Ex-Thyssen-Chef warnt vor Krieg

Die Ukraine ist nicht in der EU, und deutsche Steuergelder dafür zu verwenden, “dass in Kiew weiterhin Nazis regieren können, verstößt gegen unser Grundgesetz”, kommentiert der frühere Thyssen-Vorstandschef Dieter Spethmann:

Dies ist kein Herbst wie jeder andere. Vielmehr liegt Krieg in der Luft. Dieser Herbst erinnert mich an den Herbst 1939, den ich sehr lebhaft in Erinnerung habe. Ich war damals 13. Mein Vater hatte jenen Krieg jahrelang vorhergesagt, der uns 7 Millionen Tote brachte, das ganze Land zerstörte und uns beschränkte auf die Hälfte unseres Reichsgebietes.

So auch jetzt. Als Frau Merkel Kanzlerin wurde, erhöhte sie als erstes die Mehrwertsteuer auf 19 %. Tausende Kleinbetriebe gingen über die Wupper. Heute lässt sie uns durch Frau Nahles trösten, es gäbe doch immer mehr Arbeitsplätze. Das aber hilft nur scheinbar. Denn die Kaufkraft eines jeden von uns sinkt. Deshalb ist Schäuble, der sich damals wegen einer Bargeldaffäre von Amts wegen schämen musste, inzwischen zweiter Tröster geworden. Heute versucht er uns vergessen zu machen, dass wir bis zum 8. Juli dieses Jahres für seinen Staat gearbeitet haben – entschieden zu lange. Er tröstet uns damit, sein Staat mache keine neuen Schulden mehr. Auch das ist falsch. Denn der Staat erspart sich durch seine Null-Zins-Politik mindestens € 60Mrd an Zinsen pro Jahr, aber dieses Geld geht uns an unseren Sparguthaben verloren. Nein, so geht es nicht weiter.

Jetzt stehen abermals Milliarden über Milliarden an, um der Ukraine „zu helfen.“ Dafür gibt es weder eine Rechtsgrundlage noch einen politischen Anlass. Die Ukraine ist nicht Mitglied der EU, und unser Steuergeld dafür zu verwenden, dass in Kiew weiterhin Nazis regieren können, verstößt gegen unser Grundgesetz.

Nein, wir müssen Merkel, Gabriel & Co klarmachen, dass sie sich und uns von der Kriegstreiberei der Amerikaner lossagen müssen. Diese überfallen seit einem Jahrzehnt andere Staaten. Das ist ihre Sache.

Der Durchschnittsbürger in Amerika aber hat kein würdiges Leben mehr. Im letzten Jahr kaufte er für sein Auto nur noch ein Drittel des Sprits wie 1998, wobei er aber für den Liter den 14 fachen Preis bezahlen musste. Wenn die Amerikaner die zahllosen Kriege ihrer Regierung mit solchen persönlichen Einbußen bezahlen wollen, ist das ihre Sache. Wir aber müssen und wollen auf solche Eskapaden nicht eintreten. Wir wollen Frieden und schon gar keinen Krieg mit Russland, der mit Sicherheit das Ende Deutschlands und der Deutschen bedeuten würde. Mir ist unfassbar, dass Merkel, Gabriel & Co. es dahin haben kommen lassen.

http://www.geolitico.de/2014/09/15/ex-thyssen-chef-warnt-vor-krieg/

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Washingtons Krieg gegen Russland

Die von Washington und der EU angekündigten Sanktionen gegen Russland machen keinen Sinn als rein wirtschaftliche Maßnahmen.

– Paul Craig Roberts

Ich wäre überrascht, wenn die russischen Erdöl- und Militärindustrien in erwähnenswerter Weise von europäischen Kapitalmärkten abhängig wären. Eine derartige Abhängigkeit würde auf ein Versagen im strategischen Denken Russlands hinweisen. Die russischen Unternehmen sollten imstande sein, die entsprechende Finanzierung durch russische Banken oder von der russischen Regierung zu bekommen. Wenn Kredite aus dem Ausland erforderlich sind, kann Russland von China Geld leihen.

Wenn entscheidende russische Industrien von europäischen Kapitalmärkten abhängig sind, werden die Sanktionen Russland zugute kommen, weil sie ein Ende dieser lähmenden Abhängigkeit erzwingen. Russland sollte vom Westen in keiner Weise abhängig sein.

Die entscheidende Frage ist die nach dem Zweck der Sanktionen. Meine Auffassung ist, dass die Sanktionen bezwecken, Europas wirtschaftliche und politische Beziehungen mit Russland aufzubrechen und zu untergraben. Wenn internationale Beziehungen vorsätzlich untergraben werden, dann kann das zu Krieg führen. Washington wird weiterhin auf Sanktionen gegen Russland drängen, bis Russland Europa zeigt, dass als Washingtons Werkzeug zu dienen mit hohen Kosten verbunden ist.

Russland muss diesen Kreislauf von immer mehr Sanktionen aufbrechen, um den Trieb in Richtung Krieg abzulenken. Meiner Meinung nach ist das für Russland einfach. Russland kann Europa sagen, wenn ihr unsere Erdölfirmen nicht mögt, müsst ihr auch unsere Erdgasfirma nicht mögen, also drehen wir das Gas ab. Oder Russland kann Europa sagen, dass es kein Gas an NATO-Mitglieder verkauft, oder Russland kann sagen, dass es weiterhin Gas verkaufen wird, dieses aber mit Rubeln anstatt mit Dollars bezahlt werden muss. Das hätte den zusätzlichen Nutzen, dass die Nachfrage nach dem Rubel auf den Währungsmärkten steigt und es dadurch für Spekulanten und die Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika schwerer wird, den Wert des Rubels nach unten zu treiben.

