Drogenhandel, Terrorismus & organisierte Kriminalität: die kriminellen Machenschaften der CIA

Dr. Andreas von Bülow im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt.

Auch westliche Geheimdienste genießen in breiten Bevölkerungsschichten hierzulande mittlerweile keinen guten Ruf mehr. Das gesamte Ausmaß der kriminellen Energie und welche Verstrickungen es im Drogenhandel, Terrorismus und bei der organisierten Kriminalität gibt, ist allerdings den Wenigsten bewußt.

Dr. Andreas von Bülow war von 1980 bis 1982 Bundesminister für Forschung und Technologie und zeitweise Mitglied der parlamentarischen Kontrollkommission der Nachrichtendienste. Seit dem Ausscheiden aus dem Bundestag arbeitet er als Publizist mit dem Schwerpunkt Geheimdienste und gilt unumstritten nicht nur als ein Experte auf diesem Gebiet, sondern ist der einzige ehemalige Minister einer Bundesregierung, der seit vielen Jahren mutig Klartext redet. Sein Urteil gegenüber den westlichen Geheimdiensten ist vernichtend.

Kaum ein Konflikt oder Krieg auf unserer Erde ist nicht von Geheimdiensten inszeniert und forciert, sei es Pearl Harbour, das Kennedy Attentat, der 11. September oder beide Irakkriege (Brutkastenlüge und erfundene Massenvernichtungswaffen). Die Interessenlage ist dabei stets dieselbe, Details unterscheiden sich.


QuerdenkenTV

Während Machterhalt und die Ausweitung des geopolitischen Einflusses das primäre Interesse darstellen, werden Profite aus Rohstoffen, Drogen oder der organisierten Kriminalität gern „mitgenommen“. Bei der Durchsetzung seiner Interessen nutzt der Staat dabei gern Polizei oder Armee als Machtinstrument, was natürlich eine echte Zweckentfremdung darstellt. Kein westlicher Staat würde seine Soldaten für die Verteidigung von Freiheit und Demokratie opfern, sehr wohl aber um seine eigenen kriminellen Interessen durchzusetzen.

Seit dem Ende des zweiten Weltkrieges werden aber nicht nur Armeen und Soldaten eingesetzt, sondern das Mittel verdeckter Operationen ist hinzugekommen. Von diesen weiß der Bürger in der Regel nichts, und somit unterliegen auch diese nicht der parlamentarischen Kontrolle. Die Aufgabe solcher „verdeckter Operationen“ ist dann die Inszenierung von False-Flag-Operationen, die wiederum als „Begründung“ für ein militärisches Eingreifen benutzt werden.

Dr. Andreas von Bülow erklärt im Interview mit Michael Vogt den immer wiederkehrenden Mechanismus, mit dem Regierungen und Geheimdienste arbeiten, indem man Hand in Hand mit den von den Diensten gesteuerten oder beeinflußten Massenmedien Feindbilder aufbaut, um diese anschließend in „ehrlichen“ Absichten und wegen „Freiheit & Demokratie“ zu beseitigen und Vorteile aus dieser Situation zu beziehen. Insbesondere im Falle Rußlands und Putin wird dies wieder aktuell ersichtlich. …

https://www.youtube.com/watch?v=ASEgLj7Pe1s

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Aufruf der Soldaten für den Frieden

Zur Kriegsgefahr in Europa – Zahlreiche ehemalige Soldaten der Nationalen Volksarmee aus allen Dienstgraden treten mit einem eindringlichen Appell an die Öffentlichkeit. Sie beurteilen die geopolitische Lage und deren Auswirkungen auf Europa nüchtern und warnen, dass wir nicht mit dem Feuer, sondern mit dem Krieg spielen, wenn wir der Kriegshetze in Medien und Politik und der Militarisierung Osteuropas weiter zusehen:

Aufruf der Soldaten für den Frieden

Als Militärs, die in der DDR in verantwortlichen Funktionen tätig waren, wenden wir uns in großer Sorge um die Erhaltung des Friedens und den Fortbestand der Zivilisation in Europa an die deutsche Öffentlichkeit.

In den Jahren des Kalten Krieges, in denen wir eine lange Periode der Militarisierung und Konfrontation unter der Schwelle eines offenen Konfliktes erlebten, haben wir unser militärisches Wissen und Können für die Erhaltung des Friedens und den Schutz der Deutschen Demokratischen Republik eingesetzt. Die Nationale Volksarmee war keinen einzigen Tag an kriegerischen Auseinandersetzungen beteiligt, und sie hat bei den Ereignissen 1989/90 maßgeblich dafür gesorgt, dass keine Waffen zum Einsatz kamen.

Deshalb sind wir entschieden dagegen, dass der militärische Faktor erneut zum bestimmenden Instrument der Politik wird. Es ist eine gesicherte Erfahrung, dass die brennenden Fragen unserer Zeit mit militärischen Mitteln nicht zu lösen sind.

Es sei hier daran erinnert, dass die Sowjetarmee im II. Weltkrieg die Hauptlast bei der Niederschlagung des Faschismus getragen hat. Allein 27 Millionen Bürger der Sowjetunion gaben ihr Leben für diesen historischen Sieg. Ihnen, wie auch denn Alliierten, gilt am 70. Jahrestag der Befreiung unser Dank.

Jetzt konstatieren wir, dass der Krieg wieder zum ständigen Begleiter der Menschheit geworden ist. Die von den USA und ihren Verbündeten betriebene Neuordnung der Welt hat in den letzten Jahren zu Kriegen in Jugoslawien und Afghanistan, im Irak, Jemen und Sudan, in Libyen und Somalia geführt. Fast zwei Millionen Menschen wurden Opfer dieser Kriege, und Millionen sind auf der Flucht.

Nun hat das Kriegsgeschehen wiederum Europa erreicht. Offensichtlich zielt die Strategie der USA darauf ab, Russland als Konkurrenten auszuschalten und die Europäische Union zu schwächen. In den letzten Jahren ist die NATO immer näher an die Grenzen Russlands herangerückt. Mit dem Versuch, die Ukraine in die EU und in die NATO aufzunehmen, sollte der Cordon sanitaire von den baltischen Staaten bis zum Schwarzen Meer geschlossen werden, um Russland vom restlichen Europa zu isolieren. Nach amerikanischem Kalkül wäre dann auch eine deutsch-russische Verbindung erschwert oder verhindert.

Um die Öffentlichkeit in diesem Sinne zu beeinflussen, findet eine beispiellose Medienkampagne statt, in der unverbesserliche Politiker und korrumpierte Journalisten die Kriegstrommeln rühren. In dieser aufgeheizten Atmosphäre sollte die Bundesrepublik Deutschland eine den Frieden fördernde Rolle spielen. Das gebieten sowohl die geopolitische Lage als auch die geschichtlichen Erfahrungen Deutschlands und die objektiven Interessen seiner Menschen. Dem widersprechen die Forderungen des Bundespräsidenten nach mehr militärischer Verantwortung und die in den Medien geschürte Kriegshysterie und Russenphobie. …

http://www.ceiberweiber.at/index.php?type=review&area=1&p=articles&id=3417

siehe auch…

Die Blindheit der Europäischen Union gegenüber der Militärstrategie der USA

Die Beamten der Europäischen Union irren sich komplett bei den islamistischen Anschlägen in Europa und bei der Migration zur Union der Kriege fliehenden Menschen. Thierry Meyssan zeigt, dass das alles nicht die unbeabsichtigte Folge der Konflikte im Nahen und Mittleren Osten und in Afrika ist, sondern ein strategisches Ziel der Vereinigten Staaten. …

http://www.heinrichplatz.tv/?p=18413

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NSA-Spionage: Schluss mit dem Mauern!

