Was ist heute „links“?

Der Begriff “links” wird im politischen Alltagsgebrauch mit einer unreflektierten Selbstverständlichkeit verwendet und auch missbraucht. Eine Kritik und Bestandsaufnahme des politischen Links-Rechts-Schemas.

Günter Buchholz

Das politische Links–Rechts–Schema wirkt heute zu Recht vielfach veraltet, zum Teil deshalb, weil es Probleme gibt, die – wie die ökologische Krise – unabhängig von politischen Positionen die ganze Menschheit betreffen. Hinzu kommt. dass diese Begriffe verpönt sind: die ehemals Rechten („Deutschnationale“; „Konservative“) und die ehemals Linken („Sozialisten“; „Sozialdemokraten“) sehen sich heute alle in der MITTE stehen, was immer das auch bedeuten mag.

Vielleicht ist die heutige MITTE ein Karo mit den farbigen Ecken CDU/CSU (schwarz), FDP (gelb), SPD (purpurrot), GRÜNE (hellgrün), eine Art Kartell bürgerlicher Parteien unter Führung der CDU, bei der es dann fast egal ist, wen man wählt, und ob man überhaupt wählt. Die Wahlabstinenz einer Mehrheit der Wahlberechtigten wurzelt nicht zuletzt in dieser weitgehenden Ununterscheidbarkeit.

Dem ist entgegen zu halten, dass die heutige bürgerliche Gesellschaft sich zwar weiterentwickelt hat, und zwar sehr erheblich, dass sie aber immer noch durch das Herrschaftsverhältnis der toten über die lebendige Arbeit und somit durch die Dialektik von Kapital und Arbeit bestimmt wird. Und daraus lassen sich Kriterien ableiten, was unter „links“ zu verstehen ist – und was nicht. Das wird hier ansatzweise versucht…

http://le-bohemien.net/2013/06/18/was-ist-heute-links/

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ARD-Reportage: Geiselnahme deutscher Passagiere als inszenierter Terror

Drei Terroristen, die für das Olympia-Attentat im Sommer 1972 in München verantwortlich gemacht wurden, warteten in Deutschland auf ihren Prozess. Wenige Monate später wurde eine Maschine der Lufthansa entführt. Die Forderung: Freilassung der Attentäter. Dann ging alles ganz schnell. Die Terroristen kamen frei. Recherchen des ARD-Magazins “Report München” lassen nun den Schluss zu, dass diese Aktion von Geheimdiensten inszeniert wurde.

In Oktober 1972 kaperten zwei Terroristen aus Palästina eine deutsche Lufthansa-Maschine, die in Beirut startete. An Bord waren 13 Passagiere, keine Kinder, keine Frauen. “Aus einem Versteck der 1. Klasse holen sie Sprengsätze”, heißt es in der Reportage von Report München. Die Terroristen forderten die Freilassung der drei Olympia-Attentäter, die in Deutschland auf ihren Prozess warteten. Genau dieses Szenario hatte der Chef des israelischen Geheimdienst Mossad vorhergesagt.

Ein kurzer Rückblick: Während der Olympischen Spiele 1972 stürmten am 5. September acht palästinensische Terroristen das Quartier der israelischen Olympioniken. Zwei Israelis kamen dabei ums Leben, die anderen wurden zu ihren Geiseln Sie forderten die Freilassung von 200 Palästinensern aus israelischen Gefängnissen sowie die Freilassung der im Gefängnis sitzenden RAF-Mitglieder Andreas Baader und Ulrike Meinhof.

Die Geißelnahme endete in einem Desaster. Bei dem Versuch, die Geiseln zu befreien, kamen alle Israelis ums Leben, von den Terroristen überlebten nur drei. Um das Ausmaß dieses katastrophalen Versagens bzw. der vielen Ungereimtheiten dieser Geiselnahme, die schon im Vorfeld begonnen haben, zu erfassen, zitiere ich erstmal aus Wikipedia, um dann zurück zur Reportage von Report München zu kommen.

“Der Münchner Kriminalpsychologe Georg Sieber hatte im Vorfeld der Olympischen Spiele von 1972 unter anderem das Szenario eines PLO-Attentats entwickelt, dem das spätere Attentat ziemlich genau entsprach. Darüber berichtet er unter anderem im Film „1972“ (Sarah Morris).

Der ehemalige Bundesnachrichtendienst-Mitarbeiter Norbert Juretzko behauptete in der ZDF-Dokumentation „München ’72 – die Dokumentation“, dass angeblich ausgebildete Spezialkräfte der damals streng geheimen paramilitärischen Gladio-Truppe in der Nähe von München bereitstanden. Gladio, auch „Stay behind“ genannt, war eine Organisation von CIA und NATO, die in Westdeutschland vom Bundesnachrichtendienst geführt wurde. Die Einsatzleitung sei darüber aber nicht informiert worden…

http://denkland.wordpress.com/2013/06/19/ard-reportage-geiselnahme-deutscher-passagiere-als-inszenierter-terror/

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PRISM ist ein Skandal

1989 wurde das Brandenburger Tor zum Symbol für das Ende eines Überwachungsstaates. Es ist eine Ironie der Geschichte, dass der amerikanische Präsident Barack Obama diesen MITTWOCH an diesem Ort eine Rede hält.

Anke Domscheit-Berg

Unter Obamas Amtsführung erfolgte mit PRISM die umfassendste Überwachung der Kommunikation und Internetnutzung von Staatsbürgern der USA und anderer Länder – auch von uns in Deutschland. Der Präsident verfolgt mehr als jeder Präsident vor ihm Whistleblower wie Bradley Manning.