Die wirkliche Gefahr für Russland besteht in einer Fortsetzung seiner niederschwelligen moderaten Reaktion auf die Sanktionen. Das ist eine Reaktion, die zu mehr Sanktionen anregt. Um die Sanktionen zu stoppen, muss Russland Europa zeigen, dass die Sanktionen mit ernsthaften Kosten für Europa verbunden sind. …

http://antikrieg.com/aktuell/2014_09_15_washingtons.htm

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Wer ist der wirkliche Feind der Menschheit?

Die Vereinigten Staaten haben schon wieder einen Krieg verloren, so wie sie alle Kriege seit 70 Jahren verlieren, wenn man nach normalen Massstäben beurteilt.

– Freeman

Was ist aus dem Irak nach 11 Jahren amerikanischer Besatzung und zwei Angriffskriegen geworden? Nach Tausenden gefallenen und verwundeten Soldaten und Kriegskosten, die fast eine Billionen Dollar ausmachen? Washington wollte doch das Land mit “westliche Werten, Sicherheit, Freiheit und Wohlstand” beglücken. Nichts von dem ist eingetreten. Im Gegenteil, es herrscht nur Terror, Zerstörung und Elend. Das Land ist in Chaos zerfallen und noch ein gescheiterter Staat ist durch die militärische Intervention entstanden. Die ISIS hat sich dort breit gemacht und Obama hat wieder einen Bombenkrieg gegen den Irak angekündigt, um die Mörderbande die sie selber geschaffen haben zu bekämpfen. Aber es ist nicht wirklich eine Niederlage, sondern das ist die Umsetzung des üblichen Plan, überall verbrannte Erde zu hinterlassen.

Kein Land beschert den Menschen der Welt mehr Kriege, Leid und Zerstörung als Amerika. Keiner kommt nur annährend an die Menschenrechtsverletzungen ran die Washington weltweit begeht. Keiner ist erpresserischer, barbarischer und gesetzloser. Keiner gefährdet den Frieden der Menschheit mehr. Das Geschäft Amerikas ist Krieg, ein permanenter Krieg, das ist die offizielle US-Politik. Egal welche Partei am Ruder ist, ob Demokraten oder Republikaner, beide sind nur auf Krieg eingestimmt. Sie hassen Frieden, denn Frieden ist kein gutes Geschäft. Deshalb wollen sie immer mehr und immer grössere Kriege. Die Kriegshetzer kontrollieren Washington und die Kriegsmaschinerie muss immer am Laufen gehalten werden.

Vergangenen Dezember hat der Kongress 633 Milliarden Dollar für das “Verteidigungsetat” offiziell genehmigt. Das ist aber nur die Spitze des Eisbergs. Hunderte Milliarden Dollar werden unter versteckten Posten für die Kriegsführung zusätzlich eingesetzt. Diese laufen dann unter dem Etat des Aussen-, Finanz, Energie- und Heimatschutzministerium, sowie unter den Budget für die NASA und den 16 Geheimdiensten, wie NSA, CIA. Insgesamt belaufen sich die echten Ausgaben für alle Formen von Krieg auf 1,5 Billionen Dollar pro Jahr, was angeblich für die “Sicherheit” aufgewendet werden muss.

Diese gigantische und unvorstellbare Summe wird ausgegeben, um die ganze Welt mit Krieg zu überziehen, um nach der Vorstellung Washingtons das amerikanische Imperium zu erhalten und noch mehr zu vergrössern. Die Kriege laufen auf allen Ebenen, nicht nur militärisch, sondern es werden ein Informationskrieg, Spionagekrieg, Finanzkrieg und ein Wirtschaftskrieg gegen alle Länder geführt. Ob Partner und Alliierter spielt dabei keine Rolle. Amerika hat keine Freunde, wie Henry Kissinger sagte, Amerika hat nur Interessen, die sie mit allen Mitteln durchsetzt. Internationale Gesetze und Regeln müssen alle anderen einhalten, Amerika selbstverständlich nicht.

http://alles-schallundrauch.blogspot.de/2014/09/wer-ist-der-wirkliche-feind-der.html

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US-Hilfe für Neofaschisten

Ukraine: Kommandeur des Bataillons »Donbass« in Washington. NATO-Manöver in der Ukraine begonnen. Verwirrung um Waffenlieferungen für Kiew

– Reinhard Lauterbach

Etwa 1300 Soldaten aus der Ukraine und mehreren NATO-Staaten haben am Montag in der Westukraine mit dem Manöver »Rapid Trident 2014« begonnen. Es findet auf dem Truppenübungsplatz Jaworiw direkt an der Grenze zu Polen statt. Die Bundeswehr hat drei Offiziere als Beobachter entsandt. Zu im Internet kursierenden Fotos, die angeblich in der Nähe von Lwiw aufgenommen wurden und »Leopard«-Panzer mit deutschen Hoheitszeichen zeigen, konnte eine Sprecher der Bundeswehr auf jW-Nachfrage am Sonntag keine Auskunft geben. Am Manöver seien jedenfalls keine Panzer der Bundeswehr beteiligt. Ausschließen konnte er jedoch nicht, daß Panzer aus deutscher Produktion, aber ohne deutsche Soldaten, in der Ukraine im Einsatz sind. In den vergangenen Jahren hatte die Bundesrepublik mehrere hundert »Leopard« an Polen abgegeben. Dessen Präsident Bronislaw Komorowski hat bereits erklärt, daß er nichts gegen polnische Waffenlieferungen an die Ukraine hätte, wenn Kiew darum bäte.

Verwirrung herrscht aber darüber, ob solche schon erfolgt sind. Noch am Sonntag hatte der ukrainische Verteidigungsminister Waleri Geletej behauptet hatte, die Übergabe moderner Waffen an die Armee durch NATO-Streitkräfte sei schon im vollen Gang. Aber am Montag ruderte der Sprecher des ukrainischen Sicherheitsrates, Andrij Lysenko, zurück und erklärte, ihm sei nichts von solchen Lieferungen bekannt.