Seitdem vor zwei Jahren die ersten NSA-Dokumente veröffentlicht wurden, die Edward Snowden JournalistInnen zugespielt hatte, reagiert die Regierung ausweichend oder gar nicht, macht unverbindliche Ansagen und mauert auch, wenn man Informationen von zuständigen Ressorts haben möchte.

– Alexandra Bader

Hier tun sich nicht nur Journalistinnen schwer, sondern auch Abgeordnete wie Niko Alm von den NEOS, der in Zusammenarbeit mit dem AK Vorrat (gegen die Vorratsdatenspeicherung) zahlreiche Anfragen stellte.

Als das Innenministerium (siehe Parlamentsmail vom 2. Mai 2015) mehr oder weniger nichtssagend auf zahlreiche Fragen zum Thema Überwachung antwortete, machte gerade die NSA-BND-Affäre Schlagzeilen. Alm kündigte am 4. Mai per Aussendung weitere Aktivitäten an, denn: “Dass der Bundesnachrichtendienst mehr oder weniger unbeachtet jahrelang im Auftrag der NSA europäische Politiker und Unternehmen ausgespäht hat, offenbart die mangelnde Kontrolle dieses Geheimdienstes.” Daraus leitet Alm nicht zu Unrecht ab, dass auch österreichische Geheimdienste kaum kontrolliert werden – was auch das Ausweichen im Innenministerium und das Mauern und Abblocken des Verteidigungsministeriums nahelegen.

Zwar hat Innenministerin Johanna Mikl-Leitner Aufklärung versprochen, als bekannt wurde, dass der BND im NSA-Auftrag auch österreichische Behörden ausspioniert haben soll, doch Alm drückt aufs Tempo: “Es liegt nun an der Innenministerin, schnell Klarheit darüber zu schaffen, ob und in welchem Ausmaß Österreich betroffen ist und die notwendigen Konsequenzen daraus zu ziehen.” Immerhin hat das Parlament im März dieses Jahres einen Antrag aller Parteien zur illegalen Überwachung durch fremde Geheimdienste beschlossen, in dem auch Maßnahmen gefordert werden. “Außerdem interessiert mich, ob derartige Vorkommnisse mit den entsprechenden Konsequenzen auch bei der Ausgestaltung der Verträge Österreichs mit der NSA berücksichtigt wurden”, sagt Alm und weist darauf hon, dass “die Existenz dieser Verträge von der Bundesregierung noch nicht kommentiert” worden ist.

Auch zu Medienberichten im Herbst 2013 zu entnehmenden Standorten von Special Collection Services von NSA und CIA gibt es keine Stellungnahmen der Bundesregierung; dies zeigt aber, dass der Umweg über den BND gar nicht notwendig ist, weil die Amerikaner in Österreich ohnehin tun können, was sie wollen. Man erinnere sich auch an die CIA-BND-Affäre im Sommer 2014, bei der offenbar wurde, dass man Österreich als günstiger für Agententreffs betrachtet als Deutschland selbst, da “unsere” Dienste und Behörden noch deutlicher wegsehen. In NR-Mail vom 2. Mai gibt es Anfragen zu Themen wie dem Budget für Überwachungsmaßnahmen von BVT und den Landesämtern für Verfassungsschutz oder den Fernabhörmaßnahmen. …

http://www.ceiberweiber.at/index.php?type=review&area=1&p=articles&id=3416

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Direkte Verbindung mit Wladimir Putin

Die russischen Behörden veröffentlichen kaum Dokumente zu ihrer Sicht der Welt. Die Sendung “Direkte Verbindung” mit Wladimir Putin bietet daher eine seltene Gelegenheit Moskaus Entwicklung der Wahrnehmung der Dinge zu bewerten. Abgesehen von der Leistung des Präsidenten, der während 4 Stunden auf die Fragen seines Volkes geantwortet hat, wird man festhalten, dass Russland auf die Regelung seiner Beziehungen zu den Vereinigten Staaten wahrscheinlich verzichten wird, und sich auf eine lange Trennung von dem Westen vorbereitet.

– Thierry Meyssan

Am 16. April unterzog sich Wladimir Putin einer unwahrscheinlichen Übung: während vier Stunden ohne Unterbrechung, live, auf zugleich drei Fernsehsendern und drei Radiosendern auf Fragen seiner Landsleute zu antworten. Die Organisatoren erhielten während der Sendung mehr als 3 Millionen Anrufe und dem Präsidenten wurden 74 Fragen gestellt [1].

Auch wenn einige Fragen eindeutig vorbereitet waren, wurden andere improvisiert. Wladimir Putins Reaktionen machen eindeutig sein Denken klar.

Wie regieren

Zunächst erklärte der Präsident seine Vision von den Institutionen ohne Bezugnahme auf die abendländischen Kategorien wie “Republik” (Dienst im allgemeinem Interesse) oder “Demokratie” (Regierung des Volkes durch das Volk) oder auf das Konzept des Beraters Wladislaw Surkov der “Souveränen Demokratie” (d.h. ein volkstümliches Management ohne ausländische Einmischung).

Ihm zufolge ist die Rolle des Staates, seine Bürger zu unterstützen und die der politischen Führer, die Einheit und Stabilität des Volkes aufrechtzuerhalten. So erklärt er, dass er jene Entscheidung abgelehnt habe – die vernünftigerweise wünschenswert gewesen wäre -, weil sie die Einheit des Volkes zerstört hätte. In ähnlicher Weise ist er gegen häufige Gesetzesänderungen, weil die Leute den Führern nicht vertrauen können, wenn sie ständig die Spielregeln ändern. Er zeigt ein komplettes Desinteresse für das westliche Management mit seinen Steuervergünstigungen für bestimmte soziale Kategorien und seinen gehaltsbedingten Zuschüssen. Er sieht vielmehr seine Rolle darin, Großprojekte zu planen und einfachste Regeln vorzuschreiben.

Die Wirtschaftspolitik

Wie in allen Ländern betrafen die Fragen der Bürgerinnen und Bürger zunächst wirtschaftliche Probleme. Russland hat gerade eine schwere Krise wegen der westlichen Embargos (die so genannten “Sanktionen”) und dem Rückgang der Öl-Weltmarktpreise durchgemacht. Die Kaufkraft der Pensionen wurde beibehalten, aber angesichts der Inflation sanken die Wertpapiere um etwa 10 %.

Für Wladimir Putin kommt das Hauptproblem vom Rückgang der Ölpreise und der Einnahmen, die er verursacht hat. Er ist der Auffassung, dass sein Land sich dieser neuen Situation, die voraussichtlich andauern wird, anpassen muss. Auf der anderen Seite verringern die Embargos absolut nicht den Reichtum des Landes, aber zwingen Russland sich anders zu organisieren. Sie ermöglichen nach der Zeit des harten Wettbewerbs, die dem Beitritt zur WTO folgte, selbst eine Pause einzulegen. Russland sollte die Gelegenheit nutzen, seine teilweise bedrohte Landwirtschaft zu retten. Es muss für die Bauern getan werden, aber auch aus strategischer Notwendigkeit. Das Embargo hat gezeigt, dass das Land nicht autark ist und seine Ernährungssicherheit gefährdet sein könnte.