Mein Name ist Anke Domscheit-Berg. Ich habe mich schon als DDR-Bürgerin gegen Überwachung eingesetzt und kämpfe seit Jahren für einen “transparenten Staat” und gegen den “gläsernen Bürger”.

Mit diesem Appell fordern wir, dass Kanzlerin Angela Merkel das Zusammentreffen mit Obama nutzt, um ausdrücklich darauf hinzuweisen, dass Deutschland die Überwachung durch Programme wie PRISM nicht toleriert und sich klar gegen eine Strafverfolgung des PRISM-Whistleblowers Edward Snowden ausspricht.

Die Bundeskanzlerin muss ein Zeichen setzen! Bitte unterzeichnen Sie, diesen Appell und helfen Sie die Petition zu verbreiten. Wir werden Sie zu weiteren Aktionen auf dem Laufenden halten.

http://chn.ge/18JcO4P

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Edward Snowden: NSA whistleblower answers reader questions

The whistleblower behind the biggest intelligence leak in NSA history answered your questions about the NSA surveillance revelations

Glenn Greenwald

Let’s begin with these:

1) Why did you choose Hong Kong to go to and then tell them about US hacking on their research facilities and universities?

2) How many sets of the documents you disclosed did you make, and how many different people have them? If anything happens to you, do they still exist?

Answer:

1) First, the US Government, just as they did with other whistleblowers, immediately and predictably destroyed any possibility of a fair trial at home, openly declaring me guilty of treason and that the disclosure of secret, criminal, and even unconstitutional acts is an unforgivable crime. That’s not justice, and it would be foolish to volunteer yourself to it if you can do more good outside of prison than in it.

Second, let’s be clear: I did not reveal any US operations against legitimate military targets. I pointed out where the NSA has hacked civilian infrastructure such as universities, hospitals, and private businesses because it is dangerous. These nakedly, aggressively criminal acts are wrong no matter the target. Not only that, when NSA makes a technical mistake during an exploitation operation, critical systems crash. Congress hasn’t declared war on the countries – the majority of them are our allies – but without asking for public permission, NSA is running network operations against them that affect millions of innocent people. And for what? So we can have secret access to a computer in a country we’re not even fighting? So we can potentially reveal a potential terrorist with the potential to kill fewer Americans than our own Police? No, the public needs to know the kinds of things a government does in its name, or the “consent of the governed” is meaningless.

2) All I can say right now is the US Government is not going to be able to cover this up by jailing or murdering me. Truth is coming, and it cannot be stopped…

http://www.guardian.co.uk/world/2013/jun/17/edward-snowden-nsa-files-whistleblower

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Brazil sees largest protests in decades as unrest hits second week

Mass protests continued throughout Brazil on Monday, with hundreds of thousands of demonstrators converging in Sao Paulo, Rio de Janeiro, Belo Horizonte, the capital of Brasilia and other cities.

Protests initially began last week following a government announcement of an increase in public transportation costs, which brought out students and young workers and led to more than 250 arrests.

According to reports by Brazilian media such as Jornal do Dia, the initially peaceful demonstrations last week became heated, and led to clashes with Brazil’s riot police that left at least 100 injured in the major cities of Brasilia, Sao Paulo, Rio de Janeiro and Belo Horizonte.

Mass protests continued throughout Brazil on Monday, with hundreds of thousands of demonstrators converging in Sao Paulo, Rio de Janeiro, Belo Horizonte, the capital of Brasilia and other cities.

Protests initially began last week following a government announcement of an increase in public transportation costs, which brought out students and young workers and led to more than 250 arrests.

According to reports by Brazilian media such as Jornal do Dia, the initially peaceful demonstrations last week became heated, and led to clashes with Brazil’s riot police that left at least 100 injured in the major cities of Brasilia, Sao Paulo, Rio de Janeiro and Belo Horizonte…

http://rt.com/news/mass-protests-continue-brazil-844/

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Türkei: Militär gegen Streikende

Türkische Regierung droht mit Einsatz der Streitkräfte zur Niederschlagung der Proteste. Zehntausende beteiligen sich an Generalstreik gegen Staatsterror

André Scheer

Zehntausende Menschen sind auch am Montag in Istanbul, Ankara und vielen anderen Städten der Türkei auf die Straße gegangen, um gegen die Polizeigewalt der vergangenen Tage zu protestieren und den Rücktritt von Regierungschef Recep Tayyip Erdogan zu fordern. Fünf Gewerkschaften und Berufsverbände hatten gemeinsam zu einem Generalstreik aufgerufen, und vielerorts verließen ihre Mitglieder die Betriebe. Die Polizei ging immer wieder mit Wasserwerfern, Tränengas und Knüppeleinsätzen gegen die Ansammlungen vor.

Die Regierung setzt inzwischen voll auf die gewaltsame Unterdrückung der Protestbewegung. Am Montag drohte der stellvertretende Ministerpräsident Bülent Arinc offen mit dem Einsatz der paramilitärischen Jandarma und der Armee gegen die Demonstranten und kündigte an, daß alle Kundgebungen und Versammlungen sofort aufgelöst würden. »Es gibt die Polizei. Wenn das nicht reicht, gibt es die Jandarma. Wenn das nicht reicht, gibt es die Türkischen Streitkräfte«, warnte Arinc im Gespräch mit dem Fernsehsender A Haber. Die Demonstrationen hätten nichts mehr mit den Protesten um den Gezi-Park im Zentrum Istanbuls zu tun und seien nicht mehr legal. Die Massenbewegung war Ende Mai gerade durch den brutalen Polizeieinsatz gegen die gewaltfreien Umweltschützer ausgelöst worden.