Etwas wirklich Neues war am Montag jedoch auf der Facebook-Seite des ukrainischen Nationalisten Semjon Semjontschenko zu lesen. Der Kommandeur des aus neofaschistischen Freiwilligen zusammengesetzten Bataillons »Donbass« hält sich nach eigenen Angaben derzeit in Washington auf. Er will dort dreierlei erreichen: bei der ukrainischen Diaspora Geld sammeln, Gespräche mit US-Politikern führen und Vereinbarungen darüber treffen, daß Angehörige seiner Truppe an der US-Militärakademie West Point geschult werden. Entsprechende Zusagen sind ihm offenbar gemacht worden. Wenn an seinen Angaben etwas dran ist, hieße dies, daß die USA zur unmittelbaren Unterstützung der ukrainischen Neofaschisten übergehen. Semjontschenko gilt nicht als Wichtigtuer – und ein solcher Schritt hätte eine gewisse Logik. Der US-Botschafter in Kiew, Jeffrey Pyatt, hielt schon Anfang des Jahres, wie er selbst sagte, engsten Kontakt mit der »Selbstverteidigung« des Maidan. Wie das US-Außenministerium im Februar beiläufig mitteilte, telefonierte er während des Staatsstreiches im Stundenrhythmus mit dessen Anführern. …

http://www.jungewelt.de/2014/09-16/044.php

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Das Russel-Tribunal: Poroschenko und Obama sind Kriegsverbrecher!

Das Russel-Tribunal:
Poroschenko und Obama sind der Kriegsverbrechen schuldig

– Natalia Schmakowa

Die Präsidenten der Ukraine, Pjotr Poroschenko, und der USA, Barak Obama, sowie der Vorsitzende der Eurokommission José Manuel Barroso und der NATO-Generalsekretär, Anders Fog Rasmussen, wurden auf dem am Sonnabend in Venedig stattfindenden informellen „Russel-Tribunal“ [1] für schuldig befunden, im Donbass Kriegsverbrechen begangen zu haben.

Zuvor wurde mitgeteilt, daß bei diesem informellen Gericht unter den Beschuldigten auch der Name des Chefs des Europäischen Rates, Herman Van Rompuy, war, der im Urteil jedoch nicht genannt wurde.
Wie einer der Beobachter, der an dem öffentlichen Tribunal teilnahm, der Agentur „RIA Nowosti“ mitteilte, hat das Gremium, welches aus vier Volksrichtern unter dem Vorsitzenden des Organisationskomitees des „Russel-Tribunals“, Albert Gardin, einem der Führer der Bewegung für die Wiedergeburt der unabhängigen Venezianischen Republik, in Venedig stattfand, Poroschenko, Obama, Barroso und Rasmussen als „Kriegsverbrecher“ verurteilt, die für die Kriegsverbrechen gegen das Volk vom Donbass verantwortlich sind.

Nach den Worten eines Gesprächspartners der Agentur, nahmen an dem Gerichtsprozeß insgesamt etwa zehn Personen teil, einschließlich des bekannten italienischen Journalisten Guiletto Chiesa und einer Einwohnerin von Lugansk, die gegenwärtig in Italien wohnt. Die Frau, welche als Zeugin ihrer Verwandten auftrat, berichtete den Richtern schreckliche Einzelheiten von dem, was im Südosten der Ukraine geschieht.

Nachdem sich die Richter diesbezüglich alles angehört hatten, fällten sie ihr Urteil, welches nunmehr an verschiedene internationale Organisationen, insbesondere an die UNO, die OSZE und den Internationalen Strafgerichtshof weitergeleitet wird.

Das „Russell-Tribunal“ war 1967 auf Initiative der Philosophen Bertrand Russell [2] und Jean Paul Sartre [3] erstmals durchgeführt worden, um die Kriegsverbrechen des Vietnamkrieges zu verurteilen. Später wurden ähnliche „Tribunale“ zu Chile, zum Irak und Palästina durchgeführt. Sie haben jedoch keine juristischen Konsequenzen.

Die Kiewer Machthaber hatten im April d. J. im Osten der Ukraine mit Gewaltmaßnahmen gegen die über den Februarputsch [4] unzufriedenen Einwohner der Region begonnen. Nach letzten Angaben der UNO wurden bisher über 2700 friedliche Einwohner Opfer des Konfliktes. In Moskau wurden die militärischen Einsätze als Strafoperation bezeichnet, und mehrfach hatte die Weltgemeinschaft dazu aufgerufen, alles nur denkbar Mögliche zu unternehmen, um Maßnahmen für eine Feuereinstellung zu ergreifen.

http://einarschlereth.blogspot.se/2014/09/das-russel-tribunal-poroschenko-und.html

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KenFM im Gespräch mit: Mathias Bröckers

Die Medien beschreiben nicht die Realität, sie erzeugen sie!

Zu diesem Ergebnis kommt Mathias Bröckers im Gespräch mit KenFM.

Bröckers hat unter anderem drei Bücher über 9/11 veröffentlicht und wurde so zum Bestsellerautor. Spätestens seit dem 11. September 2001 konnte jeder klassische Journalist erkennen, dass sich die unabhängige Berichterstattung auch in Deutschland massiv veränderte. Wer damals nicht bereit war, die offizielle Terror-Version der 19 Räuber nicht vollständig zu schlucken, wer bei offenen Fragen nachbohrte, geriet automatisch ins Fadenkreuz und wurde sukzessive auf’s Abstellgleis geschoben.