Wladimir Putin glaube nicht, dass das westliche Getue – einschließlich der Manipulation von privaten Schulden, um die Regierung dafür schuldig zu machen – das russische Bankensystem bedroht. Er denkt den Rubel Ende 2016 stabilisieren zu können. …

http://www.voltairenet.org/article187470.html

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Empört Euch! Die Räder stehen still.

Verdammte Schweinerei! Der längste Streik bei der deutschen Eisenbahn seit dem Siebenjährigen Krieg ist ausgebrochen!

– Egon W. Kreutzer

Wie sollen jetzt die dringend benötigten Just-in-time-Güter in den Fabriken ankommen, wie die Pendler zu ihren Arbeitsplätzen, wie die Oma zu ihren Enkeln, wie die Aktionäre zu ihren Gewinnen?

Es kann doch nicht sein, dass rund 34.000 Lokführer die gesamte Republik für eine ganze Woche vollständig lahmlegen, nur weil sie ihre irrwitzigen Vorstellungen von angemessenen Löhnen, angemessenen Arbeitszeiten und ihre absurde Auslegung des Streikrechts durchsetzen wollen.

Gäbe die Bahn nach, dann müsste sie alleine wegen der geforderten Arbeitszeitverkürzung um eine Stunde ungefähr 900 zuzätzliche Lokführer einstellen. Das kostet alleine rund 33 Millionen Euro im Jahr. Die Lohnerhöhung um 5 Prozent kostet weitere 33 Millionen im Jahr, nehmen wir für sonstige Forderungen der Gewerkschaft – und um mögliche Schätzfehler auszugleichen, noch einmal 33 Millionen pauschal dazu, dann geht es bei der Gesamtforderung der GdL um 99 Millionen jährlich.

Der volkswirtschaftliche Schaden, der damit angerichtet wird, kostet jeden Bundesbürger – weil am Ende ja alles in den Preisen der Endverbraucher landet – jährlich 1,25 Euro. Eine vierköpfige Familie würde damit mit vollen 5 Euro jährlich belastet. Das ist eine vollkommen unsolidarische Forderung. Lokführer sind Volksschädlinge, die sich auf Kosten des ganzen deutschen Volkes ungerechtfertigt bereichern wollen. Niemals!

Niemals darf die Bahn da nachgeben! Niemals.

Gut, dass die Bahn noch im Bundesbesitz ist. Da muss die Politik jetzt mit aller Kraft gegensteuern und das Tarifeinheitsgesetz noch in dieser Woche verabschieden und rückwirkend zum 1. Januar 2014 in Kraft setzen. Nieder mit den Lokführern!

Deutschland hat doch schon genug zu leiden! Alleine die Deutsche Bank muss jetzt 2.500 Millionen Euro Strafe zahlen, insgesamt rechnet sie mit rund 7 Milliarden aus Geschäften, die von niederträchtigen ausländischen Gerichten als “strafbar” angesehen werden. Diese 7 Milliarden müssen erst einmal wieder verdient werden! Und auch die finden sich letztlich in den Preisen für die Endverbraucher wieder.

Klar, die Aktionäre müssen schon im ersten Quartal auf rund eine halbe Milliarde Gewinn verzichten, aber es ist ja letztlich egal, ob die Aktionäre nun jährlich 2 Milliarden bekommen, oder nur eine, und die andere geht als Strafzahlung ins Ausland. Die zwei Milliarden müssen reinkommen. Das belastet jeden Bundesbürger durchschnittlich mit 25 Euro pro Jahr, eine vierköpfige Familie mit glatten 100 Euro.

Irgendwann muss da doch mal Schluss sein! Da können doch nicht auch noch die Lokführer mit Lohnforderungen daherkommen! …

http://politik-im-spiegel.de/emprt-euch-die-rder-stehen-still/

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Menschenrecht in Gefahr!

Oder warum muss heute begründet werden, für das Streikrecht zu sein?

– JasminTeam

Muss man bald Beiträge schreiben, um sich für das Wahlrecht, die Redefreiheit, Freiheit für sexuelle Orientierung, das Recht auf Leben zu sein? Unsere Medien haben, angeführt von Branchenriese Bertelsmann, offenbar ein Klima der Angst geschaffen, wo viele Menschen sich nur noch im Schutz der Anonymität des Internet trauen, für einfachste Menschenrechte einzutreten. Abgestumpft gaffen Medienkonsumenten nur noch auf instinktbasierte Schlüsselreize (Titten) und sind für Argumente kaum zugänglich. Die wenigen noch Nachdenkenden stehen scheinbar unter Rechtfertigungszwang. Hier ein Beispiel.

Warum ich auf der Seite der Streikenden bin
Gastbeitrag von “wissen ist ohnmacht”

vorweg folgendes: ja, ich kann mir lebhaft vorstellen, dass viele bürger hier im land
auf bahnfahrten angewiesen sind. irgendwie müssen sie ja relativ
günstig ihre kostbaren praktikanten- und arbeitsplätzchen erreichen,
auch wenn der geldbeutel chronisch leer ist und die fahrkartenpreise
nicht gerade günstig sind hier im land.
dass diese menschen wütend sind, dafür habe ich volles verständnis.
womöglich müssen manche jetzt improvisieren und zb fahrgemeinschaften
mit arbeitskollegen bilden – um gottes willen, man könnte sich ja
dabei mal versehentlich näher kennernlernen, ach wie schrecklich ist
das denn, lol!
wenn man sich die argumente der streikgegner mal ansieht, dann kann
man sowieso nur noch mit dem kopf schütteln. oft wird dann gelästert,
dass die lokführer ja angeblich einen anstrengungslosen easyjob haben
und sich gefälligst nicht so anstellen sollen…

https://jasminrevolution.wordpress.com/2015/05/04/menschenrecht-in-gefahr/

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Linke-Fraktionschef Gehrke: Neue Helsinki-Konferenz muss her – Kritik an Merkel

Für die Einberufung einer neuen Helsinki-Konferenz hat der Linke-Fraktionsvorsitzende Wolfgang Gehrke aufgerufen. Für eine solche Konferenz spricht, dass es heute zwar andere Akteure in Europa gibt, die Probleme aber vergleichbar sind.

Die Lehren aus der Schlussakte von Helsinki, die sich in diesem Jahr zum 40. Mal jährt, sieht Wolfgang Gehrcke darin, dass diese Konferenz auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges stattfand. „Es ist eine große Leistung der Verantwortlichen von damals, die sich gesagt haben: Gerade weil es so ist, müssen wir miteinander reden. Es gibt keine andere Chance, vernünftig diese Dingen zu regeln“, sagte er in einem Interview mit Nikolaj Jolkin.