Nach Angaben der Menschenrechtsstiftung TIHV hat die Unterdrückung der Proteste durch die Polizei bislang vier Menschenleben gefordert. 11823 Menschen seien verletzt worden, zehn Personen hätten durch die Gasattacken ihr Augenlicht verloren. Die Organisation kritisierte am Montag, daß bislang keine Bemühungen sichtbar seien, die dafür Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen, obwohl beispielsweise in einem Fall die Helmnummer des Polizisten bekannt sei, der einen Demonstranten erschossen hatte. Statt dessen würden Rechtsanwälte und Ärzte, die den Protestierenden zu Hilfe eilten, festgenommen. Zudem gehe die Polizei in anderen Städten, die nicht wie Istanbul im Blick der Weltöffentlichkeit stünden, noch brutaler gegen die Demonstranten vor…

http://www.jungewelt.de/2013/06-18/052.php

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Außenministerium: Russland lässt keine Flugverbotszone über Syrien zu

Russland will laut Außenamtssprecher Alexander Lukaschewitsch keine Wiederholung des „libyschen Szenarios“ in Syrien und wird deshalb keine Flugverbotszone über dem Bürgerkriegsland zulassen.

„Wir haben am Beispiel Libyens gesehen, wie eine solche Zone verhängt und wie diese Beschlüsse umgesetzt werden“, sagte Lukaschewitsch am Montag in Moskau. Russland wolle nicht, dass es im syrischen Konflikt nach dem libyschen Szenario gehe. „Ich denke, wir werden ein solches Szenario grundsätzlich nicht zulassen.“ Die Russische Föderation halte eine Flugsperre für kontraproduktiv und sehe die politische Hauptaufgabe darin, die Gewalt in Syrien zu stoppen und beide Konfliktparteien an den Verhandlungstisch zu bringen.

In Syrien dauern seit März 2011 schwere Kämpfe zwischen Regierungstruppen und bewaffneten Rebellen an. Laut den jüngsten UN-Angaben sind bei den Gefechten mehr als 80 000 Menschen getötet worden. Nach Darstellung der Regierung kämpft die Armee gegen aus dem Ausland unterstützte Terroristen.

Die Opposition, aber auch westliche Staaten wollen Präsident Baschar al-Assad zum Rücktritt zwingen. Einige US-Politiker fordern eine Flugverbotszone über Syrien, um die militärische Überlegenheit der Regierungsarmee wettzumachen. Der russische Außenminister Sergej Lawrow sagte, eine Flugsperre über Syrien würde gegen das Völkerrecht verstoßen.

http://de.ria.ru/politics/20130617/266314947.html

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Tens of thousands Jews protesting the State of Israel in NYC

On June 9, 2013, tens of thousands of Orthodox Jews assembled on the streets of New York City to protest against the existence of the State of Israel, and to condemn it’s current evil decree to draft yeshiva students.

The mass demonstration took place in Federal Plaza Square in lower Manhattan, where a huge platform had been set up for several hundred rabbis and leaders of communities. In front of the platform were seated hundreds of prominent and esteemed people, while the rest of the square was overcrowded with the tens of thousands participants.


Neturei Karta

http://www.youtube.com/watch?v=QY6nL06qYts&feature=youtu.be

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Edward Snowden: Truth is coming, and it cannot be stopped

The threat of imprisonment or murder will not stop the truth from coming out, Edward Snowden, the whistleblower who blew the lid on the massive National Security Agency surveillance program, told the Guardian in a live Q&A.

The 29-year-old former NSA contractor in conjunction with Glenn Greenwald, The Guardian journalist who broke the story on the NSA’s two controversial data-collection programs which targeted Americans and foreign allies alike, took questions online regarding the fallout from the massive intelligence leak.

Edward Snowden kicked off the session by describing the targeted campaign by the US government to paint him as a traitor, “just as they did with other whistleblowers.” The smear campaign, he argues, has destroyed the possibility of a fair trial at home. In this regard, his decision to leave the United States was not based on any desire to evade justice, especially since he believes he can “do more good outside of prison.”

Snowden realized his choice of Hong Kong as a refuge would stir up anti-Chinese hysteria in the US media and be used as a tool to “distract away from the issue of US government misconduct.” He remained emphatic, however, that he had in no way shape or form acted on behalf of Beijing, saying that he “only works with journalists.”

“Ask yourself: if I were a Chinese spy, why wouldn’t I have flown directly into Beijing? I could be living in a palace petting a phoenix by now.”

He was further dismissive of the perennial, dual-pronged approach from US officials to play the terror card in an effort to shut down discussion regarding their every increasing authority and the traitor angle to dismiss those who advocate government transparency.

Regarding the former tactic, Snowden argues the fourth estate can verify the veracity of government claims by analyzing how and if the government’s massively expanded powers have resulted in the actual prevention of terror plots.

“Journalists should ask a specific question: since these programs began operation shortly after September 11th, how many terrorist attacks were prevented SOLELY by information derived from this suspicionless surveillance that could not be gained via any other source? Then ask how many individual communications were ingested to achieve that, and ask yourself if it was worth it. Bathtub falls and police officers kill more Americans than terrorism, yet we’ve been asked to sacrifice our most sacred rights for fear of falling victim to it.” …

http://rt.com/news/snowden-edward-nsa-guardian-817/

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siehe auch…

NSA Whistleblower: Everyone in US under virtual surveillance, all info stored, no matter the post

RT talks to William Binney, whistleblower and former NSA crypto-mathematician who served in the agency for decades. Virtual privacy in US, Petraeus affair and whistleblowers’ odds in fight against the authorities are among key topics of this exclusive interview -


RussiaToday

READ SCRIPT http://on.rt.com/9ycore

http://www.youtube.com/watch?v=TuET0kpHoyM&feature=player_embedded#!