Diese Mechanik, unbequeme Köpfe zu entsorgen, zieht sich bis in unsere Tage und wurde massiv ausgebaut. Das Ergebnis können wir aktuell an der medialen Darstellung der Ukraine-Krise erkennen. …

http://www.youtube.com/watch?v=6NMZcz0pTi0

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Putin: Die Ukraine dient als Geisel für US-Interessen

Wladimir Putins Kommentar zu den neuen Sanktionen der EU und USA die am 12. September über Russland verhängt wurden.


Don R. Wetter

https://www.youtube.com/watch?v=0_4Gaqqhx_s

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Washingtons einzige Moral ist die Doppelmoral

Wenn ich mich mit der Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika und ihren untertänigen Massenmedien beschäftige, habe ich manchmal den Eindruck, dass es dort überhaupt keine Moral gäbe, wäre da nicht die Doppelmoral.

– Robert Parry

Von Präsident Barack Obama bis zu den Herausgebern von Washington Post und New York Times ist offenkundig, dass, was für den einen recht ist, für den anderen nicht billig ist.

Eine Wahl in einem umkämpften Land ist gültig und sogar beeindruckend, wenn dabei herauskommt, was das offizielle Washington will, etwa wie im vergangenen Monat in der Ukraine; sonst ist sie ein Schwindel und unrechtmäßig, wie in Syrien in diesem Monat.

In gleicher Weise haben Völker ein unabdingbares Recht auf Selbstbestimmung – in Kosovo oder Südsudan, aber nicht auf der Krim oder in der Donbass-Region der Ukraine. Diese Volksabstimmungen über die Trennung von der Ukraine müssen „manipuliert“ gewesen sein, auch wenn es nicht den leisesten Beweis dafür gibt. Alles wird gesehen durch das Auge des Betrachters, und die Betrachter in Washington sind zutiefst parteiisch.

Geht es um militärische Interventionen, machen Regierungsvertreter der Vereinigten Staaten von Amerika wie die Botschafterin bei den Vereinten Nationen Samantha Power eine über die nationale Souveränität hinausgehende „Verantwortung zum Schutz“ geltend, wenn Zivilisten in Libyen oder Syrien bedroht sind, nicht aber, wenn Zivilisten in Gaza, Odessa, Mariupol oder Donetsk massakriert werden. Werden diese Massaker von Alliierten der Vereinigten Staaten von Amerika durchgeführt, werden die Alliierten ob ihrer „Zurückhaltung“ gelobt.

Die Scheinheiligkeit setzt sich fort bei der Anwendung des Internationalen Rechts. Wenn einige Anführer in Afrika Dinge betreiben, die den Tod von Zivilisten zur Folge haben, dann müssen sie vom Internationalen Strafgerichtshof angeklagt und nach Den Haag gezerrt werden zwecks Strafverfolgung durch Juristen, die eine empörte Welt repräsentieren.

Es ist jedoch undenkbar, dass George W. Bush, Dick Cheney, Tony Blair und andere „respektable“ Anführer zur Verantwortung gezogen werden, die in den Irak einmarschiert sind und im vergangenen Jahrzehnt hunderttausende Tote auf dem Gewissen haben.

Die Vereinigten Staaten von Amerika präsentieren sich selbst als den großen Wächter der Demokratie und verfassungsmäßigen Ordnung, außer wenn diese demokratischen Regungen mit den Interessen der Vereinigten Staaten von Amerika nicht zusammenpassen. …

http://antikrieg.com/aktuell/2014_06_11_washingtons.htm

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Kiew: Nato-Länder beginnen mit Waffenlieferungen an Ukraine

Laut dem ukrainischen Verteidigungsminister Waleri Geletej läuft bereits eine Waffenübergabe an Kiew durch Nato-Mitgliedsländer.

Geletej wies darauf hin, dass er Anfang September zusammen mit dem ukrainischen Präsidenten dem Nato-Gipfel in Wales beigewohnt und die Allianz um Hilfe für die Ukraine gebeten hatte.

„Ich habe auch (am Rande des Gipfels-Red.) unter Ausschluss der Öffentlichkeit mit den Verteidigungsministern führender Länder der Welt, mit denjenigen gesprochen, die uns helfen können. Und sie haben uns Gehör geschenkt. Derzeit vollzieht sich der Prozess der Waffenübergabe“, sagte Geletej in einem Interview für den ukrainischen Fünften Kanal am Samstagabend.

Früher hatte der ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko mitgeteilt, dass es ihm gelungen sei, mit einer Reihe von Nato-Ländern über direkte Lieferungen von modernen Waffen an die Ukraine übereinzukommen. Nach Angaben von Juri Luzenko, Berater des ukrainischen Staatschefs, wurde auf dem Nato-Gipfel in Wales eine Vereinbarung über Waffenlieferungen aus den USA, Frankreich, Polen, Norwegen und Italien getroffen. In der Folgezeit dementierten all diese Länder diese Erklärung. Der ukrainische Präsident beharrte jedoch darauf, dass es immerhin gelungen sei, mit einer Reihe von Nato-Ländern über direkte Lieferungen von modernen Waffen übereinzukommen.

http://de.ria.ru/security_and_military/20140914/269542614.html

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Warum der Westen an der Ukraine-Krise schuld ist

Im Westen gilt es als gesicherte Erkenntnis, dass an der Ukraine-Krise massgeblich die aggressive Haltung der Russen schuld ist.

John J. Mearsheimer*

Der russische Präsident Wladimir Putin, so die gängige Argumentation, hat die Krim annektiert, weil er schon lange eine Wiederbelebung des Sowjet­reichs im Sinn hatte, und wird womöglich auch den Rest der Ukraine und andere Länder Osteuropas ins Visier nehmen. Die Absetzung des ukrainischen Präsidenten Viktor Janukowitsch im Februar 2014 habe Putin lediglich den Vorwand dafür geliefert, russische Streitkräfte auf die Krim zu entsenden.

