Israel, die dann auf den Katar und Saudi-Arabien ausgedehnt wurde. Zunächst versuchte diese Koalition die Inspektoren der Vereinten Nationen im Irak zu manipulieren, um ihnen die Existenz von Massenvernichtungs-waffen weiszumachen. Dann, als sie das nicht erreichten, hat sie die internationalen Medien desinformiert [11].

Im Jahr 2011 war es diese Koalition, die in einem Freilicht-Studio in Katar die Bilder von der Ankunft der Rebellen auf dem grünen Platz von Tripolis gedreht hat. Zuerst nur von dem britischen Kanal Sky News ausgestrahlt, haben die Bilder geholfen den Libyern weiszumachen, dass der Kampf vorbei wäre, obwohl er gerade erst begann, so dass die NATO die Stadt einnehmen konnte, ohne bedeutende Verluste zu erleiden (aber 40.000 Tote auf der lybischen Seite). Saif al-Islam Gaddafi musste sich auf den Platz begeben und Beifall von seinen Anhängern erhalten, um den am Vortag angeblich vor Ort durch Sky gedrehten Film zu dementieren.

Diese Koalition der Lüge entwickelte sich noch während des Krieges gegen Syrien, an dem zunächst 120 Staaten und 16 internationale Organisationen teilnahmen — die größte Koalition in Geschichte —.

Im Oktober 2011 organisierte die NATO ein Muster-Dorf, Dschabal al-Zuia, im Norden des Landes. Einer nach dem anderen, wurden die westlichen Journalisten von der Kommunikations-Abteilung des türkischen Premierministers dorthin gebracht. Sie sahen dort die von der Bevölkerung unterstützte freie syrische Armee (FSA). Allerdings endete die Operation, als ein spanischer Journalist vor Ort diese freien “syrischen” Armee-Führer erkannte: die Führer von al-Kaida in Libyen, Abdelhakim Belhadsch und Mahdia al-Harati [12]. Ganz egal, das Bild einer riesigen aus ehemaligen Soldaten der syrischen arabischen Republik zusammengesetzten Armee, die übergelaufen waren, hatte sich durchgesetzt.

Im Jahr 2012 entdeckte die Welt während eines Monats die von der Armee des Regimes belagerten und beschossenen Revolutionäre von Baba Amr [13]. In Wirklichkeit war das Stadtviertel wohl belagert, aber es wurde nicht bombardiert, weil 72 syrische Soldaten dort in einem Supermarkt selbst umzingelt waren. Die Dschihadisten jagten die Häuser der Christen in die Luft, um Schäden zu erzeugen, die sie der Arabischen Republik Syrien in die Schuhe schoben. Reifen wurden auf den Dächern verbrannt, damit ein dicker schwarzer Rauch zu sehen war. France24 und Al-Dschasira bezahlten “Bürger-Journalisten” als Korrespondenten vor Ort, die den Vorsitz über ein Revolutionstribunal innehatten. Die Körper von 150 Märtyrern, die dieses Gericht verurteilte und ihnen öffentlich die Kehlen abschneiden ließ, wurden auf dem Bildschirm als Opfer der Bombardierung gezeigt [14]. Vor Ort bescheinigte ein französisch-israelisch-US-amerikanischer Mode-Schriftsteller, Jonathan Littell, dass die „Revolution“ schön war. Man hatte endlich Bilder und einen Beweis für die „Grausamkeit“ des Regimes.

Im Jahr 2013 stellte das Vereinigte Königreich den Dschihadisten-Gruppen das Kommunikationsunternehmen, InCoStrat, zur Verfügung. Es machte die Logos, realisierte Handy-Videos und Broschüren für hunderte von ihnen, was den Eindruck einer populären Verbreitung gegen die Republik erweckte. Zusammen mit den SAS, inszeniert es z. B. die größte Gruppe, die „Armee des Islams“. Saudi Arabien stellte gepanzerte Fahrzeuge zur Verfügung, die aus Jordanien geliefert wurden. In Spanien hergestellte Uniformen wurden an die Dschihadisten für eine Promotions-Zeremonie der Offiziere verteilt. Das ganze wurde inszeniert und von Profis gedreht, um den Eindruck einer Armee zu erwecken, die wie reguläre Streitkräfte organisiert sind und mit der syrischen arabischen Armee wettstreiten können [15]. Die Idee drängte sich auf, dass es sich wirklich um einen Bürgerkrieg handelte, aber die Bilder zeigten nur einige Hunderte meist ausländische Figuranten.

Übersetzung
Horst Frohlich

http://www.voltairenet.org/article191805.html

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Terror in der Ukraine: Neonazis blockieren das Parlament – NATO-Medien schweigen

Tausende Anhänger der neonazistischen Gruppierungen Regiment Asow und des Rechten Sektors sind durchs Kiewer Stadtzentrum zum ukrainischen Parlament gezogen und ihn für mehrere Stunden blockiert. Sie fordern eine klare Ablehnung der Lokalwahlen im Osten des Landes die in Minsker Abkommen vorgesehen werden.