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Obamas Syrienpolitik sieht Bushs Irakpolitik sehr ähnlich

Das macht auch die Obama-Administration mit Syrien: Geheimdienstinformationen und Fakten an die bereits festgelegte Politik anpassen. Und der Kongress macht einfach mit, nicht anders als beim letzten Mal.

Ron Paul

Letzte Woche gab Präsident Obama bekannt, dass die Geheimdienste der Vereinigten Staaten von Amerika gerade festgestellt haben, dass die syrische Regierung Giftgas in geringem Ausmass eingesetzt und damit rund 100 Menschen in einem zivilen Konflikt getötet hat, der bisher geschätzte 100.000 Leben gefordert hat. Aufgrund dieses Gaseinsatzes, so der Präsident, hat Syrien seine „rote Linie“ überschritten und die Vereinigten Staaten von Amerika müssen damit beginnen, die Rebellen zu bewaffnen, die für den Sturz der syrischen Regierung kämpfen.

Wenn wir einmal die Frage beiseite lassen, warum 100 durch Gas Getötete schwer wiegen als 99.900 auf andere Weise Getötete, ist es eine Tatsache, dass seine abgegebene Erklärung voller Löcher ist. Die Washington Post berichtete diese Woche, dass die Entscheidung, offen die syrischen Rebellen zu bewaffnen, „vor Wochen“ getroffen worden sei – in anderen Worten zu einer Zeit, in der die Vereinigung der Geheimdienste noch nicht „mit grosser Sicherheit“ glaubte, dass die syrische Regierung chemische Waffen eingesetzt hat.

Des weiteren war dieser Plan, Waffen an die syrischen Rebellen zu liefern, schon viel früher politisch umgesetzt worden, und die Washington Post berichtete, dass die CIA im Lauf des letzten Jahres ihre geheimen Basen in Jordanien ausgedehnt hat, um die Lieferung von Waffen an die Rebellen in Syrien vorzubereiten.

Der Vorgang war identisch mit der massiven Täuschungskampagne, die uns in den Irakkrieg führte. Erinnern Sie sich an das berühmte Zitat aus dem durchgesickerten „Downing Street Memo,“ wo Vertreter der Administration des britischen Premierministers Tony Blair über Washingtons Drängen auf einen Krieg gegen den Irak diskutierten?

Hier berichtete der Chef des britischen Geheimdienstes nach einer Reise nach Washington im Sommer 2002 an seine Regierung:

„Militärisches Eingreifen wurde jetzt als unvermeidlich betrachtet. Bush wollte Saddam entfernen, durch militärische Aktion, gerechtfertigt durch die Verknüpfung von Terrorismus und Waffen der Massenvernichtung. Die Geheimdienstinformationen und die Fakten wurden einfach der Politik angepasst.“

Genau das macht auch die Obama-Administration mit Syrien: Geheimdienstinformationen und Fakten an die bereits festgelegte Politik anpassen. Und der Kongress macht einfach mit, nicht anders als beim letzten Mal…

http://antikrieg.com/aktuell/2013_06_17_obamas.htm

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Nach dem totalen Krieg, die totale Überwachung

Der große, ozeanische Bruder wurde dabei erwischt als er das tat, was große Brüder immer tun: Herrschen!

Mowitz

Die “Empörung” war groß und und Merkel wollte sich gar Obama zur Brust nehmen, wenn er sie denn die Tage in Berlin aufsucht. Bevor schlimmeres Unheil angerichtet wurde, ließ IM Hans-Peter Friedrich von sich hören und forderte Dankbarkeit für den großen Bruder ein. Denn der, hohoho, habe uns immer wieder wichtige und richtige Hinweise gegeben, damit wir schon im Vorfeld Anschläge, gerade noch so eben und in letzter Sekunde, verhindern konnten.

Der Mann weiß wovon er redet. Die allgemeine “Empörungswelle” war noch nicht verebbt, als gemeldet wurde, dass die Merkel-Regierung jetzt 100 Millionen Euro zusätzlich in die Hand nehmen will, um 100 bis 200 neue Arbeitsplätze auf dem Schlapphut-Arbeitsmarkt zu schaffen, und somit das Bundesvolk im Internet besser durchleuchten kann. Zur exorbitanten Effektivisierung der Volksüberwachung wird nun der neue BND-Brüller “Technikaufwuchsprogramm” entwickelt. Man lasse sich nicht durch die nichtssagende Sperrigkeit des Namens in Sicherheit wiegen, wo doch eher Unsicherheit angesagt ist.

Es gelten, wie immer, die geheimen Aktionen zur erfolgreichen Anschlagsverhinderung. Die Frage ist nur: welche Terroristen?

Russlands Präsident Wladimir Putin war übers Wochende bei Cameron in London. Man besprach diese und jene Waffenlieferung die ins syrische Kampfgebiet einfließen soll, oder auch nicht. Cameron forderte herrisch und ganz und gar Kolonialist alter Schule, Waffenlieferungen seien an die vom Westen eingesetzten Terrorbrigaden zu adressieren. Dem hielt Putin entgegen: “Diese Menschen essen die Organe ihrer Feinde” und setzte sich für Russlands Waffenlieferung an die legale Regierung Syriens ein, da diese Lieferungen nicht gegen internationales Recht verstoßen. Im Gegensatz zum verdeckten westlichen Angriffskrieg auf Syrien.

Zu den ungesühnten Morden, denen inzwischen 93 000 Menschen in Syrien zum Opfer fielen, äußerten sich weder Putin noch Cameron öffentlich.