Doch diese Darstellung ist falsch: Die Hauptschuld an der Krise tragen die USA und ihre europäischen Verbündeten. An der Wurzel des Konflikts liegt die Nato-Ost-­Erweiterung, Kernpunkt einer umfassenden Strategie, die Ukraine aus der russischen Einflusssphäre zu holen und in den Westen einzubinden. Dazu kamen die EU-Ost-Erweiterung und die Unterstützung der Demokratiebewegung in der Ukraine durch den Westen, beginnend mit der orangenen Revolution 2004.

Seit Mitte der 1990er Jahre lehnen russische Staatschefs eine Nato-Ost-Erweiterung entschieden ab, und in den vergangenen Jahren haben sie unmissverständlich klargemacht, dass sie einer Umwandlung ihres strategisch wichtigen Nachbarn in eine Bastion des Westens nicht untätig zusehen würden. Das Fass zum Überlaufen brachte der unrechtmässige Sturz des demokratisch gewählten prorussischen Präsidenten der Ukraine; Putin sprach zu Recht von einem «Staatsstreich».

Als Reaktion darauf annektierte er die Halbinsel Krim, auf der, wie er befürchtete, die Einrichtung einer Nato-Marinebasis geplant war, und betrieb die Destabilisierung der Ukraine, um sie von einer Annäherung an den Westen abzubringen.

Putins Gegenwehr kam eigentlich alles andere als überraschend. Immerhin war der Westen, wie Putin nicht müde wurde zu betonen, in den Hinterhof Russlands vorgedrungen und hatte dessen strategische Kerninteressen bedroht. Die politischen Eliten der USA und Europas trafen die Ereignisse nur deshalb unvorbereitet, weil sie der Logik des Realismus im 21. Jahrhundert kaum noch Bedeutung zumessen und davon ausgehen, dass sich die Einheit und Freiheit Europas mittels liberaler Prinzipien wie Rechtsstaatlichkeit, ökonomischer Interdependenz und Demokratie gewährleisten lassen.

Doch dieses Konzept ging in der Ukraine nicht auf. Die dortige Krise belegt, dass die Realpolitik durchaus noch relevant ist – und Staaten, die dies übersehen, es auf eigene Gefahr tun. Der Versuch US-amerikanischer und europäischer Politiker, die Ukraine in einen Stützpunkt des Westens direkt an der russischen Grenze zu verwandeln, ist gründlich misslungen. Nun, da die Konsequenzen unübersehbar sind, wäre es ein noch grösserer Fehler, diese verhunzte Politik fortzusetzen. …

http://www.seniora.org/krieg-frieden/ukraine/536-warum-der-westen-an-der-ukraine-krise-schuld-ist

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«Der Westen ist raubtierhaft und kannibalistisch, ernährt sich von den Ressourcen anderer Völker und versucht, deren ganze Zukunft zu verschlingen»

Der indische Literaturnobelpreisträger Rabindranath Tagore und sein unermüdliches Engagement für ein friedliches Zusammenleben – ein Vorbild für heute

Thomas Schaffner

Asien ist im Aufbruch. Davon legt nicht nur die «Erklärung von Shanghai» der CICA, der «Konferenz für Interaktion und vertrauensbildende Massnahmen in Asien», beredtes Zeugnis ab (vgl. Zeit-Fragen Nr. 14/15 vom 1. Juli). Auch bilateral werden die Beziehungen der Länder Asiens vertieft – ohne Einbezug des Westens. So berichtet unter anderen Urs Schoettli in der «Neuen Zürcher Zeitung» vom 7. Juli von der Zäsur, die durch den jüngsten Machtwechsel in Delhi mit Narendra Modi erfolgt sei: Der neu gewählte indische Premierminister setze bei der Modernisierung des Landes explizit auf asiatische Vorbilder und Werte und vertiefe die Beziehungen nicht nur zu China, sondern auch zu den ost­asiatischen Tigerstaaten und insbesondere zu Singapur und Japan. Dass dabei mit «frischer Pragmatik» vorangeschritten werde, bestätigt nur die Einschätzungen eines Kishore Mahbubani, der gerade die Pragmatik als eines der Erfolgsrezepte der Asiaten herausstreicht – und dem Westen zur Nachahmung empfiehlt. Dies würde zu einer Abkehr von ideologisch verengten Blickweisen und Feindseligkeiten führen, weil der Pragmatiker auch mit Staaten verhandle, die nicht zu seinen Freunden gehörten – doch nur so lasse sich mehr Frieden auf dem Planeten erreichen.

Wenn Indien zu Japan und China enger in Beziehung tritt, so sind dabei einige historische Altlasten zu überbrücken: Indien, welchem von Kishore Mahbubani, aber auch von Zbigniew Brzezinski eine mögliche Mittlerrolle zwischen Asien und dem Westen zugeschrieben wird, hatte als britisch dominiertes Land lange einen zweifelhaften Ruf bei seinen asiatischen Nachbarn. Pankaj Mishra, selber Inder, gibt in seinem preisgekrönten Buch «Aus den Ruinen des Empires. Die Revolte gegen den Westen und der Wiederaufstieg Asiens» Einblicke in die wechselhaften Beziehungen der genannten Länder im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts und lässt deutlich werden, dass die Phase der 200jährigen Dominanz des Westens, von Ki­shore Mahbubani als «historischer Irrweg» bezeichnet, nun nicht nur zu Ende geht, sondern schon vor hundert Jahren Widerstand fand in einem Netzwerk asiatischer Intellektueller, die eines verband: der Widerstand gegen die erlittenen Demütigungen durch den rassistischen Dünkel der Europäer und US-Amerikaner. Dass dabei auch deren gelehrige Schüler in Asien, insbesondere im sich immer imperialistischer gebärdenden Japan, einer kritischen Betrachtung unterstellt wurden, wird deutlich am Beispiel des Wirkens des indischen Literaturnobelpreisträgers Rabindranath Tagore. …

http://zeit-fragen.ch/index.php?id=1894

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Der Hamster darf selbst aussuchen, wer das Hamsterrad betreibt

Viele Menschen rennen von früh bis spät in ihrem Hamsterrad, aber es macht ihnen nichts aus, denn das Hamsterrad sieht von innen aus wie eine Karriereleiter.