Die Radikalen zündeten Rauch- und Feuerwerkskörper. Um das Parlamentsgebäude herum sei die Luft deshalb bereits von beißendem Rauch erfüllt, berichtet der Reporter. Die Menschenkolonne soll den Verkehr auf der zentralen Gruschewski-Straße im Regierungsviertel blockiert haben.


Uncut-News Schweiz

https://www.youtube.com/watch?v=zft8PY_n0Kw

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Mythos Verschwörung?

3sat Scobel mit Daniele Ganser, Andreas von Bülow, Thomas Grüter

Talk-Runde bei Scobel in 3sat am 06.09.2012 zum Thema Verschwörungen und Verschwörungstheorien.

Die Gäste:
– Daniele Ganser (Historiker und Friedensforscher)
– Andreas von Bülow (Jurist und Publizist)
– Thomas Grüter (Mediziner und Publizist)


wikiTHEK

https://www.youtube.com/watch?v=isDq_o7Kc34

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Libyen: Über US-Spezialkräfte, die Zentralbank und den Daesh in diesem Failed State

2011 wurde aus Libyen ein Failed State als die NATO das Land in die Steinzeit zurückbombte. Ziel dabei war der Sturz des damaligen Machthabers Gaddafi, der in den Augen von Obama, Cameron und Sarkozy „aus der Regierung entfernt“ werden musste. Am Ende wurde Gaddafi ermordert und die NATO hatte eine Gruppe von Terroristen ausgebildet, finanziert und ausgestattet, die sie als Proxyarmee nach Syrien schicken konnte.

– Konjunktion

Zwischenzeitlich sind aber 6.500 dieser Daesh-Kämpfer aus Syrien nach Libyen zurückgekehrt. Der Westen nutzt zugleich diese „Rückkehr“, um erneut militärisch in Libyen einzugreifen, in dem man Soldaten ins Land schickt. Um präzise zu sein: Eigentlich sind diese Truppen bereits seit einem halben Jahr in Libyen, aber die US-Regierung räumt erst jetzt deren Präsenz in Libyen ein.

Bereits seit Ende des letzten Jahres wurde eine US-Spezialeinheit in Libyen stationiert, um „die verschiedenen Gruppierungen zu durchleuchten und die potentiellen Empfänger einer zukünftigen amerikanischen Unterstützung zu identifizieren (sort through the various factions and identify the potential recipients of American support in the future)“. Mit anderen Worten: die gleiche US-Regierung, die wissentlich von Anfang an die Terroristen unterstützt hat, ist wieder vor Ort, um zu prüfen, welchen Gruppen man in deren Kampf gegen die gleichen Terroristen helfen kann.

Dabei sind die US-Spezialkräfte noch nicht einmal der schlimmste Teil, der sich entwickelnden Geschichte. Es ist auch nicht die „obligatorische Konferenz der regionalen Mächte“ in Wien, die wohl dazu führen wird, dass erneut Tausende an Soldaten das Land invadieren. Und es ist auch nicht die Tatsache, dass die UN ihr eigenes Waffemembargo brechen will, um Waffen nach Libyen zu schicken. So lange die Empfänger dieser Waffen versichern, dass diese Waffen nur im Kampf gegen den Daesh eingesetzt werden. Wobei sich unweigerlich die Frage stellt, wie eine solche „Vereinbarung“ kontrolliert und sichergestellt werden soll.

Der schlimmste Teil daran ist, dass es kein „Libyen“ mehr gibt, das man retten könnte. Seit der Ermordung von Gaddafi versinkt das Land im vollständigen Chaos. Die „Regierung“ in Tripolis ist nur dem Namen nach eine „Regierung“. Tatsächlich wird ihre Autorität nur in Tripolis und Umgebung anerkannt. Der Osten des Landes dagegen ist wie ein separater Teil zu bewerten. Diese bedeutende „Kleinigkeit“ kann man am Besten am Beispiel der Zentralbank Libyens aufzeigen. …

http://www.konjunktion.info/2016/05/libyen-ueber-us-spezialkraefte-die-zentralbank-und-den-daesh-in-diesem-failed-state/

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Globalisierung mal anders – Wie die Welt ein Stück besser wird

Negative Nachrichten und Schreckensmeldungen dominieren seit jeher die Medien. Doch muss das so sein? In einer Welt, in der die Probleme ständig zunehmen lässt sich das kaum vermeiden. Doch die globalisierte Welt ließe sich durchaus auch positiv gestalten. Die RT Deutsch-Redaktion hat dafür ein paar Vorschläge gesammelt.