Aber irgendwer hat doch all diese Morde auf seinem Kerbholz. Wir wissen, dass das Imperium diese Aggressionen und damit Kriegsverbrechen gegen Syrien, im Verbund mit seinen westlichen, arabischen und zionistischen Vasallen, auf dem Weg zu einem “Neuen Nahen und Mittleren Osten” betreibt und die schon lange auf dem Reißbrett vorbereitet und gepant wurden…

http://principiis-obsta.blogspot.se/2013/06/nach-dem-totalen-krieg-die-totale_17.html

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siehe auch…

Frankreich ehemaliger Außenminister Dumas: “Krieg gegen Syrien von langer Hand geplant”

In einem Interview mit dem Fernsehsender LCP sagte der ehemalige Außenminister Roland Dumas jetzt:

”Ich werde Ihnen etwas sagen. Ich war zwei Jahre vor dem Beginn der Gewaltausbrüche in Syrien wegen anderer Unterredungen in England. Während meines Aufenthaltes dort traf ich mich mit britischen Spitzenbeamten, die mir gegenüber äusserten, dass man sich darauf vorbereite, etwas in Syrien zu unternehmen.”

http://www.heinrichplatz.tv/?p=11506

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Morgen Obama zeigen: Keine Deals zu Lasten der Menschen

Morgen wollen die EU und die USA ihre Verhandlungen über das transatlantische Freihandelsabkommen (TTIP) aufnehmen. Sie versprechen Wirtschaftswachstum und Jobs auf beiden Seiten des Atlantiks. Was verschwiegen wird: Das Abkommen droht, den Verbraucher- und Umweltschutz drastisch zu beschneiden.

Dagegen protestieren wir mit einer Aktion. Präsident Obama treibt Handel mit Bundeskanzlerin Merkel: Ein riesiges Chlorhuhn, eine Fracking-Spritze und einTrojanisches Pferd springen dabei für die Konsumenten Europas heraus.

Kommen Sie morgen zur Aktion:

Zeit: Dienstag, 18.06. um 11:00 Uhr
Ort: Unter den Linden, auf der Mittelinsel östlich der Wilhelmstraße (Stadtplanlink: http://goo.gl/maps/93DBz)

Achtung: Bitte bringen Sie Ihren Personalausweis mit! Wegen des Obama-Besuchs muss mit Polizeikontrollen gerechnet werden.

Das geplante Abkommen soll erlauben, dass hormonbehandeltes Fleisch, Gentech-Lebensmittel und Chlor-Hühnchen ohne Kennzeichnung auf europäischen Tellern landen. Ebenso könnte es schwer werden, giftige Chemikalien zu verbieten, wie sie etwa bei der Ausbeutung von Schiefergas durch Fracking eingesetzt werden.

Unternehmen könnten sich über rigorosen Schutz geistiger Eigentumsrechte und mehr Sonderrechte für Investoren freuen – auf Kosten von Verbraucherinnen und Verbrauchern.

Die Verhandlungen finden hinter verschlossenen Türen statt, selbst die Themen der Verhandlungen versucht die EU-Kommission geheim zu halten. So werden die Bürgerinnen und Bürger im Dunkeln gelassen über Dinge, die sie unmittelbar betreffen.

Helfen Sie mit, der Aufweichung von Verbraucher- und Umweltschutzstandards eine Absage zu erteilen! Unmittelbar vor dem Besuch von Präsident Obama wollen wir mit der Aktion zeigen, dass die Menschen in der EU ein Abkommen nur für die Industrie ablehnen.

Bitte kommen Sie möglichst in Business-Kleidung (dunkler Anzug/ Kostüm, Sonnenbrille, Aktentasche)! Sie stellen so die Konzernvertreter dar, die sich die Hände reiben. Oder schlüpfen Sie in von uns mitgebrachte Papieranzüge und helfen Sie mit, die giftigen Gaben zwischen den Handelspartnern hin und her zu reichen. Wir haben Poster und Banner für Sie vor Ort. Bringen Sie aber gern selbst gemalte Plakate gegen das Freihandelsabkommen mit. So wird unser Protest vielfältig.

Bitte sagen Sie uns per Mail an aktion@campact.de Bescheid, wenn Sie kommen, dann können wir besser planen.

Ich freue mich, Sie zu sehen! Herzliche Grüße

Ihre Maritta Strasser, Campaignerin

https://www.campact.de/

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‘Clearing Gezi Park is my duty’ says Erdogan amid fierce protests

Thousands gathered in Istanbul to support the Turkish Prime Minister as he gave his speech at a park not far from Taksim square. Meanwhile police continued to use tear gas and water cannon against protesters across Istanbul.

“Clearing Gezi Park is my duty,” Turkish Prime Minister Recep Tayyip Erdogan told the cheering crowds of supporters.

The ruling Justice and Development Party (AKP) leader addressed his supporters at Kazlicesme Square as part of the party‘s official launch of the local elections campaign, which is set to be held in March next year.

“Those who wonder about what’s going on in Turkey should better look at Kazlicesme, at Istanbul,” said Erdogan.

He also slammed the international media for showing a ‘false’ picture of Turkey and called on the Turkish citizens not to believe ‘lies’ of the foreign media.

“We will determine social media provocateurs one by one,” the Prime minister also warned with reference to protesters as quoted by local Anadolu news agency.

Outside the square, police continued to use intense tear gas and water cannon to disperse protesters trying to gather in neighborhoods close to Taksim Square…

http://rt.com/news/erdogan-duty-clearing-gezi-783/

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Ankara police block activist funeral cortege, raid memorial protest with tear gas

Turkish police used tear gas and water cannon in Ankara’s Kizilay Square to stop a memorial demonstration for an activist fatally shot in the head during protests. As police clashed with the hundreds-strong crowd a ban on downtown protests was announced.

About a thousand demonstrators gathered at the square in the center of the Turkish capital on Sunday, blocking two busy boulevards.