Das aktuelle System ist so wahnwitzig, dass es fast schon wieder zu einfach ist. Aber es funktioniert.

– Jenny

So funktioniert der Wahnsinn: Banken und Versicherungen generieren Geld und sammeln es bei Sparern ein. Sie zocken damit und leihen es dem Staat, der dann seine Defizite stopft. Gehen die Banken pleite, dann rettet der Staat (Steuerzahler) diese Banken mit neuen Krediten, welche er wieder bei den Banken aufnimmt. Merkt ihr was? Der Steuerzahler ist gleichzeitig Gläubiger und Schuldner, aber es stört ihn nicht, denn noch funktioniert dieser Wahnsinn ziemlich gut. Der klassische Wähler der Einheitspartei sieht noch immer die Karriereleiter vor sich und nicht das Hamsterrad!

Der hier in wenigen Sätzen skizzierte Wahnwitz wird nun noch durch Zinszahlungen perversioniert. Der Staat überschuldet sich für Krieg und Dämlichkeiten, damit er gewählt wird. Um die Zinsen begleichen zu können verlangt er von seinen braven Untertanen Steuern. Er lügt ihnen dabei vor, dass es um Straßen und Kitas ginge, dabei sind die Zinsen bereits der zweit größte Posten im Bundeshaushalt. Die Menschen glauben das noch, weil es ihnen noch zu gut geht. Der klassische deutsche Wähler des Parteienkartells wird immer erst dann misstrauisch wenn er Hunger hat, friert oder blutet. Die Menschen bezahlen Steuern für Zinsen und Zinseszinsen, die auf Kredite verlangt werden, welche niemals zurückbezahlt werden können. Diese Zinsen fließen übrigens an Banken und Versicherungen, womit sich der Kreis wieder schließt.

Wäre dieses Ausbeutungssystem nicht so offenkundig dämlich und wahnwitzig, dann würde man es nicht so leicht verstehen. Aber wie gesagt, den Menschen gefällt es, denn der Durchschnittsdeutsche regt sich immer erst dann auf, wenn es zu spät ist. Bis dahin wird er mit dreisten Lügen und Propaganda dumm gehalten, damit er brav das elitäre Parteienkartell wählt. Der Hamster darf also selbst aussuchen, wer das Hamsterrad betreibt.

http://pinksliberal.wordpress.com/2014/09/14/der-hamster-darf-selbst-aussuchen-wer-das-hamsterrad-betreibt/

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Schachbrettplauderei

Den Titel des Beitrags wählte ich in Anlehnung an das Buch „The Grand Chessboard“ von Zbigniew Brzeziński. Natürlich reichen meine Einblicke in globale Zusammenhänge nicht so tief wie diejenigen Brzezinskis. Darum verwende ich den Titel Schachbrettplauderei.

– biene

Strategie und Co.

Politik und Militärisches besitzen viele Ähnlichkeiten mit einem Schachturnier. Es geht um Strategie, Taktik und Züge, Verteidigung oder Angriff, Fesselung oder deplatzierte Figuren, Opfer oder Gewinn. Ziel des Spiels ist es den gegnerischen König einzukesseln und ihm alle Möglichkeiten für den nächsten Zug zu nehmen. Jede Figur auf dem Schachbrett hat ihre festgelegte Rolle und Aufgabe.

In seinem Buch beschreibt Brzezinski das Ziel, das US-Regime als einzige Weltmacht zu installieren und seine Vorherrschaft auf lange Zeit unanfechtbar zu sichern. Das was wir seit vielen Jahren in der Weltpolitik erleben ist nichts anderes als die praktische Verwirklichung von Abschnitten dieser Zielsetzung. Die Ukraine ist ein Schlüsselfeld im Kampf des US-Regimes um die Weltherrschaft.

Ohne die Beherrschung der Ukraine wäre der längst geplante Angriff auf Russland wesentlich schwieriger und die Wahrscheinlichkeit einer Niederlage sehr groß. Ohne die volle Unterstützung durch Deutschland, ist die Beherrschung der Ukraine durch das US-Regime aber kaum zu verwirklichen und auf keinen Fall lange aufrecht zu erhalten. Das ist der geostrategischen Lage Deutschlands im Herzen Mitteleuropas geschuldet und dem Umstand, dass unsere Heimat Drehscheibe der US-Logistik und Geheimdienststruktur ist. Hinzu kommen ökonomische und weitere Fakten in europäischem Kontext, die hier aber zu weit führen.

Deutschland ist eine wichtige Figur im globalen Spiel des US-Mafia-Imperiums um die Weltherrschaft. Und das Berliner Marionettenregime steckt bereits viel tiefer in der US-Aggression als die Öffentlichkeit es erfährt. Davon ist die gesamte deutsche Bevölkerung betroffen. Nur siebzig Jahre nach dem 2. Weltkrieg mit 50 Millionen Toten manövriert die deutsche Kompradoren-Bourgeoisie uns erneut in eine Situation, die jederzeit in einen großen Krieg münden kann, der ganz Europa und die Welt erfasst.

