„Sex sells. Human rights are not for sale.“

Seit einer Woche campieren auf den Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor in Berlin 25 Flüchtlinge, die sich im Hungerstreik befinden um auf ihre Lebenslage aufmerksam zu machen. Polizeikräfte beschlagnahmten Iso- Matten, Schlafsäcke, Decken und Pappen der Demonstranten [Aus mir unerfindlichen Gründen].

Damit endlich etwas mehr Aufmerksamkeit diesen Menschen gewidmet wird, haben sich Piratinnen ausgezogen. Auf dem Pariser Platz. In Berlin. Bei eiskalten Temperaturen. Aber nur bis zum T- Shirt. Oder besser gesagt: „Zum Glück.“ Wir wollen ja nicht, dass hier jemand krank wird. Obwohl das menschliche Verhalten bei einigen schon krank ist, wie es scheint. Einem 20- jährigen Afghanen wurde nämlich die Nase gebrochen. Täter: ein Polizist. Maiwand, das ist der Name des Afghanen, hat sich in einem Krankenhaus behandeln lassen und auf eine Anzeige verzichtet.

Aber zurück zu den Piratinnen. Nach dem Striptease bis zum T- Shirt konnte man beispielsweise diese Schriften lesen: „human rights“, „Menschenrechte statt Titten“ und diesen Satz hören: „Sex sells. Human rights are not for sale“ (sinngemäße Übersetzung: „Sex verkauft sich immer. Aber Menschenrechte sind nicht für den Schlussverkauf da“).

http://2012missionphoenix.wordpress.com/2012/10/30/sex-sells-human-rights-are-not-for-sale/

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