Syrien: Die vom Merkel geforderte Flugverbotszone ist das Vorspiel für ein direktes militärisches Aufeinandertreffen des Westens mit Russland

Die NATO und die Türkei scheinen alles in ihrer Macht stehende zu tun, damit sich die Lage in Syrien nicht beruhigt, um somit einen Vorwand eines direkten Einmarsches aufbauen zu können.

– Konjunktion

Nachdem Ankara syrische Stellungen illegal bombardiert hat, nachdem Riad seine F15-Kampfjets in die Türkei verlegt hat und nachdem Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate Bodentruppen in Richtung Türkei in Bewegung gesetzt haben, kommt jetzt wieder der Klassiker auf; den seit Anbeginn des vom Westen befeuerten Bürgerkriegs in Syrien, Ziel der NATO/des Westens war: eine Flugverbotszone an der syrisch-türkischen Grenze.

Natürlich ist eine solche Flugverbotszone nichts anders als ein Feigenblatt für eine Invasion Syriens durch die NATO, die notwendig geworden ist, da die Terroristen-Proxies nicht mehr in der Lage sind das Ziel des Sturzes Assads zu bewerkstelligen. Moskaus Einschreiten hat Syrien bislang davor bewahrt ein neues Libyen zu werden und auch davor, dass das Land in die Steinzeit zurückgebombt wird, wie es der Westen vor fünf Jahren mit eben Libyen getan hat.

Dabei sollte jedem halbwegs Denkenden klar sein, dass eine solche von den westlichen Regierungen, den Golfmonarchien und der westlichen Hochleistungspresse geforderte Flugverbotszone überhaupt keinen Sinn macht, da weder der Islamische Staat noch eine der anderen Terrorgruppen eine Luftwaffe besitzen. Diese Tatsache ist natürlich diesen „Demokratiebringern“ bekannt, genauso wie dass diese Flugverbotszone nur die syrische und die russische Luftwaffe als Ziel haben kann.

Auch die Bundeskanzlerdarstellerin Merkel hat öffentlich die Forderungen nach einen solchen Flugverbotszone in Syrien am Dienstag erneuert, inklusive Wiederholung am Mittwoch im Bundestag. Sie schlug in ihrer „unnachahmlichen Art“ vor, dass eine solche Zone das Ergebnis einer Vereinbarung zwischen der syrischen Regierung, den „Oppositionskräften“ und dem IS als ein „Zeichen des guten Willens“ sein könnte. Einmal mehr, dass man sich ob dieser Politdarstellerin in Grund und Boden schämen muss:

In der gegenwärtigen Situation wäre es hilfreich, wenn es dort ein Gebiet gibt in dem keine der Konfliktparteien Angriffe aus der Luft durchführt – so eine Art von Flugverbotszone. – Angela Merkel

Natürlich schloß sich der IS-Unterstützer Erdogan dieser Forderung direkt an und beschimpfte sogar die USA, dass diese nicht mitmachen und eine solche Flugverbotszone gemeinsam mit den anderen implementieren: …

http://www.konjunktion.info/2016/02/syrien-die-vom-merkel-geforderte-flugverbotszone-ist-das-vorspiel-fuer-ein-direktes-militaerisches-aufeinandertreffen-des-westens-mit-russland/

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