Die Transatlantiker als fünfte Kolonne in Deutschland, unterstützt von zahlreichen US-Agenten, treiben uns regelrecht in diese Richtung. Es ist nicht im Interesse der deutschen Bevölkerung, in einen Konflikt mit Russland hineingetrieben zu werden.[1] …

http://www.superbiene.de/2014/09/14/schachbrettplauderei/

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„Die Sanktionen gegen Russland dienen ausschließlich den US-Interessen“

Die US-Regierung hat die berechtigten Proteste der ukrainischen Bevölkerung gegen ihre korrupte Regierung verwendet, um einen gewalttätigen Regime-Wechsel in Kiew herbeizuführen.

Die CIA operiert weltweit im Interesse der Wall Street, die Regierung in Washington ist offenbar längst nicht mehr Herr der Lage der Machtstrukturen im eigenen Land. Es ist völlig unverständlich, warum sich die EU und die Bundesregierung dem globalen Diktat der USA unterwerfen.

Mathias Bröckers und Paul Schreyer haben ein äußerst lesenswertes Buch geschrieben: „Wir sind die Guten. Ansichten eines Putinverstehers oder wie uns die Medien manipulieren“. In diesem Buch analysieren die beiden die Entwicklung in der Ukraine und erklären die Vorgänge als Teil einer globalen US-Strategie, Zugriff auf wichtige Rohstoffmärkte zu erhalten. Wladimir Putin ist den Amerikanern ein Dorn im Auge, weil er sich gegen den Einfluss der multinationalen Konzerne in Russland widersetzt. Die Deutschen Wirtschafts Nachrichten haben mit Mathias Bröckers gesprochen.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: In Ihrem Buch schreiben Sie, dass nicht die diskriminierenden homophoben Gesetze den Westen auf den Plan gerufen haben, sondern handfeste wirtschaftliche Interessen. Warum ist Putin dem Westen ein Dorn im Auge?

Mathias Bröckers: Unter Jelzin hatten die anglo-amerikanischen Konzerne Verträge über die Öl- und Gas-Exploration gemacht, die ihnen über Jahrzehnte sämtliche Profite und keinen Cent für die russische Staatskasse einbrachten. Dass Putin diese Ausbeutung stoppte und die russischen Ressourcen wieder unter nationale Kontrolle brachte, ist der eigentliche Grund, warum er im Westen zur Unperson wurde.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Sie schreiben, dass die USA und die CIA die „orangene Revolution“ vom Zaun gebrochen haben. Wie muss man sich das vorstellen?

Mathias Bröckers: Die USA haben nach Aussage ihrer Chefdiplomatin Nuland fünf Milliarden Dollar in die „Demokratieförderung“ der Ukraine investiert. Damit wurden regierungskritische Institutionen, NGOs und Medien gefördert – doch die absolut berechtigten Proteste der Bevölkerung gegen ihre korrupte Regierung wurden dabei nur als Trittbrett genutzt, um die Eliten auszuwechseln und eher amerikafreundliche Oligarchen ans Ruder zu bringen. Weder der Oligarchenwechsel 2004 noch der zehn Jahre später haben zu irgendeiner „Demokratisierung“ geführt. …

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/09/14/die-sanktionen-gegen-russland-dienen-ausschliesslich-den-us-interessen/

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Handels-Krieg gegen Russland: Der große Verrat von Angela Merkel an ihrem Volk

Die Sanktionen gegen Russland werden nicht die treffen, die sie beschließen oder verhindern hätten können: Politiker, Verbände, die IHK, die öffentlich-rechtlichen Sender – sie alle leben von Steuergeldern oder Zwangsgebühren und brauchen keine Konsequenzen zu fürchten.

Daher heulen sie, ohne nachzudenken, mit den Wölfen. Bezahlen müssen Unternehmen, Arbeitnehmer und Steuerzahler. Was die Bundesregierung und die EU betreiben, ist Machtmissbrauch im großen Stil.

Worum es bei der beispiellosen Jagd auf Wladimir Putin geht, haben die Autoren Mathias Bröckers und Paul Schreyer in ihrem exzellenten Buch „Wir sind die Guten“ beschreiben. Sie zitieren den britischen Geografen Halford Mackinder, der bereits 1904 das „Heartland“, also das Kernland der Region in der Mitte des eurasischen Kontinents, so klassifiziert hat: „Wer Osteuropa regiert, beherrscht das Heartland; wer das Heartland regiert, beherrscht die Weltinsel; wer die Weltinsel regiert, beherrscht die Welt.“ Die Autoren belegen schlüssig, wie die CIA – angetrieben von Hardlinern und Ideologen – für die USA die Ukraine unterwandert und sturmreif intrigiert hat.

Anders als von Barack Obama, diesem farblosesten aller US-Präsidenten der jüngeren Geschichte abfällig behauptet, ist Russland nämlich mitnichten eine „Regionalmacht“, sondern wegen seiner Rohstoffe immer noch einen Weltmacht. Die USA sind schwer überschuldet, weil sie ihre eigene Industrie ausgehöhlt, ihre Bürger durch Bespitzelung demotiviert und ihre Mittelschicht wegen der unglaublichen Macht einer kleinen Finanz-Elite zu weiten Teilen zu Lebensmittelkarten- und Transfer-Empfängern degradiert haben. Die US-Regierung sucht nach neuen Absatzmärkten – und schreckt vor keiner Rechtsverletzung auf dem Erdball zurück.