RT Deutsch

https://deutsch.rt.com/gesellschaft/38300-globalisierung-mal-anders-wie-welt/

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Die Logik des neuen Kalten Krieges – Teil 4

Während sich die ersten drei Teile dieser Serie mit der Frage beschäftigten, wie das Projekts einer unipolaren Weltordnung nach dem Mauerfall entstanden ist und warum es scheitern musste, geht es im 4. bis 7. Teil um die Frage, welche Folgen die globale Machtverschiebung langfristig für die Kulturentwicklung und insbesondere die Zukunft des Neoliberalismus hat. Der Philiosoph und Publizist Dr. Hauke Ritz beleuchtet überdies die Entstehungsgeschichte des europäischen Zivilisationsmodells.

– Hauke Ritz

Teil IV: Der europäische Universalismus

Was folgt aus der Tatsache, dass die nach 1989 im Westen aufgekommenen Planungen zur Errichtung einer unipolaren Weltordnung im großen Stil gescheitert sind? Außenpolitisch sind die Folgen relativ leicht abzuschätzen. Aus der allmählich zurückgewonnenen staatlichen Souveränität Russlands folgt, dass ähnliche Entwicklungen auch in China, Iran und Lateinamerika unumgänglich geworden sind. Damit gerät das westliche Weltsystem endgültig an seine Expansionsgrenze. Als Folge davon wird es zur Etablierung von Einflusszonen kommen. Doch die eigentlich spannende Frage ist, welche Konsequenzen das Scheitern der unipolaren Weltordnung für die Kultur- und Ideologieentwicklung des Westens haben wird? Wird der Neoliberalismus die unipolare Weltordnung überleben?

Wäre der Neoliberalismus in der Tat nur eine Wirtschaftstheorie, so könnte man sich seine Hegemonie sowohl in einer unipolaren als auch multipolaren Welt vorstellen. Doch der Neoliberalismus war nie nur eine Wirtschaftstheorie. Er war immer verbunden mit einer imperialen Außenpolitik, die die Marktöffnung anderer Länder oft mit verdeckten Mitteln und in letzter Zeit immer häufiger auch militärisch erzwang. Und er ist darüber hinaus verbunden mit einer bestimmten Form von Kulturpolitik, auf die im Folgenden noch genauer einzugehen ist. Und schließlich kann dem Neoliberalismus sogar noch eine bestimmte Interpretation des Völkerrechts zugeordnet werden. Weil er den Bereich der Wirtschaft überschreitet und ein umfassendes ideologisches System darstellt, kann der Neoliberalismus in der Tat nur in einer unipolaren Weltordnung Bestand haben. Sobald sich eine bi- oder sogar multipolare Weltordnung herausbildet, wird der Neoliberalismus als Ideologie an sein Ende gelangen.

Diese These plausibel darzulegen ist allerdings kein leichtes Unterfangen. Hierzu ist eine Reihe an Argumentationsschritten erforderlich. Zunächst soll in diesem Teil der Serie ein bestimmtes Merkmal der europäischen Kultur reflektiert werden, welches den Aufstieg des Neoliberalismus ermöglicht hat. In Teil 5 und 6 werden wir uns dann der kulturellen Analyse des Neoliberalismus zuwenden, um schließlich in Teil 7 die Möglichkeiten eines alternativen Zivilisationsmodells auszuloten. …

https://deutsch.rt.com/meinung/38291-rt-deutsch-spezial-logik-neuen/

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Turning Nature against Man: The Role of Pandemics, Vaccines and Genetics in the UN’s Plan to Halt Population Growth

– Kevin Galalae

Abstract

Faced with resistance from civil society, pressured by an increasingly volatile world, handicapped by the loss of the cover of secrecy, disarmed of plausible deniability, and driven by the sustainability agenda, the UN and national governments have become desperate and isolated and have been forced to adopt a new strategy of population control that no longer relies on their lost ability to turn man against man but on a newly gained ability to turn nature against man.

Population control via chemically-induced sterility and morbidity over the course of a lifetime through the adulteration of the basic elements of life with endocrine disruptors is being phased out as more ambitious depopulation targets via vaccine-induced apoptosis through mandatory immunization programmes are being phased in. This new methodology of subverting fertility and increasing mortality, the two means of stable populations, implemented under the guise of societal interventions for public health outcomes with the help of a new global instrument of coercion called ‘public health emergency of international concern (PHEIC) requires far fewer financial and human resources but entails far greater risks for mankind and for all life on earth.

This methodology allows for the concomitant pursuit of peak population and peak life expectancy by genetically programming sterility and
morbidity early in life through childhood vaccines so the engineered demographic transition is accomplished worldwide by 2050 in the most economical fashion and with the furthest timeframe of responsibility, but also with little or no regard to the integrity of human life, fully outside the law and in defiance of constitutional guarantees. …

http://www.omicsonline.org/open-access/turning-nature-against-man-the-role-of-pandemics-vaccines-and-genetics-in-the-uns-plan-to-halt-population-growth-2161-1165-1000232.pdf

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