Der linke Bundestagsabgeordnete fügte hinzu, dass er ein souveränes Europa möchte, zwar kein antiamerikanisches, sondern ein Europa, das seine eigenen Interessen verficht. „Leider haben wir in Europa derzeit einen kriegerischen Frieden“, so Gehrcke. „Europa ist hoch bewaffnet. Die NATO steht an der russischen Westgrenze. Die Allianz wird in diesem Jahr mit 35.000 beteiligten Soldaten die größten Manöver seit ihrem Bestehen durchführen, darunter auch im Baltikum. Wie soll Russland das denn verstehen, wenn nicht als eine Bedrohung? Man muss aus diesem kriegerischen Gegeneinander rauskommen.“

Gehrke kritisierte auch die Weigerung von Bundeskanzlerin Angela Merkel, am 9. Mai zur Siegesparade auf dem Roten Platz nach Moskau zu kommen. „Sie weiß schon, dass man am 9. Mai nach Moskau hätte kommen müssen, aber sie wollte nicht schroff absagen, deswegen hat sie dem russischen Präsidenten angeboten:,Ich komme am nächsten Tag, und wir gehen zum Grabmal des unbekannten Soldaten und legen dort einen Kranz nieder‘“, so Gehrke.

„Ich bin froh, dass sie überhaupt kommt, und bin sauer, dass es nicht am Tag des Sieges passiert. Das ist eine vergebene Chance, auf dem Roten Platz nicht dabei zu sein. Bei diesem Datum, mit diesem historischen Hintergrund, hätte sie es ganz clever machen können. Wenn sie gesagt hätte, dass sie dorthin fährt, hätten alle westlichen Spitzenpolitiker nicht „Nein“ sagen können.“ …

http://de.sputniknews.com/politik/20150504/302175592.html

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Die Verräter sitzen in Berlin und der Feind in Washington

Es gibt 16 Bundesländer, welche die Bundesrepublik Deutschland ausmachen, aber nur ein Ministerpräsident hat sich bisher kritisch über den Spionageskandal und gegen das Bundesregime in Berlin geäussert, nämlich Stephan Weil aus Niedersachsen (SPD).

– Freeman

Offensichtlich wird Deutschland in Berlin und in den Landeshauptstädten mehrheitlich von Duckmäusern und Verrätern regiert. Der Dummschwätzer von Horst Seehofer (CSU) aus Bayern kriegt sein Maul nicht auf, wo er doch sonst bei seinen Bierzeltreden einen auf Patriotismus macht. Es ist bekannt geworden, der BND hat mit Genehmigung von Merkel jahrelang gegen deutsche und europäische Interessen im Auftrag der NSA spioniert, Kommunikationsdaten von Regierungen, Politiker und Unternehmen nach Washington geliefert. Nur ein Ministerpräsident ausgerechnet der SPD attackiert die Bundesregierung deshalb scharf und nimmt sogar die Parteifreunde in der Regierung in die Pflicht. Weil bezeichnete was bisher in der NSA-Affäre enthüllt wurde als “Stück aus dem Tollhaus” und forderte: “Der gegenwärtige Zustand ist unerträglich, die Bundesregierung muss aufhören zu mauern.”

Der von mir “geliebte Schmiergel” bringt ausnahmsweise mal einen richtigen Titel für seine kommende Ausgabe am Montag. “DER VERRAT – BND und Bundesregierung gegen deutsche Interessen”. Die Macher dort scheinen endlich mal ihren Aufgabe als Journalisten zu erfüllen, im Gegensatz zu den anderen Mainshitmedien, und von ARD und ZDF als Merkels Staatsrundfunk hört man sowieso nichts.

Wo sind denn die anderen Landesfürsten, speziell die der CDU/CSU? Sie unterliegen doch der selben Pflicht wie die Kanzlerin, dem Grundgesetz zu dienen und Schaden von Deutschland abzuwenden. Wieso bezeichnet nur Weil den Verdacht als “ungeheuerlich” und sagt dazu:

“Was wir täglich hören, verschlägt einem den Atem. Entweder es ist falsch, dann muss das gesagt werden. Oder es ist richtig, dann haben wir einen handfesten Skandal.”

http://alles-schallundrauch.blogspot.de/2015/05/die-verrater-sitzen-in-berlin-und-der.html

siehe auch…

Is Merkel a CIA Asset?

The claims that Merkel’s government knew about German state intelligence spying on behalf of the Americans against the country’s own industrial interests raise disturbing questions about the integrity of German government leaders.

http://www.heinrichplatz.tv/?p=18427

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EU-Steuerzahler müssen Fracking-Gas-Terminal für die USA finanzieren

Die europäischen und amerikanischen Steuerzahler müssen 1,3 Milliarden Euro berappen, um für US-Firmen eines kroatischen Terminal für Flüssig-Gas zu errichten. Dadurch soll die Energieabhängigkeit von Russland reduziert werden. Ohne den Terminal können die Amerikaner ihr Flüssig-Gas nicht nach Europa transportieren.

Die EU-Steuerzahler müssen den zügigen Bau eines Flüssig-Gas-Termins (LNG-Gas) auf der kroatischen Insel Krk finanzieren. Das berichtet der Journalist Tonino Picula aufTwitter. Der EU-Energiekommissar Maroš Šefčovič habe ihm das EU-Vorhaben im Rahmen einer Anfrage bestätigt. Der Bau des Terminals soll rund 1,3 Milliarden Euro kosten, berichtet 2b1st Consulting. Der Grundstein für den Bau soll Mitte 2016 gelegt werden. Ab 2019 soll das Terminal dann in Betrieb gehen. Das Projekt wird vom Konsortium Adria LNG getragen. E.ON Ruhrgas hält 39,17 Prozent an dem Konsortium. Weitere Anteileigner sind Total S.A. mit 27,35 Prozent, OMV mit 32,48 Prozent und Geoplin mit einem Prozent, berichtet Reuters.

Im vergangenen Dezember meldeten die EU und die USA in einer gemeinsamen Erklärung, dass sie die Fertigstellung des Terminals in Kroatien ausdrücklich unterstützen, berichtet die EU-Kommission in einer Mitteilung. Das LNG-Terminal in Kroatien soll dann mit seinem Gegenstück im polnischen Świnoujście verbunden werden. „Kroatien hat das Potenzial, ein regionaler Umschlagplatz für Energie zu werden“, zitiert die Badische Zeitung den US-Vizepräsidenten Joe Biden.

Das Ziel ist, die Energieabhängigkeit der EU-Staaten von russischen Gas-Importen zu verringern. Allerdings dürften die USA durch den Ausbau von LNG-Terminals als großer Gewinner hervorgehen. Denn das aktuell größte Hindernis bei der Versorgung Europas mit Fracking-Gas aus den USA ist die mangelhafte Infrastruktur von LNG-Terminals. Der private US-Geheimdienst bemerkt in einem Artikel, dass „der Transport von Erdgas durch Pipelines in den meisten Fällen billiger als über den den Einsatz teurer LNG- Hafeninfrastrukturen“ ist. Deshalb sei Russland noch im Vorteil. Das Center on Global Energy Policy berichtet in einer Vorausschau für das Jahr 2020, dass US-amerikanisches sich LNG-Gas innerhalb der EU zunehmend als Alternative zu russischem Erdgas entwickeln wird. Nach Wunsch der Amerikaner sollen US-Konzerne die Energie-Sicherheit Europas garantieren. …

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/05/04/eu-steuerzahler-muessen-fracking-gas-terminal-fuer-die-usa-finanzieren/

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Nichts hinzuzufügen – BRiD Theater 20150430

PK zur BND-Affäre


Ichauch gleich

https://www.youtube.com/watch?v=_tf98PJuh7w

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Tsipras beugt sich nicht unter das neoliberale Joch – Was nun Frau Merkel?