The protesters were waiting for the funeral procession for Ethem Sarisuluk, a 26-year-old activist who was shot in the head during demonstrations in Ankara on June 1 in support of Istanbul’s Gezi Park. Following two weeks on life support, Sarisuluk was declared brain dead.

The demonstrators, who believe the bullet that killed Sarisuluk was fired by a policeman, were chanting anti-government slogans, when scores of the police backed by riot control vehicles entered the square.

Many demonstrators have brought flowers – red carnations – to commemorate the protester shot at Kizilay.

The cortege was then told to turn back from where it started, and the procession had to leave.

After repeatedly demanding to clear the square, the police then cracked down on the demonstrators, firing tear gas and high-pressure water. Armored police vehicles were backing the raid and making “dangerous driving maneuvers” and “putting lives of people at the square in danger.”

http://rt.com/news/ankara-police-funeral-raid-778/

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Polen: Bauern verhindern illegales Fracken – Chevron hat nur Erkundungsgenehmigung

In Polen haben die Bauern in Żurawlów eine Gas-Bohrung des Energiekonzerns Chevron kurzerhand besetzt.

Seit 14 Tagen setzen die 46 Okkupierer darauf, dass sie mit ihrer Aktion die angelaufene Förderung durch Fracking verhindern können. Denn obwohl lokale Behörden die Aktion als “illegal” bewerten, sind nun die ihrerseits illegalen Methoden des Energiekonzerns öffentlich an den Pranger geraten.


Solidarität aus Frankreich, Irland und Tschechien mit den polnischen Besetzern – “Farming not Fracking” (Occupy Chevron)

“In dem Dorf in der südostpolnischen Wojewodschaft Lublin hat das US-Unternehmen offenbar erfolgreich nach Schiefergas gebohrt und will mit der Förderung beginnen, obwohl es bisher nur eine Konzession für die Erkundung besitzt.” schreibt die Plattform “Klimaretter”

Es sollen sich mittlerweile mehr als 30 französiche Bürgerintiativen solidarisch mit den polnischen Bauern erklärt haben. Auch Irische Farmer senden ein Zeichen der Solidarität an die “46 Besetzer”. So ist auf dem Foto von “OCCUPY CHEVRON” der Slogan: “FARMING NOT FRACKING” zu sehen. Auch ein Abgeordneter aus Tschechien (siehe Foto) zeigt seine Unterstützung. Von Solidarisierungsbekundungen durch deutsche Politiker oder Bürgerinintiativen ist bisher nichts bekannt.

Dass über diesen Protest von den großen deutschen Tageszeitungen und Medien bisher nicht berichtet wird, verwundert nicht. Die Wahlen stehen bevor und die Regierungsparteien befürchten Stimmenverluste, ausgelöst durch eine allzu öffentliche Diskussion über das Thema. Doch die deutschen Bürger sollten gerade jetzt genau hinsehen, denn die vom Fracking-Boom betroffenen Menschen in den USA warnen seit langem, dass man den Versprechen der Öl- und Gas-Industrie “nicht trauen” dürfe, wie im Appell an die Parlamentarier in Illinois zu lesen. Die gesundheitlichen Schäden und Belastungen für Wasser und Umwelt stünden in keinem Verhältnis zu den versprochenen Arbeitsplätzen und Wohlstand, schreiben sie in Ihrem eindringlichen Aufruf an ihre Parlamentarier, Moratorien anzuberaumen…

http://politropolis.wordpress.com/2013/06/16/polen-bauern-verhindern-illegales-fracken-chevron-hat-nur-erkundungsgenehmigung/

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“Katalysator und Kern einer neuen Bürgerbewegung”

Text und Video der Rede von Albrecht Müller, Planungschef im Bundeskanzleramt bei Helmut Schmidt und Willy Brandt, heute Herausgeber der NachDenkSeiten.de, auf der gestrigen Demonstration der Stuttgarter Bürgerbewegung gegen das urbane Umbauprogramm “Stuttgart 21″ (S21).

Liebe Freundinnen und Freunde von K 21, liebe Demokraten, verehrte Damen und Herren,

wie sich die Bilder und die Taktiken gleichen: Bevor der türkische Ministerpräsident Erdogan in den letzten Tagen ein Referendum ins Spiel gebracht hat, hatte er die Demonstranten in Istanbul wissen lassen: „Ihr könnt machen, was ihr wollt. Die Entscheidung ist gefallen.“ „Für mich ist die Entscheidung gefallen. Es gibt kein Zurück mehr“, hatte auch der baden-württembergische Ministerpräsident gesagt. Sie machen einfach weiter,

- obwohl das Projekt so teuer geworden ist, dass selbst die Betreiber des Bahnhofs ihn nicht mehr für rentabel halten,
- obwohl seine Leistungsfähigkeit keineswegs den Versprechungen entspricht,
- obwohl hohe Risiken für Leben und Gesundheit der künftigen Nutzer des unterirdischen Bahnhofs bekannt sind.

Sie machen einfach weiter – das ist mit Vernunft nicht zu erklären, das hat ein Gschmäckle, würden Sie hier in Stuttgart sagen. Auch die Weisung des Bundeskanzleramtes an die Vertreter des Bundes im Aufsichtsrat der Bahn AG, beim Projekt Stuttgart 21 nicht zu wackeln, ist vom gleichen Geist beseelt wie der Spruch des türkischen Ministerpräsidenten. Ihr könnt machen was ihr wollt, das Projekt kann so fragwürdig sein, wie es will, uns berührt das nicht. Wir zeigen Härte und Durchsetzungsvermögen. Härte ist populärer als Einsicht. In Lächeln eingepackter Starrsinn kommt besser an als Vernunft. So denkt Frau Merkel offensichtlich…

http://www.radio-utopie.de/2013/06/16/katalysator-und-kern-einer-neuen-burgerbewegung/

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1989 reloaded: Wir sind das Volk

Vielen klingt dieser Ruf noch in den Ohren verbunden mit Emotionen und der Hoffnung, dass alles gut gehen möge, schließlich bestand große Ungewissheit, was die Reaktionen der Machthaber anging, es hätte auch anders kommen können.