Die Geostrategie der Amerikaner wird seit Jahren vor allem von den Chinesen mit ungläubigem Staunen verfolgt. DWN-Herausgeber Michael Maier berichtet von einem Gespräch, das er vor Jahren mit einem chinesischen Ökonomen in Harvard geführt hat: „Der Wissenschaftler, dessen Spezialgebiet Lateinamerika ist, sagte mir: Es sei ihm völlig unverständlich, warum die USA in Lateinamerika nur Zwietracht säen, statt sich diese jungen Nationen zu Verbündeten zu machen. Wir, die Chinesen, so sagte der Mann, haben in Asien über Jahrzehnte Handelsbeziehungen mit allen Nationen aufgebaut – auch mit solchen, mit denen wir eine konfliktreiche Geschichte haben. Der gemeinsame Handel ist der einzige Garant des Friedens.“ …

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/09/12/handels-krieg-gegen-russland-der-grosse-verrat-von-angela-merkel-an-ihrem-volk/

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Ukraine: mit Sanktionen in den nächsten Weltkrieg

Kriegsgelüste der USA und Europa unverantwortlich

– buergerstimme

Egal was Russlands Präsident Wladimir Putin für Friedensabsichten hegt oder welche Vorschläge er der Europäischen Union unterbreitet, immer verdrehen Europas politische Vertreter die Fakten, halten am eigens erschaffenen Feindbild Russland fest, weil jene unlängst gemerkt, daß sie bereits verloren haben. Ihr angezettelter Wirtschaftskrieg gegen Russland wurde unlängst zum Bumerang, weshalb jetzt der 3. Weltkrieg provoziert wird.

Wie viel Angst US-Europa vor dem Wirtschaftspotenzial aller BRICS-Staaten hat, verdeutlichen neue Sanktionen, die am gestrigen Freitag, dem 12. September 2014, in Kraft getreten. Betroffen sind unter anderem zwei Ölkonzerne namens Transneft und Rosneft sowie diverse Ölsparten von Gazprom. Mitnichten verwunderlich, denn Europa steht im Schatten der USA, auch genannt Rohstoffkrieger. Nachdem Obama demzufolge seine EU-Bauern einsetzte, reagiert er nunmehr ebenfalls, kündigt weitere, verschärfte Russland-Sanktionen an. Washington dürfte ohnehin wütend darüber sein, daß Staaten wie Brasilien oder Argentinien mittels dem neuen Wirtschaftsbündnis samt Russland erblühen könnten. Ihre Furcht wächst, Lügen brechen zusammen, Fehler offenbaren Wahrheiten.

Einen solchen, strategischen Kardinalfehler, aus westlicher Sicht, machte Andrej Lyssenko, Sprecher des Rates für nationale Sicherheit und Verteidigung der Ukraine, da er laut Ria Novosti einräumte, Kiew würde die Waffenruhe zur Umgruppierung eigener Militärkräfte nutzen:

„Derzeit ist eine zweite Feuerpause in Kraft, die äußerst positive Resultate bringt. Wir können unsere bewaffneten Formationen stärken.“

Russlands Außenminister Sergej Lawrow reagierte darauf folgerichtig, betonte, daß NATO-Infrastrukturen entgegen einstiger Vereinbarungen sowie Versprechungen vehement an russische Grenzen heranrücken, was keinesfalls hinnehmbar. Sergej Lawrow fordert somit lediglich Russlands nationale Souveränität anzuerkennen, denn Russland duldet glücklicherweise keinerlei Fremdbestimmung. …

http://www.buergerstimme.com/Design2/2014-09/ukraine-mit-sanktionen-in-den-naechsten-weltkrieg/

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Ostukraine: Donezk wieder unter Beschuss ukrainischer Artillerie

Die ukrainische Artillerie hat die Großstadt Donezk im Osten des Landes am Samstagmorgen trotz Waffenruhe wieder unter Beschuss genommen. Das berichtete ein RIA-Novosti-Korrespondent vor Ort.

Augenzeugen zufolge explodieren Geschosse unter anderem im Vorort Jassinowataja. Angaben zu Toten und Verletzten lagen zunächst nicht vor. Die Stadt war bereits in der Nacht zum Samstag beschossen worden. Nach Angaben der Pressestelle der selbsternannten Volksrepublik Donezk kam dabei ein Zivilist ums Leben. Sechs weitere seien verletzt worden.

Nach UN-Angaben waren seit Beginn des blutigen Konflikts in der Ostukraine vor sechs Monaten bereits rund 2 700 Zivilisten getötet worden. Moskau bezeichnete den Armeeeinsatz im Osten der Ex-Sowjetrepublik als eine Strafoperation und forderte ihre unverzügliche Einstellung.

http://de.ria.ru/security_and_military/20140913/269538065.html

Schaut man sich die Karte der militärischen Lage in der Ukraine vom 10. September an, versteht man auch, warum es eine neue Stufe der Sanktionen gegen Russland gibt: Die Freiheitskämpfer von Novorossiya sind dabei den Krieg zu gewinnen! – Indem sie ihn nicht verlieren.

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Daniele Ganser zu Obamas Kriegserklärung an Syrien

Obama erklärte am “11.September 2014″ mit einer Rede an die Nation, das man nun die ISIS/IS-Terroristen auch in Syrien verfolgen wird. Ohne UN-Mandat und dem Einverständnis Syriens!

Obama = Bush 2.0


Don R. Wetter

https://www.youtube.com/watch?v=q4aqxW8kJJs

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Verdeckte Kriegsführung – Ein Blick hinter die Kulissen der Machtpolitik

Auf der AZK im Juli 2014 referierte Dr. Daniele Ganser zur verdeckten Kriegsführung des Westens. Dr. Daniele Ganser gehört zu den namhaftesten Historikern im deutschsprachigen Raum. Sein Buch „NATO-Geheimarmeen in Europa – Inszenierter Terror und verdeckte Kriegsführung” wurde 2005 veröffentlicht und in zehn Sprachen übersetzt. Es gilt als das Standardwerk zum Thema staatlich organisierter Terror. Diese Publikation machte ihn international bekannt.


NuoViso.TV

http://www.youtube.com/watch?v=cF-PVmCv8eM

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Willkommen im Kriegswinter 2014

Pelzig hält sich 09.09.2014 ZDF

“NATO-Rasmussen? Heiland steh uns bei!”


DieBananenrepublik

http://www.youtube.com/watch?v=DlIZQBN4j5I

tags: russland nato krieg

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