Im Verlauf der nächsten beiden Monate muss das ohnehin klamme Athen insgesamt 2,5 Mrd. Euro an den Internationalen Währungsfonds (IWF) überweisen. Sollte am 12. Mai die erste Tranche von 700 Mio. Euro wegen der immer noch ausstehenden 7,2 Mrd. Resthilfe aus dem verlängerten zweiten Rettungspaket nach einem endlosen Tauziehen in der Eurogruppe nicht bezahlt werden, wäre die offizielle Zahlungsunfähigkeit Griechenlands die erste große politische Niederlage des charismatischen Ministerpräsidenten Alexis Tsipras.

– Dieter Spöri

Auch Deutschland droht ein Rufschaden

Aber auch das internationale Ansehen der europäischen Krisenmanagerin Angela Merkel würde schwer lädiert: Es schadet schon heute massiv der Reputation von Bundeskanzlerin Merkel und dem Ansehen der Bundesrepublik, wenn die wirtschaftlich stärkste EU-Führungsmacht Deutschland Griechenland als die historische und kulturelle Wiege der Demokratie mit selbstgerechter Belehrung wissentlich und willentlich immer tiefer in eine unabsehbare Krise abdriften lässt.

Keine Abstriche vom neoliberalen Konzept

Natürlich wären im Gros der deutschen Medien die angeblich inkompetenten, chaotischen und dazu auch noch provokativen griechischen Unterhändler vom Typus eines Yanis Varoufakis für dieses Debakel verantwortlich. Die Bundeskanzlerin würde in ihrem bedauernden Statement mit treuherzigem Augenaufschlag auf die fachliche Zuständigkeit der Eurogruppe verweisen, wo Wolfgang Schäuble lediglich dem Votum seiner über Varoufakis empörten Kollegenschaft gefolgt sei. Aber jeder nicht völlig ahnungslose Betrachter des griechischen Dramas auf dem europäischen Parkett wüsste sofort Bescheid: In Wahrheit will die medial ansonsten als mächtigste Frau der Welt gefeierte Angela Merkel, die als Bundeskanzlerin auf jedem EU-Gipfel ihre Dominanz – nicht nur vorab, sondern auch beim Resümee – betont, keinerlei Abstriche von ihrem neoliberalen Patentrezept als Sanierungsstrategie für die Eurozone machen.

Kein Spielraum für eigenständiges Sanierungskonzept

Die Eurogruppe ließ Griechenland bisher keinen ernsthaften Spielraum für ein eigenständiges Reform – und Sanierungskonzept ohne die endlose Nachfragedrosselung der in Griechenland berüchtigten Troika aus IWF, EZB und EU. Berlin sowie seine Verbündeten und Abhängigen in der Eurogruppe wollen einer durch Protest in die Regierung katapultierten linken Syriza auch nicht den Hauch einer Chance geben, mit einem alternativen wachstumsorientierten Konsolidierungskonzept eine Trendwende zu erreichen und in Europa damit Zuspruch zu ernten.

Eurogruppe will Glaubwürdigkeit von Tsipras brechen

Berlin und seine gleich gesinnten oder folgsamen Verbündeten in der Eurogruppe stellten die griechische Regierung von Anfang an vor die unzumutbare Alternative: Entweder Ihr akzeptiert eine Maßnahmenliste, die gegen die zentralen Grundsätze und Wahlziele der Syriza diametral verstößt – wie z.B. die Aufrechterhaltung rechtswidriger Massenentlassungen oder die Fortsetzung des Verkaufs des Staatsvermögens und der Infrastruktur zu Schleuderpreisen – oder wir drehen Euch den Geldhahn beim zweiten verlängerten Rettungsprogramm zu. Auch die neue griechische Regierung sollte, wie die Repräsentanten der Berliner Großen Koalition gravitätisch reihenweise vor den Kameras verlangten, nach dem Muster einer schon bisher völlig gescheiterten Strategie, die den griechischen Wirtschaftskreislauf völlig ruiniert und die Staatsverschuldung – gemessen am Bruttosozialprodukt – seit Ausbruch der Krise von 130% auf über 170% gesteigert hatte „endlich ihre Hausaufgaben machen“. Die Ursache der mangelnden Kompromissfähigkeit lag also im Kern in dieser inhaltlichen Zumutung gegenüber einer demokratisch neu gewählten griechischen Regierung und nicht etwa in den unbestreitbaren Anlaufschwierigkeiten und Stilbrüchen eines neuen unerfahrenen Kabinetts. …

http://www.blog-der-republik.de/tsipras-beugt-sich-nicht-unter-das-neoliberale-joch-was-nun-frau-merkel/

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Donezker Führung meldet schwere Zerstörungen durch nächtlichen Beschuss

Der massive Beschuss von Donezk in der Nacht zum Sonntag hat großflächige Zerstörungen in der Stadt verursacht, wie die Stadtverwaltung auf ihrer Webseite mitteilt.

In der Stadt sei schweres Artilleriefeuer zu hören, heißt es.

Wie der Chef der Verwaltung der Stadtbezirke Kiewski und Kuibyschewski, Iwan Prichodko, der Donezker Nachrichtenagentur sagte, hat der nächtliche Beschuss durch das ukrainische Militär großflächige Zerstörungen im Bezirk Kiewski verursacht. Nach einem Geschosseinschlag in einem Kesselhaus haben 25 Häuser keine Warmwasserversorgung mehr.

Die Donezker Volkswehr hatte am Samstagabend mitgeteilt, dass die ukrainischen Militärkräfte den Flughafen von Donezk sowie nächstgelegene Ortschaften unter Beschuss genommen haben. Nach Angaben der Volksmilizen sind Artillerieanlagen im Kaliber 120 bzw. 152 Millimeter zum Einsatz gekommen.

Mitte Februar war eine Waffenruhe im Osten der Ukraine vereinbart worden. Kurz danach kam es zu einzelnen Verstößen gegen den Waffenstillstand. Die Konfliktseiten werfen einander Verletzung des Waffenstillstands vor und behaupten, sie seien gezwungen, Gegenfeuer zu eröffnen.

http://de.sputniknews.com/politik/20150503/302173302.html

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New World Order: The Founding Fathers

Rich and powerful elites have long dreamed of world control. The ambitious Romans, Attila the Hun, great Muslim leaders of Medieval Spain, the Mughals of India all exercised immense influence over different parts of the globe in set periods of recognised ascendancy.

– Gerry Docherty and Jim Macgregor

Sometimes tribal, sometimes national, sometimes religious, often dynastic, their success defined epochs, but was never effectively global until the twentieth century. At that point, with the future of the British Empire under threat from other aspiring nations, in particular Germany , a momentous decision was taken by a group of powerful and determined men, that direct action had to be taken to assert their control, and that of the British race, over the entire civilised world. It has grown from that tiny select cabal into a monster that may already be beyond control.

“One wintry afternoon in February 1891, three men were engaged in earnest conversation in London. From that conversation were to flow consequences of the greatest importance for the British Empire and to the world as a whole.”