Mag sein, dass sich so mancher Politiker jener Zeit damit brüstet, „Vater“ der sogenannten Wiedervereinigung zu sein, aber letztendlich war es die Bevölkerung der ehemaligen DDR selbst, die dieses historische Ereignis herbeigeführt hat. Der richtige Zeitpunkt, Mut und der unbändige Drang nach Freiheit brachten die Mauer zu Fall. Den Menschen aus den mitteldeutschen Gebieten wurden blühende Landschaften versprochen, Wohlstand für alle hieß die Devise und alles schien perfekt, so dachte man.

Von der Realität eingeholt

Es brauchte nicht lange, bis man damit begann, sogenannte unrentable Betriebe zu schließen und die Menschen ihrer Existenzgrundlage zu berauben. Die Treuhandanstalt war für die Privatisierung oder Stilllegung der Betriebe verantwortlich, die ehemalige DDR wurde schlicht „abgewickelt“, was für viele die Arbeitslosigkeit oder die Suche nach einem anderen Arbeitsplatz im Westen Deutschlands bedeutete. Eine Folge war die Abwanderung der arbeitsfähigen Generation aus den von der Infrastruktur vernachlässigten Gebieten, die Alten blieben zurück. Schnell wurde klar, was Kapitalismus bedeutet, und der ein oder andere „Ossi“ stellte das „Glück“ des Mauerfalls in Frage, prallten doch hier zwei Welten aufeinander. Bei vielen verfestigte sich das Gefühl, von der Bundesrepublik Deutschland assimiliert worden zu sein, die Zukunft schien ungewiss. Gingen nicht bereits am 17. Juni 1953 die Menschen unter anderem deswegen auf die Straßen, weil die Führung der DDR seinerzeit die Arbeitsnormen um 10,3 Prozent erhöhte, bei gleicher Entlohnung versteht sich? Die blutige Niederschlagung des Aufstands 1953 machte den Menschen klar, was sie zu erwarten hatten bei dem Versuch, ihre Rechte einzufordern…

http://www.buergerstimme.com/Design2/2013-06/1989-reloaded-wir-sind-das-volk/

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Türkei: Demonstrant gerät unter Panzerwagen

Polizei setzt offenbar chemisch kontaminiertes Wasser gegen Demonstranten ein

Das Video kommt gerade aus der Türkei (Taksim/Istanbul). Es ist an Grausamkeit kaum zu überbieten. Ein Demonstrant wird von einem Panzerwagen überfahren. Die Polizei geht mit noch größerer Härte vor als zuvor:

In den Wasserwerfern setzt man seit gestern offenbar ätzende Chemikalien ein, die Haut der Demonstranten wird regelrecht verbrannt:

CNN zeigt, wie die türkische Polizei gerade einen Wasserwerfer mit Chemie volltankt:

Claudia Roth (Die Grünen), war dabei auch zugegen und machte Bekanntschaft mit der neuen Taktik der türkischen Polizei:

Auffallend ist, dass die türkische Polizei Tränengasgeschosse (Granaten) offenbar gezielt auf die Augen der Demonstranten abschießt. Das gleiche gilt für unter Hochdruck stehende Wasserwerfer. Viele Demonstranten haben bereits ihr Augenlicht verloren.

Ärzte die Demonstranten helfen, werden jetzt auch noch verhaftet:…

http://www.marktorakel.com/index.php?id=6684741495946452510

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Frankreich ehemaliger Außenminister Dumas: “Krieg gegen Syrien von langer Hand geplant”

Ehemaliger Außenminister Roland Dumas jetzt: Der Krieg gegen Syrien wurde bereits zwei Jahre vor dem “arabischen Frühling” geplant.

Ex-NATO-Oberbefehlshaber Wesley Clark berichte. dass er im November 2001 im Pentagon erfuhr, dass Krieg gegen Syrien, den Libanon, Libyen, den Iran, Somalia und den Sudan geplant seien.

In einem Interview mit dem Fernsehsender LCP sagte der ehemalige Außenminister Roland Dumas jetzt:

”Ich werde Ihnen etwas sagen. Ich war zwei Jahre vor dem Beginn der Gewaltausbrüche in Syrien wegen anderer Unterredungen in England. Während meines Aufenthaltes dort traf ich mich mit britischen Spitzenbeamten, die mir gegenüber äusserten, dass man sich darauf vorbereite, etwas in Syrien zu unternehmen.”

“Dies war in Großbritannien und nicht in den USA. Großbritannien bereitete die Organisation einer Invasion von Rebellen in Syrien vor. Sie fragten mich sogar, obwohl ich nicht mehr Außenminister war, ob ich mich an den Vorbereitungen beteiligen wolle.
Natürlich weigerte ich mich, ich sagte ihnen, ich bin aus Frankreich, das interessiert mich nicht.”

Dumas fuhr dann im Interview fort damit, dem Publikum eine schnelle Lektion über den wahren Grund für den Krieg zu geben. Ein Krieg, der bis heute Zehntausenden von Menschen das Leben gekostet hat.

Dumas sagte wörtlich: ”Dieser Vorgang geht weit zurück. Alles war vorbereitet, vorausberechnet und geplant … in dieser Region ist es wichtig zu wissen, dass das syrische Regime eine sehr anti-israelische Haltung hat.”