So begins Professor Carroll Quigley’s book The Anglo American Establishment. It may read like a John Le Carre thriller, but this was no spy fiction. The three staunch British Imperialists who met in London that day, Cecil Rhodes, William Stead and Lord Esher, were soon joined by Lords Rothschild, Salisbury, Rosebery and Milner, men whose financial, political, and administrative powers set them apart. Some of these names may not be familiar to you, but that is a mark of the absolute success of this group. From the outset they insisted on secrecy, operated in secret and ensured that their influence was airbrushed from history. They believed that white men of Anglo-Saxon descent rightly sat at the top of the racial hierarchy and they fully understood the impending threat from a burgeoning Germany whose modern, expanding economy had begun to challenge British hegemony on the world stage.

The above named elites drew up a plan for a secret society that aimed to renew the bond between Great Britain and the United States [1] and bring all habitable portions of the world under their influence and control. The U.S. had grown rapidly in self-esteem, wealth and opportunity since the declaration of independence in 1776, but Anglo-American connections remained strong and would embroil her in the long-term plan for one world government. The meeting in 1891 was, in effect, the birth of the New World Order cabal.

Great financiers frequently used their fortunes to influence questions of peace and war and control politics for profit. Cecil Rhodes was different. He was determined to use his vast fortune not simply to generate ever-increasing profit, but to realise his dream, a dream he shared with his co-conspirators. Rhodes turned the profit objective on its head and sought to amass great wealth into his secret society in order to achieve political ends, to buy governments and politicians, buy public opinion and the means to influence it. [2] He intended that his wealth should be used to grasp control of the world, secretly. Secrecy was the cornerstone. No one outside the favoured few knew of the group’s existence. They have since been referred to obliquely in speeches and books as “The Money Power”, “The Hidden Power” or “the men behind the curtain”. All of these labels are pertinent, but we have called them, collectively, the Secret Elite. …

http://www.globalresearch.ca/new-world-order-the-founding-fathers/5445255

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Meth-U – Mensch bleibt Mensch

Video für den Raputation Contest.


Riesen Einlauf

https://www.youtube.com/watch?v=kRMFLpptm4c

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Verschärfter Einsatz von USA und Nato in Europa

In Europa wachsen die militärischen Spannungen, während die Nato ihre Manöver rings um Russland vervielfacht. Der unglaubliche militärische Aufmarsch diverser Kriegsspiele soll die technologische Unterlegenheit des Bündnisses ausgleichen. Entgegen der verbreiteten Vorstellung sind die Vereinigten Staaten und die Nato in Rüstung und Waffen-Produktionskapazität Russland und China zwar quantitativ überlegen, aber nicht qualitativ.

– Manlio Dinucci

Noble Jump heißt das Nato-Manöver, das vom 7. bis 9. April in Deutschland, Holland, Tschechien und acht anderen europäischen Staaten stattfand. Innerhalb von 48 Stunden wurden dort Tausende von Soldaten der „Eingreiftruppe Speerspitze“ mit sehr hoher Geschwindigkeit für den Einsatz mobilisiert; sie sind Teil der „Nato-Reaktionsstreitmacht“ mit 30.000 Soldaten. Die zweite Phase spielt sich vom 9. bis 20. Juni in Polen ab, wo Truppen aus Deutschland, den Niederlanden, Tschechien, Norwegen und anderen Staaten aufmarschieren werden. Damit wird Trident Juncture 2015 vorbereitet, ein Manöver, das vom 28. September bis 6. November in Italien, Spanien und Portugal mit Land-, Luft- und Seestreitkräften sowie Spezialeinheiten aller Nato-Länder ablaufen wird. Mit 25.000 Teilnehmern, wie die US Army Europa ankündigt, wird es „das größte Nato-Manöver seit dem Fall der Berliner Mauer“ sein. Es wird die Einsatzfähigkeit der „Reaktionsstreitmacht“ testen, deren Rolle – einem Nato-Sprecher zufolge – darin liegt, „auf eine Krise zu reagieren, noch ehe sie anfängt“, mit anderen Worten: den „Präventivkrieg“ zu führen.

Die Leitung des Manövers hat das JFC Naples, Hauptkommando der Nato (mit Hauptquartier in Lago Patria) unter Befehl des US-Admirals Mark E. Ferguson III., gleichzeitig Kommandeur der US-Seestreitkräfte in Europa und des Afrikanischen Kommandos (AfriCom). Wie der US-General Philip M. Breedlove – alliierter Oberbefehlshaber Europa (der Nato-Befehlshaber wird immer vom Präsidenten der Vereinigten Staaten ernannt) – erklärt, geben die Manöver „einen klaren Beleg dafür, dass unser Bündnis die Fähigkeit und den Willen hat, auftauchenden Herausforderungen an die Sicherheit unserer Süd- und Ostflanken zu begegnen“. Das bedeutet, dass es die Fähigkeit und den Willen hat, von den europäischen Basen aus weitere Kriege in Nordafrika, dem Nahen Osten (wo sich eine erneute Militärintervention in Libyen anbahnt) und in Osteuropa zu führen. An ihrer „Ostflanke“ macht die Nato, nachdem sie die Explosion der ukrainischen Krise ausgelöst hat, immer mehr Druck auf Russland. …

http://www.voltairenet.org/article187454.html

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Das ist der wahre Spionageskandal

Dass die Berichterstattung über den Skandal um NSA und BND von Desinformationen und Ablenkungsmanövern geprägt ist, sollte niemanden überraschen. Warum sollten Medien, die im Interesse der USA fürs TTIP werben oder über Russland und die Ukraine berichten, plötzlich aufrichtig und ehrlich informieren, wenn es um die Durchsetzung von US-Interessen mittels Geheimdiensten geht?

– Alexandra Bader

Man muss sich auch dessen bewusst sein, dass die NSA nur einer von vielen US-Geheimdiensten ist und für uns noch andere relevant sind, etwa die CIA. Nicht umsonst werden die im Zuge der NSA-Affäre geouteten Special Collection Services ja von NSA und CIA gemeinsam betrieben. Außerdem sei daran erinnert, dass Ex-AgentInnen wie Annie Machon, die beim britischen MI 5 war, auf den Unterschied zwischen Massenüberwachung und Geheimdienstarbeit hinweisen. Als Machon vor einem Jahr zu Podiumsdiskussion und Presse-Hintergrundgespräch in Wien war, versuchte sie dies MedienvertreterInnen klarzumachen, doch niemand stieg darauf ein.

Für die Überwachung von “persons of interest” braucht man keine Massenüberwachung, sondern konnte dies immer schon mit den jeweils zur Verfügung stehenden technischen Mitteln gewährleisten. In Österreich verhielt man sich stets feige kooperativ den Amerikanern gegenüber, die auf jede Hilfe zählen konnten, wenn sie analoge Telefonanschlüsse belauschen wollten. Ich bin in jener Zeit (vor 22 Jahren) zum ersten Mal überwacht worden, weil ich meine Analysen und Erkenntnisse über verdeckte US-Einflussnahme auf unsere Politik u.a. in der Diskussion um den EU-Beitritt bei einer Veranstaltung dadurch offenbarte, dass ich einen Ex-US-Botschafter in Deutschland (zugleich galt dieser als Experte für verdeckte Operationen) zitierte, wonach Wirtschaftspolitik ein Interesse der nationalen Sicherheit der USA ist. Dies sei die Schlüsselfeststellung für den Einsatz der CIA, sagte ich bewusst in Richtung einer Politikerin, die erblasste und wusste, dass ich auch sie der CIA zuordnete.

Es gibt immer wieder Menschen, die ohne entsprechenden Background in der Lage sind, richtig zu kombinieren und verdeckte Aktionen zu erkennen; dies geschieht meist zunächst im eigenen Umfeld, etwa in der Politik. Und natürlich geraten sie nicht wegen einer Wortmeldung ins Visier u.a. von Überwachung, sondern weil ihr Verhalten, ihre Haltung, ihre Aussagen zeigen, dass sie das Treiben der USA durchschaut haben und dies nicht hinnehmen wollen; sie sich nicht entmutigen lassen, wenn alle mauern. Damit sind wir bei einem jener Themen, von denen jetzt abgelenkt wird, denn es ist allenfalls denen vollkommen neu, die nichts mit sogenannter Spitzenpolitik zu tun haben. Es mag auch in der Bundesregierung naive Personen geben – oder man hat von seinem Ressort her kaum mit Materie zu schaffen, die eine/n interessant macht -, doch das ganz grosse Erstaunen ist gespielt aus Angst vor den Amerikanern. …

http://www.ceiberweiber.at/index.php?type=review&area=1&p=articles&id=3414

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Planning Chaos in the Middle East: Destruction of Societies for Foreign Money Control

Scott Scottdale interviews Prof. John McMurtry for Canadian Challenger

John McMurtry is a Fellow of the Royal Society of Canada and his work is published and translated from Latin America to Japan. He is the author and editor of the three-volume Philosophy and World Problems published by UNESCO’s Encyclopedia of Life Support Systems (EOLSS), and his latest book is The Cancer Stage of Capitalism/from Crisis to Cure.

SS/CC: You have said that “the trick of the endless US-led wars in the Middle East is to control both sides so as to ensure against sovereign states able to defend the common interests of their peoples”. Please explain.

JM: Whenever any nation has an independent government with fossil fuel, financial, agricultural or strategic resources not yet subjugated to transnational corporate control, there is a US-led campaign to destroy it. Iran, Iraq, Afghanistan, Palestine, Egypt, Libya, Syria have all experienced this over many decades dating from the overthrow of the social-democratic president Mossadegh of Iran in 1953 to Syria’s still mildly independent social state being destroyed to the roots today. Lebanon was a civilized center of the Middle East before warred upon by Israel in 1982 and has been civil-war divided ever since. Iraq’s region-leading social state with universal health-care, free higher education, public water and electricity, local agricultural and food subsidies has been subjected to genocidal destruction and civil war imposition from 1990 to now, with Syria being destroyed by foreign-supported civil war from 2011. Once CIA-agent and coup leader Saddam Hussein could not destroy Iraq’s oil-worker-led society from within after his US-supplied war against Iran was over, Iraq was attacked on contrived pretexts – the constant excuse for non-stop war crimes in the Middle-East – and the state was irreversibly destroyed “because it was floating on a sea of oil” (Wolfowitz’s phrase).

Iraq is a model example of controlling both sides of the ever-shifting Middle-East wars to seize the assets of all, and so too the NATO bombing and jihadi overthrow of Gadhafi in Libya whose socialized oil state was even more developed than Iraq’s with public programs and infrastructures, including quasi-free homes for young couples. Libya’s long-time leader was first welcomed into the Western fold after 2000 and his opponents deported and reditioned by British M-15, then jihadis were joined by massive NATO ‘humanitarian bombing’ in 2011 to overthrow his social state, and Libya too is now in civil war chaos. Induced civil wars are the divide-and-rule policy across borders, and especially successful social states like Afghanistan, Iraq, Syria and Libya where their people are clearly better off than neighbouring peoples under US diktat. A better example of society is always prohibited even by war criminal attacks – as in Yugoslavia and Nicaragua in the 1980’s, and Ukraine today. All are orchestrated into sectarian insanity and internecine wars. At the same time vast new profits, resources, lands, price climbs, markets, agribusiness and – most of all – looting of public resources and finances by private foreign financiers and corporations proceeds more freely with stable social fabrics destroyed, not only in the victim societies but at home.

SS/CC: How does ISIL connect to all this?

JM: The historical background is that US-financed Islamic fundamentalism coupled with royal absolutism has come to rule inside and outside governments – Saudi Arabia being the prime example. When I travelled overland through the Middle East including North Africa decades ago, secular ‘Arab socialism’ was the rule led by Nasser and Egypt, and Islam was the background mass religion. Then a great US-led policy turn occurred in which fanatic jihadists were financed and armed across the region to ensure against “communism”, the Great Satan of the US. The massive funding and arming of jihadis as a war machine began with the US-orchestrated civil war in the then quasi-socialist secular state of Afghanistan to bleed the Soviet Union dry. Since the 9-11 construction, the US with local allies has increasingly sponsored jihadists of every kind to take down any remaining social state while also justifying their oil-for-weapons empires producing no life good but only death and destitution. Observe the connections today. Private armaments and military servicing corporations drain the public treasuries of the US and allied royal states trading oil for arms in the trillions, while financed jihadis provide justification for all the death machines and attack target states at the same time. …

http://www.globalresearch.ca/planning-chaos-in-the-middle-east-destruction-of-societies-for-foreign-money-control/5445509

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Lauffeuer: Progrom in Odessa

Der Pro­grom in Odes­sa am 02. Mai 2014 ist für vie­le rus­sisch­stäm­mi­ge Men­schen in der Ukrai­ne das Schlüs­sel­er­eig­nis des Bür­ger­krie­ges.

Es be­deu­tet ei­nen Wen­de­punkt im Ver­hält­nis der Men­schen und An­ge­hö­ri­gen der ver­schie­de­nen Eth­ni­en in der Ukrai­ne zu­ein­an­der. Und aus dem Um­stand, dass so et­was ge­sche­hen konn­te und nicht auf­ge­klärt wird, schlie­ßen sie, dass es von Sei­ten der Re­gie­rung ge­deckt wird.

Am 02. Mai 2014 kommt es in Odes­sa zu äu­ßerst ge­walt­tä­ti­gen Stra­ßen­schlach­ten zwi­schen Pro- und An­ti-­Mai­dan-­Ak­ti­vi­sten. Es ist von ‘Agents Pro­vo­ka­teurs’ die Re­de, die den Kon­flikt ge­zielt an­ge­facht ha­ben sol­len. Die An­ti-­Mai­dan De­mon­stran­ten flüch­ten ins Ge­werk­schafts­ge­bäu­de der Stadt und ver­bar­ri­ka­die­ren sich dort. Rechts­ge­rich­te­te Re­gie­rungs­an­hän­ger, ins­be­son­de­re Fans ei­nes oder meh­re­rer Fuß­ball­clubs, um­zin­geln das Ge­bäu­de, wer­fen Mo­lo­tow Cock­tails und set­zen wei­te Tei­le des Gebäudes in Brand. Schließ­lich stür­men sie das Haus. Über 40 pro-­rus­si­sche De­mon­stran­ten ster­ben in den Flam­men oder wer­den er­schla­gen, aus der Feu­ers­brunst flie­hen­de schwer miss­han­delt. Der Tag en­det in ei­nem In­fer­no von Ge­walt und Tod. …


lauffeuer Dokumentarfilm

http://neuland.mustermann.org/europa/ukraine-krim/odessa-lauffeuer-film.php

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Expo 2015- Korruptionsskandale, Greenwashing auf Kosten der Steuerzahler – Krawalle

2015 in Mailand trägt das Thema „Feeding the Planet, Energy for Life“ – Die Leitthemen sind u.a. nachhaltige Entwicklung und Nahrungssicherheit. Doch die Konzerne, die bei der Expo2015 ausstellen sind Nestlé, Syngenta, Monsanto und Co. Hier werden Böcke zum Gärtner gemacht, denn gerade diese Konzerne werden in punkto Nachhaltigkeit immer wieder kritisiert, zurecht.