“Nach diesem Schema bewegt sich alles, was in der Region geschieht, und ich habe dies vom ehemaligen israelischen Ministerpräsidenten, der mir sagte: “Wir werden versuchen, wieder mit unseren Nachbarn auszukommen, aber diejenigen, die nicht mit uns einverstanden sind, werden vernichtet.”

“Dies ist eine Art von Politik, ein Blick auf die Geschichte, warum auch nicht. Aber man sollte es wissen.”…

http://cooptv.wordpress.com/2013/06/16/frankreich-ehemaliger-ausenminister-dumas-krieg-gegen-syrien-von-langer-hand-geplant/

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Soziale Netzwerke sind Seismographen der Unzufriedenheit

Die vergangenen beiden Wochen haben auf sehr eindrucksvolle Weise gezeigt, wie sehr die Vernetzung in sozialen Netzwerken die öffentliche Meinung beeinflussen kann und als Schrittmacher für Widerstand und Solidarität dienen.

Salome

Noch während der Polizeiattacke gegen die Blockupy-Demo twitterten und bloggten die Teilnehmer, was dort ablief und vernetzten sich bereits mit den Demonstranten in der Türkei. Lange bevor die etablierten Medien die Proteste in Istanbul ernst nahmen und darüber berichteten, waren alle Informationen samt Bildern auf Twitter und Youtube zu sehen, auf Facebook gründeten sich zahlreiche Gemeinschaften. Soziale Netzwerke sind nicht nur Zeitfresser und Datenklaumaschinen. Sie haben die Machtverhältnisse im Kampf um die Wahrheit, um Information und öffentliche Meinung neu gemischt.

Man könnte fast ein wenig Mitleid bekommen, wenn man verfolgt, wie hilflos die großen Medien und die Politiker den Prozessen in den sozialen Netzwerken hinterher hinken. Obwohl es inzwischen zum commons sense der Mediengesellschaft gehört, dass ohne Social Media nichts mehr funktioniert, bleibt die Dimension der Veränderung, die diese Netzwerke für unser Leben bedeutet, weitgehend unerfasst. Soziale Netzwerke sind mehr, als Fanpages von Unternehmen zu liken oder zum Tatort zu twittern. Menschen weltweit vernetzen sich, sie teilen Interessen, Informationen und schicken sich Solidarität. Es ist richtig, an dieser Stelle einzuwerfen, dass sich in diesem unkontrollierten, dezentralen Informationsaustausch auch immer wieder falsche Meldungen einschleusen und ebenso verbreitet werden, doch es zeigt sich immer wieder, dass es eine Form der Selbstkontrolle gibt, d. h. falsche Meldungen werden als solche von der Gemeinschaft entlarvt und klar gestellt. Doch der Kampf um die öffentliche Meinung wird jetzt nicht mehr zwischen politischer Informationskontrolle und den etablierten Medien gefochten.

Taktik der Kriminalisierung gescheitert

Die Ereignisse um Blockupy 2013 zeigen das eindrucksvoll. Bereits vor der Demo lief wochenlang eine Kampagne der Kriminalisierung des Protests. Von “Chaoten” war die Rede und “Randalierern”. Blockupy, das sollte klar werden, ist nichts für anständige Bürger. Doch tatsächlich ging die Rechnung nicht auf. Die Proteste blieben friedlich, dafür überschritt die Polizei massiv die demokratischen Grenzen. Während die Polizisten vergangene Woche in Frankfurt vorne auf die Demonstranten einprügelten, erreichten die ersten Bilder bereits die Demonstranten weiter hinten und jene, die zu Hause geblieben waren. In den nächsten Tagen sammelten sich auf Blogs und auf der Blockupy bzw. Occupy Frankfurt Facebook-Seite Videos, Aufrufe und Informationen. Stellten sich Polizei und Innenministerium zunächst noch stur und verteidigten ihr Vorgehen, so mussten sie kurz darauf einknicken und die Netzgemeinde sogar um Hilfe bitten: Die Videos sollten eingeschickt werden und zur Beweissicherung gegen die gewaltfreudigen Polizisten dienen.

Der Druck, den die Videos und die empörten Blogposts ausübten, war einfach zu groß geworden, zuerst griffen ihn die klassischen Medien wie die Zeitungen auf und schließlich auch die Öffentlichkeit. Unter dem Hashtag #Sündenblock formierte sich der Widerstand und organisierte eine Protestdemo für die folgende Woche, die, mit vielen bunten Regenschirmen und Sonnenbrillen und ohne Polizeigewalt friedlich und solidarisch ablief. Das Innenministerium und die Polizei sind mit ihrer Kriminalisierungstaktik gescheitert, sie konnten die öffentliche Meinung nicht vollkommen beeinflussen. Klar ist aber, dass Blockupy ohne den Druck aus den sozialen Netzwerken ganz anders abgelaufen wäre. Die Taktik von Innenministerium und Polizei wäre aufgegangen, sie hätten die Mythe der angeblichen Randalierer durchziehen können.

Noch viel deutlicher wurde der Einfluss der sozialen Netzwerke aktuell während der Ereignisse in der Türkei. Die Medien dort berichteten erst gar nicht und dann nur zögerlich über die Ereignisse im Gezi-Park und auch hier tun sich viele selbst linke Blätter auffällig schwer damit, über die Proteste zu berichten, während in Facebook und Co. immer neue Bilder und Videos die Runde machen, die zeigen, wie groß und kreativ der Widerstand in der Türkei ist. Auch die traurigen Bilder der Verletzten und Toten fanden sich in den sozialen Netzwerken lange bevor die Medien sie meldeten…

http://diefreiheitsliebe.de/allgemein/soziale-netzwerke-sind-seismographen-der-unzufriedenheit

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