– Doro Schreier

Bei der gestrigen Eröffnung kam es bei einer Protestkundgebung von rund 20.000 Expo-Gegnern in Mailand zu heftigen Zusammenstößen mit Sicherheitskräften.Vermummte warfen mit Feuerwerkskörpern, Flaschen und anderen Gegenständen. Dutzende Autos wurden in Brand gesetzt. Die Polizei setzte Tränengas und Wasserwerfer ein, um die Demonstranten zu vertreiben.

Ein extra Platz am Tisch … die Konzerne und die EXPO

Italiens Ministerpräsident Matteo Renzi eröffnete auf dem Ausstellungsgelände die Weltausstellung, an der sich 145 Länder aller Kontinente beteiligen. Etwa 200.000 Menschen besichtigen auf dem Expo-Gelände die 80 Pavillons.

Paradox- Einerseits große, umstrittene Sponsoren wie McDonalds, Coca Cola oder Nestlé, andererseits der Kampf gegen Hunger und Unterernährung, gegen Lebensmittelverschwendung und Ausbeutung.

Milliarden Euro Regierungsgelder – während 805 Millionen Menschen auf der Welt hungern und tausende Flüchtlinge ertrinken!

Auf der Expo 2015 in Mailand präsentiert sich Deutschland als eine lebendige, fruchtbare Landschaft voller Ideen und Lösungsansätze. Mit seiner Gestaltung und seinen Inhalten schafft er ein Bewusstsein für die Kräfte der Natur als wesentliche Quellen unserer Ernährung, die es in Zukunft besser zu schützen und intelligent zu nutzen gilt, so Sigmar Gabriel, Bundesminister für Wirtschaft und Energie.

Eine Reihe von deutschen Unternehmen – unter anderem Adidas, BASF, Bayer, Bosch, BMW, Deutsche Bank, Henkel, SAP und Siemens – haben ihren italienischen Sitz im Großraum Mailand.

Das Leitthema “Feeding the planet, energy for life” setzt auf traditionsreiche Ess- und Kochkultur und darum ist auch McDonald`s mit an Bord und eines der großen Sponsoren?

Die Expo2015 ist eine reine Werbemaschinerie auf Kosten des Steuerzahlers. 20 Millionen Besucher werden auf dem Expo-Gelände im Nordwesten Mailands erwartet, mehr als ein Drittel aus dem Ausland. Das verschuldete Italien lässt sich das Vergnügen 1,3 Milliarden Euro kosten, es dürfte weitaus mehr sein. …

http://netzfrauen.org/2015/05/02/expo-2015-korruptionsskandale-greenwashing-auf-kosten-der-steuerzahler-krawalle/

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Zum 1.Mai: Schluss mit “Hard Working”!

- Claudia

Dass der Utopieverlust nicht nur in der Netzkommunikation zu einer “giftigen Endzeitstimmung” führt, war Thema des letzten Artikels. An eine dieser verlorenen Utopien kann ich mich gut erinnern, nämlich an die Hoffnung, Maschinen würden die Menschen von der Not-wendigen Arbeit befreien. Man hätte endlich genug Zeit für Hobbys und kreatives Tun, mehr Zeit für Freunde und Familie, Zeit zur Besinnung, zur Kontemplation – und nach Belieben natürlich auch Zeit fürs freiwillige Mitwirken an der Mehrung des Allgemeinwohls, ganz ohne Zwang und Stress.

Und ja, Maschinen haben uns weitgehend von körperlicher Arbeit befreit, doch sitzen wir jetzt eben mehrheitlich vor Bildschirmen und leisten “geistige Arbeit”. Auch sie schickt sich an, zu verschwinden: wird wegrationalisiert durch die IT- und Internet-Revolution, ausgelagert in Billiglohn-Länder, bis auch dort Programme und Maschinen die Menschen ersetzen.

Die Gruppe Krisis um den Philosophen Robert Kurz bemerkte dazu in ihrem »Manifest gegen Arbeit« (1999): »Erstmals übersteigt das Tempo der Prozess-Innovation das Tempo der Produkt-Innovation. Erstmals wird mehr Arbeit wegrationalisiert als durch Ausdehnung der Märkte reabsorbiert werden kann. In logischer Fortsetzung der Rationalisierung ersetzt elektronische Robotik menschliche Energie oder die neuen Kommunikationstechnologien machen Arbeit überflüssig. Ganze Sektoren und Ebenen der Konstruktion, der Produktion, des Marketings, der Lagerhaltung, des Vertriebs und selbst des Managements brechen weg. Erstmals setzt der Arbeitsgötze sich unfreiwillig selber auf dauerhafte Hungerration. Damit führt er seinen eigenen Tod herbei. […] Der Verkauf der Ware Arbeitskraft wird im 21. Jahrhundert genauso aussichtsreich sein wie im 20. Jahrhundert der Verkauf von Postkutschen.«
(aus: Automatisch arbeitslos)

Fetisch Arbeit

Anstatt nun eine Gesellschaft mit nur noch wenig notwendiger menschlicher Arbeit als Erfolg zu begreifen, den es zum Wohle aller zu organisieren gilt, wurde Arbeit zum regelrechten Fetisch, der fraglos angebetet wird. Kaum eine Rede eines amerikanischen Politikers kommt ohne Beschwörung des “Hard Working” aus und hierzulande wiederkäute gar ein Sozialdemokrat wie Müntefering anlässlich der Agenda 2010 allen Ernstes den Paulus-Spruch “Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen”, den auch Hitler gerne zitierte – und zwar so:

Wer nicht arbeitet, soll nicht essen. Und wer nicht um sein Leben kämpft, soll nicht auf dieser Erde leben. Nur dem Starken, dem Fleißigen und dem Mutigen gebührt ein Sitz hienieden.” (Mein Kampf, 1925)

Wenn man das immer wieder durch die Medien schwappende Gehetze gegen Hartz4-Bezieher (“soziale Hängematte”) betrachtet, muss man fast zum Schluss kommen, dass sich in dieser Bewertung nicht allzu viel geändert hat. “Arbeitsplätze” sind jederzeit wohlfeile Argumente, um die Verdreckung und Vergiftung der Umwelt, das Quälen von Tieren, das Ausbeuten letzter Ressourcen wider besseres Wissen und viele Schrecklichkeiten mehr zu rechtfertigen. Obwohl die Arbeit weniger wird, sind wir mehr und mehr eine Leistungsgesellschaft, die den BurnOut in der 70-Stunden-Woche als weit ehrenvoller erachtet als das Streben nach einer auskömmlichen Teilzeitarbeit. …

http://www.claudia-klinger.de/digidiary/2015/05/01/zum-1-mai-schluss-mit-hard-working/

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